Stimmt, das ist es, wo ich mir, wenn überhaupt, gedanken mache.
Wobei wir modellbauer unsere Akkus viel schlimmer behandeln (können) als wir Autofahrer.
Ein wirkliches Leerfahren im Auto schaffen wir ja gar nicht, weil da die Software im Auto (also das BMS) vorher eingreift und den Akku schützt. Und das beim Laden, Entladen, und auch bei der Höhe der Belastung z.B. beim Beschleunigen.
Ich kann mir durchaus vorstellen, beim Auto eines der Module das ja aus mehreren einzelnen Zellen besteht getauscht wird. Ich weiß ja auch nicht genau, wie die einzelnen Zellen innerhalb eines Modules verschaltet sind.
Beim 60er sind es wohl 9 dieser ca. schuhkartongrossen Module. Die dürften wohl alle seriell verschaltet sein. Bei ca 400v System-Spannung bleiben wohl 45 V pro Modul. Damit sind dann wahrscheinlich im Modul 12 Zellen in Reihe geschaltet.
Beim 80er sind meines Wissens nach 12 Module verbaut. Um da dann auch auf ca. 400 V Systemspannung zu kommen sind die Zellen im Modul wahrscheinlich anders verschaltet.
Bei parallel geschalteten Zellen hast du halt immer das Problem, die spannungslagen der parallelen Zellen einzeln zu messen . Die beste Zelle lässt die schlechten immer besser aussehen im volleren Zustand. Umgekehrt zieht die schlechteste Zelle ihre parallel geschalteten Partner zum Entladeschluss runter.
Der Unterschied zwischen guten und schlechten wird immer größerer, umso schneller je mehr das Pärchen (oder auch triple) belastet wird.
Von daher ist ein schonender Umgang mit dem Auto sich gut für den Akku.
Und da sind wir wieder beim schlechtestmöglichen Umgang: eiskalt, höchste Last anfordern bei praktisch leerem Akku