Wenn VW/Skoda Probleme mit dem OTA Prozess hat, warum bieten sie alternativ/zusätzlich keine Updates über USB an?
Ich fand bei Hyundai gut, dass man die Wahl hatte zwischen USB, also selbst im Netz runterladen und auf einem USB Stick speichern, und OTA.
Ich habe bei meinem Ioniq 5 immer USB gewählt. Wenn ein neues Update rauskam, und das kam bei Hyundai jedes halbe Jahr raus, konnte man das Update direkt am gleichen Tag runterladen, den Stick in die USB Buchse vom Auto stecken und eine halbe Stunde später war das Update erledigt. Alternativ konnte man einfach warten, bis man über OTA an der Reihe war und das Update automatisch installiert wurde. Das konnte dann allerdings schon mal 4 oder 5 Wochen dauern.
Ich habe den Ioniq 5 2 Jahre lang gehabt, habe also in der Zeit 4 Updates installiert. Die sind alle glatt durchgelaufen, es gab nicht einen einzigen Abbruch. Und jedesmal gab es nette funktionale Erweiterungen.
Die Updates waren in der Regel ca. 70 GB groß. Zusätzlicher Vorteil von USB, es geht viel schneller, als über das lahme Mobilfunknetz und funktioniert auch in Funklöchern.
Der Ioniq hat übrigens auch eine dezentrale Architektur mit zig einzelnen Steuergeräten, und keinen zentralen Rechner. Funktioniert aber dennoch reibungslos bei Hyundai.