Beiträge von HAL01

    Auch Volvo wirbt doch beim EX60 dass dieser im Gigacasting-Verfahren hergestellt wird. Also da klingt es doch wie positiv das ist :)

    Das wird bei einem Blechschaden teuer. Egal, kostet einen nichts, zahlt ja die Versicherung ;) 8)


    Da müssen nur die richtigen Marketingexperten ran, dann wird aus Sch….. Gold ;) :D

    Sehe ich auch so. So hoch wie die Versicherungsprämien mittlerweile sind, sollte man sich die vor einemKauf/Leasing unbedingt anschauen. Und die Hersteller tun alles um ihr Produkt möglichst günstig herzustellen, auf die Reparaturfreundlichkeit nimmt da kaum einer mehr Rücksicht. Der Wettbewerb der Autohersteller ist mörderisch. Und genau das spiegelt sich indirekt in den Prämien der Versicherer wieder.


    Gutes Beispiel ist Tesla. Da werden möglichst große Teile der Karosserie als einzelne Stücke in riesigen Pressen hergestellt. Nur um möglichst wenig schrauben, schweißen oder kleben zu müssen. Das nennt sich dann Gigacasting-Verfahren. Und andere Hersteller fangen an das Verfahren zu kopieren, weil man so viel günstiger Karosserien bauen kann.


    Letztendlich zahlt der Endkunde für das günstigere Gigacasting Verfahren über seine Versicherungsprämie.

    Ich habe mal den Mercedes GLB EQ und den Mercedes GLA Shooting Brake konfiguriert. Was mir dabei aufgefallen ist, ist der krasse Unterschied in der WLTP Reichweite von ca. 150 km. Statt ca. 750 km beim GLA Shooting Brake hat der GLB EQ nur noch ca. 600 km WLTP Reichweite. Da beide Autos vollkommen identische Technik und identische Ausstattung haben, ist der Unterschied der Bauform, also CW-Wert und Stirnfläche, und dem Gewicht geschuldet.


    Das der Unterschied so groß ist, hätte ich nicht gedacht.

    Da müsste es perspektivisch in jeder größeren Stadt einen WLTP Prüfstandes geben, um den zukünftigen Bedarf decken zu können.


    Und das Problem ist eher der Zeitbedarf. Der WLTP Lauf dauert nur eine halbe Stunde. Das Auto muss aber mindestens einen ganzen Tag vorher auf die vorgeschriebenen 23 Grad Celsius gebracht werden.


    Und was die Ausstattung betrifft, kommt es darauf an, wie genau der Batterietest sein soll. Es gibt zwar Herstellerangaben für verschiedene Felgen/Reifenkombinationen. Aber z.B. für Winterreifen habe ich sowas noch nicht gesehen. Aber dafür könnte man mit einem Korrekturwert arbeiten.

    So ging es mir mit diversen Bewertungen auch: die guten bleiben stehen, die schlechten werden entfernt. Nicht nur bei Google, sondern auch bei Amazon und TrustPilot.


    Damit ist das ganze Bewertungssystem für den Lokus. Ich bewerte inzwischen gar nichts mehr und gebe einen Pfifferling auf Bewertungen, da sie die Realität vermutlich eh nicht mehr widerspiegeln.

    Und die guten Bewertungen sind von Mitarbeitern des Betriebes, oder von Verwandten/Bekannten dieser Mitarbeiter, geschrieben.

    Das ist mir schon passiert. Mir kamen Bewertungen komisch vor und siehe da, die Namen einiger Poster fanden sich unter dem Reiter „Team“ auf der Website des Betriebes. Nennt man dann wohl Gefälligkeitsbewertung :(

    @GiMichael wäre es dann nicht das einfachste den wltp Zyklus auf dem Prüfstand mit 100% Akku zu fahren, wenn weniger als 70% km vom angegebenen Wert erreicht werden ist der Akku ein Garantiefall.

    Das größte Problem dabei wird sein, immer für gleiche Bedingungen zu sorgen. Z.B die Temperatur des Akkus oder die Ausstattung des Fahrzeugs, z.B. Reifen, Felgen. Der WLTP Zyklus wird z.B. bei exakt 23 Grad Celsius in einer entsprechenden Prüfkammer gefahren.

    Es ist bei vielen Herstellern nichtmal klar, was Netto bzw nutzbar ist.

    Stimmt, auch das müsste vereinheitlicht werden. Alle Hersteller sollten gesetzlich verpflichtet werden, Brutto- und Netto-Kapazität ihrer Batterien bzw. Fahrzeuge eindeutig anzugeben. Nur so kann der Kunde vor dem Kauf richtig vergleichen.


    Es ist bei uns bis ins kleinste geregelt, was auf einer Tütensuppe zu stehen hat, aber bei den Batterien kann jeder Hersteller angeben was er will. Bei Hyundai und KIA ist das z.B. sehr intransparent. Zumindest war das so, als ich den Ioniq 5 noch hatte.

    Die Festlegung solcher Grenzwerte macht nur Sinn, wenn es ein hochoffizielles, einheitliches, verbindliches Messverfahren für den SOH gibt. Ansonsten sind Tür und Tor offen für jegliche Art von Manipulation.

    Mein Enyaq 85 ist von 09.24 und hat auch die Software 5.2


    Auf der Liste steht nur ein einziger Mangel, den mein Enyaq auch hat. Die Sache mit der Alarmanlage und dem Kofferraum, ist mir vorhin noch wieder passiert. Das passiert, wenn man nur den Kofferraum öffnet, ohne den Enyaq komplett zu entriegeln und wenn man dann was einlädt und sich zwischendurch, bei offen stehender Kofferraumklappe, vom Auto entfernt und dann wieder kommt und in den Kofferraum greift. Dann hat sich die Innenraumüberwachung der Alarmanlage aktiviert, obwohl der Kofferraum offen ist, und der Alarm geht los. Für mich ist das ein Software Bug. Wenn eine der 4 Türen offen steht passiert das nicht, nur beim Kofferraum, da registriert das System nicht, dass die Klappe geöffnet ist.


    Mein Workarround, den Enyaq immer ganz entriegeln, dann passiert das nicht. Damit er beim Weggehen nicht automatisch wieder das komplette Auto verriegelt, lehne ich eine der hinteren Türen nur an. Oder lasse nach dem Entriegeln den Autoschlüssel im Haus.

    Wie gesagt, das passiert nur, wenn man den Kofferraum belädt und zwischendurch weggeht und dann wieder zurück kommt.