Beiträge von Rumpelkammer

    Ich denke die Hersteller der Ladesäulen müssen sich da wohl Gedanken machen, wie die Säulen sicherer gegen Kabeldiebstahl gestaltet werden. Was aber zur Folge hat, dass die Säulen teurer werden und schlussendlich wohl die Kosten auch auf den Kosument übertragen werden müssen.

    Die Ladesäulen sind versichert. Die Betreiber werden sich aber erst Gedanken machen, wenn die Versicherungen die Prämien (stark) erhöhen oder Ladesäulen ohne Mindestschutz (z.B. Beleuchtung, Kamera, Farbsystem) nicht mehr versichern.

    Die Problematik haben wir bei den Bankautomaten gesehen.

    Wir haben in Deutschland aktuell 10%(?) BEV. An den klassischen Reisetagen im Sommer wird es teilweise kuschelig. Klar kann man hingehen und so viele Ladesäulen bauen, dass alle immer zu einer freien Säule kommen. Aber wirtschaftlich ist das nicht. Zumal heute die Betreiber heute bereits über die geringe Auslastung klagen.

    Ein Trend wird es sein, dass man die Auslastung gerade zur Reisezeit optimiert. Das geht eindeutig über den Preis. Da sprechen wir aber nicht über 2ct.

    Aus dem Grund kann ich es nicht verstehen, warum VAG da so handhabt. Das Problem wird ja eher noch größer, wenn man es totschweigt.

    Wenn es ein Hardwaredefekt ist, tauscht man es bei der 4-Jahresinspektion. Das teil kostet VAG doch im Einkauf nicht die Welt.

    Das SOS-Modul und die Batterie ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Da wird VAG nach außen nur das nötigste kommunizieren. Ansonsten hat man schnell das KBA am Ar***. Angenommen die Software liest 70% aus, aber der Akku hat nur noch 30%, dann besteht die reale Gefahr des Versagens.

    Wie sieht es eigentlich bei eingereichten Privatrechnungen mit der Mehrwertsteuer bzw. deren Erstattung aus? Könnte ein weiteres Argument pro DKV (und anderer Firmen.Ladekarten) vs. privater Abrechnung sein.

    Ist wohl abziehbar, weil es ein durchlaufender Posten ist, dessen Leistungsempfänger der AG ist.

    Auslagenersatz nach § 3 Nr. 50 EStG
    Auslagenersatz nach § 3 Nr. 50 EStG im Steuerrecht ⇒ Das smartsteuer Steuerlexikon ⌨ einfach & versändlich ✓ Jetzt informieren!
    www.smartsteuer.de


    Das Problem beim Bezahlen durch AN und dann Erstattung durch AG ist neben dem Aufwand, dass das ein Einfallstor ist, um Abgaben und Steuern zu hintergehen. Das Finanzamt guckt sich so etwas gerne an. Bei wenigen AN kann man das noch irgendwie begründen. Bei 30 PKW sieht das dann schon komisch aus. Am besten noch einen einen bar bezahlten Tankvorgang. Zum Glück ist die Zahlung beim Laden ausschließlich digital.

    Die grundsätzlichen Fakten sind dir bekannt. Jetzt muss die Firma eine Entscheidung treffen.


    DKV ist im Vergleich zu Elli Business nur bei wenigen Ladesäulen (Tesla, Lidl, Kaufland, Edeka, Hamburger Energiewerke und SachsenEnergie) günstiger (53ct vs. 55ct netto). Aber damit hast du keine Abdeckung. Einziger Vorteil ist, dass Tesla generell dabei ist.

    Elli hat einen Flat-Tarif. Ist zwar nicht günstig, aber dafür kalkulierbar.

    DKV und Elli sind MSP und je nach Einkaufspreis kann es günstiger, aber auch teurer werden.


    EWE-Go und EnBW sind CPOs. Zumindest EnBW ist in den Bezahltarifen deutlich günstiger.

    Problem ist aber das Roaming. Aber es macht auch keinen Sinn, 20km Umweg zu fahren, weil keine EWE oder EnBW Säule auf dem Weg liegen. Da muss man sich anschauen, ob das passt oder allein schon durch bekannte Wege man am Roaming nicht vorbeikommt bzw. gar nicht zu den CPO-Säulen kommt.


    Im Endeffekt liegt es am Einsatzzweck, was am günstigsten ist. Kann man die Leute dazu bringen (Ansprache, Ladekosten als Teambudget) beim CPO zu laden oder wird/muss quasi quer Beet geladen werden-

    Das hat wohl eher nichts mit USA vs. Europa/Deutschland zu tun. Bei Cariad/VAG haben zu viele Leute etwas zu sagen. Beim klassischen Auto durften bestimmte Marken Audis 5-Zylinder nicht nutzen. Beim E-Auto gehen Ladesäulenfilter nur für PowerPass und Ionity, weil es da Verpfelchtungen gibt.

    Rivian kann auf dem weißen Blatt anfangen bzw. die beste Lösung entwickeln, weil nicht irgendwo ein Manager rumkräht.