E-Autofahrer demonstrieren wegen zu hoher Preise an Ladesäulen
Rund 80 E-Auto-Besitzer demonstrieren vor dem EnBW-Hauptgebäude in Karlsruhe gegen die Ladeinfrastruktur. Insbesondere die Kosten an Ladesäulen und…
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Erwartungsgemäß Klage abgewiesen wegen falsche Beklagte.
Gestern Abend war großes Chaos bei der Denic.
Gut möglich, dass das Fahrzeug keine Kommunikation zur App hatte.
Das Thema und die Problematik wird durch den Prozess öffentlich bekannt.
EnBW gewinnt nur in zwei Fällen:
1) Urteil zu 100% zu dessen Gunsten
2) Klage wegen Nicht-Zuständigkeit/falsche Beklagte abgelehnt
Jeder Halbsatz, der nur irgendwie die Aufschlagspraxis beim Adhoc-Preis von EnBW und anderen CPOs in Frage stellt, ist ein Gewinn.
Jetzt träumen wir mal:
Sollte der den Prozess wider erwarten erstinstanzlich gewinnen oder das Gericht bei einer Klageabweisung wegen falscher Beklagte inhaltlich Stellung für ihn beziehen, würde sich das schnell verbreiten. EnBW und jeder andere CPO würde sich dann überlegen, was das für die Ladepreise bedeutet.
Ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass es dem Kanal B.E.N. eher um Klicks, Aufmerksamkeit und damit Monetarisierung über YouTube Einnahmen gehen könnte? Und dann versucht er Zuschauer zu unnötigen Reisen zu bewegen.
Der könnte wahrscheinlich mehr Geld machen, wenn er einfach ein 08/15-Influencer wäre und nicht mit seiner Art anecken würde.
Der Austausch geht doch auf Kosten von Skoda. Wenn die jetzt 10 AW vorsehen und der Mechaniker schafft das in 4 AW, kann das AH trotzdem 10 AW abrechnen und der Mechaniker in den restlichen 6 AW weitere Arbeiten erledigen.
Soll er jetzt 5000 kWh laden, damit der Streitwert höher ist?
EnBW und die anderen CPOs können gerne Abos mit vergünstigten Konditionen anbieten. Aber EnBW und andere CPOs setzen den Adhoc-Preis absichtlich so hoch an, weil dieser die Grundlage fürs Roaming ist. Man will über den Preis verhindern, dass ein Kunde mit der Ladekarte eines anderen CPOs bzw. eMSPs an den eigenen Ladesäulen zahlt. Wenn doch, dann soll er wenigstens kräftig zahlen.
Beim LG München läuft parallel eine Klage von Digital Charging Solutions (Charge Now, eMSP für BMW/Mercedes/Kia/Hyundai) gegen EWE GO. Streitwert wurde auf 700T€ festgesetzt. Sachverhalt ist ziemlich ähnlich. DCS sieht den B2B- und Adhoc-Preis als viel zu hoch an.
Grünstromladepark A44 Abfahrt Lichtenau: Dalheimer Str. 90, 34431 Marsberg
- 5x Alpitronic HYC400
- 10 Ladepunkten
- 39ct/kWh
- Unterstellhäuschen
- Snack- und Kaffeeautomat
- Toiletten (!!)
- Duschen (!!!!!!!!)
Dazu folgendes Video:
Pro Ladevorgang kommen dann noch 10€ drauf. Bist du bei einer Veranstaltung und lädst vier Stunden (AC: 49ct/kWh), beträgt der Effektivpreis 71ct. Lohnt sich also nur, wenn du wirklich dort parken willst und auch laden musst.
Gute Entwicklung, gerade viele lokale Betreiber haben ja bei AC das Maß verloren und müssen jetzt hoffentlich mitziehen
Elli (Skoda Powerpass, VW Wecharge usw.) ist kein CPO und wird kein CPO, sondern bleibt ein MSP. Also immer noch Roaming.
Der Ansatz hat aber die Chance ein Gamechanger zu sein. Wenn die E-Mobilität in die Breite soll, muss es auch kostengünstige und viele Lademöglichkeiten für diejenigen geben, die keine heimische Wallbox oder auf der Arbeit laden. Gerade bei einem Kleinwagen für die Stadt wie den ID.Polo ist AC-Laden ideal.
Entscheidend wird sein, ob und welche Grundgebühr der Tarif kostet. Und für wie lange Elli sich den Preis von 39ct gesichert hat.
Dann auch aus Sicht von anderen Autos: kann man sich diesen Tarif auch als Enyaq-Fahrer sichern (Stichwort: Elinx, Renault Mobilize Charge)?