Schade ist, dass diese Daten erst auf die Škoda-Server müssen, damit sie dann von dort vom Auto ausgelesen werden können.
Warum Škoda sie nicht direkt in's Infotainment bekommt? Bleibt Skodas Geheimnis. Andere Infos tauchen dort ja auch auf.
Der km-Stand wird ja auch direkt aktualisiert. Eine Reifendruckwarnung wird via Drehzahlvergleich auch direkt angezeigt, auch das sind Daten, die in den Untiefen des Autos "generiert" und ausgelesen werden.
Oder ist die Akkutemperatur etwas, was auf den Servern bei Škoda schon immer herumwabert, und man hat jetzt nur die Anzeige in's Auto gebastelt?
Es wurde ja schon öfter erwähnt (ausführlich von Speicher), dass dies kein Problem der Softwareentwickler ist, sondern des Managements.
Anekdote aus meinem Berufsleben: bei einem großen deutschen Telekommunikations-Konzern mussten die Softwareentwickler jede
globale Variable in einer Datenbank in Belgien registrieren lassen, bevor sie sie in ihren Programmen benutzen durften.
Ich bin froh, dass ich nach 40 Jahren Softwareentwicklung die aktuellen Entwicklungen nicht mehr mitmachen muss. Mal eben eine Zeile ändern
ist nicht mehr ...
Und in meiner Firma galt oft (wenn die Zeiten mal wieder schwierig wurden): "designed to cost". Nur Arbeitszeit investieren, wenn sie nachweislich
Geld in die Kasse bringt. Was denn sonst? Und Kundenzufriedenheit ist nun mal schlecht messbar ... außer am Stimmungsbarometer hier im Forum.
Bei Skoda läuft es offensichtlich auch ohne Heizung für Oldtimer (dass ich das mal schreiben würde über meinen noch nicht einmal 2 Jahre alten Enyaq ...)