Hab jetzt am Wochenende mal die Umschaltung von D auf N probiert: wie zu erwarten klappt das problemlos; bei mir hat auch nix gerumpelt, ich bin aber auch nicht im ACC-Modus auf N gewechselt, sondern von D (vorher via Schaltwippe aD deaktiviert). Sichtbare Auswirkung im Display: Verbrauch beim bergabrollen geht von ca. 0kWh/100km hoch. Bei mir waren es bei 140km/h irgendwas um 5-6kWh/100km, die im Display angezeigt wurden. Meine Interpretation dazu: in D wird der Motor "stromfrei" geschaltet und durch den Schwung des Fahrzeugs auf Drehzahl gehalten (Kraftfluss vom Rad zum Motor); in N scheint der Motor so bestromt zu werden, dass er die notwendige Drehzahl selbst erreicht (vermutlich kein Kraftfluss Rad zu Motor oder umgekehrt).
Wenn dem so wäre, ist mir aber noch nicht ganz klar, was energetisch effizienter ist. Beim Verbrenner ist das ja recht einfach nachzuvollziehen (Motordrehzahl wird beim Segeln stark reduziert), dieser Effekt tritt aber beim E-Auto nicht auf (der Motor wird ja nicht abgekuppelt). Wenn jetzt der Wechselrichter in einem sehr niedrigen Lastbereich arbeitet, wird er Wirkungsgrad evtl. auch nicht der beste sein. ![]()
Für mich nehme ich erstmal mit, dass ich wohl (auch der Bequemlichkeit wegen) erstmal bei D statt N bleibe. Wie groß der Effekt am Ende tatsächlich ist, würde mich aber schon interessieren - ich hab nur noch keine Idee, wie man das halbwegs sinnvoll rausfinden kann. Ich vermute, dass der Effekt recht gering ist, daher wird es auf einer reinen Vergleichsfahrt auf Grund der zu unterschiedlichen Randbedingungen wohl nur schwer bis nicht messbar sein. ![]()