Beiträge von bljack

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    - Man braucht eine minimale Stromstärke von 6 Ampere bei 230 Volt (= 1.380 Watt). Kleine Photonen-Auffang/Wandel Installationen schaffen das leider nicht dauerhaft. Selbst eine 10 KW Peak Anlage schafft das bei Bewölkung nicht immer. Da gilt dann einfach wie im normalen Leben... grösser ist Besser.

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    Da wäre jetzt mal interessant, ob sich dadurch bei kleinen Anlagen der Speicher eher rechnen könnte und wenn ja, ab wann: bei <1,4kW Überschuss nur den Speicher laden, wenn der X% SoC hat, dann unterstützend nutzen um den Enyaq zu laden bis Speicher wieder leer, dann das Spiel von vorne.

    Bei unserer PV nutzte ich in der Übergangszeit / Winter durchaus mal den Speicher unterstützend mit (der macht allerdings auch 6,5kW, da sind die Ladeverluste am Enyaq überschaubarer als bei 1,4kW), der nimmt halt auch schon 1W Überschuss und kann am Ende des Tages dann noch die letzten kWh wieder einsammeln, die der Enyaq nicht mehr nutzen könnte.

    Den Fehler mit der Einheit gibt es auch nur im deutschen Video. Hier habe ich an drei Stellen leider bei der Beschleunigung die Einheit der Geschwindigkeit verwendet und daher Meter pro Sekunde statt Meter pro Quadratsekunde gesagt. Ursache war das Skript, weil ich zu faul war das hoch 2 richtig zu setzen (Auf Mac etwas nervig, ausser ich bin zu doof) und einfach m/s2 geschrieben hatte. Die Ziffer hinter dem s habe ich dann übersehen, als ich die Aufnahme gemacht habe mit den Stichpunkten vom Skript vor meinen Augen.


    Jetzt könnte man sagen...aber hey, man weiss doch das Beschleunigung und Geschwindigkeit nicht die gleiche Einheit haben, so wie auch Temperatur und Temperaturänderung usw. Ja, das stimmt. Aber wenn man im konstanten Redefluss ist, ist es eine komplett andere Situation. Du sprichst den aktuellen Satz und hast aber die Gedanken schon beim nächsten, damit er direkt flüssig danach kommt. Es ist ja kein Ablesen, sondern ich baue aus Stichpunkten dann die Sätze zusammen. Und ja, da passiert es sogar noch manchmal das ich z.B. kW statt kWh sage oder umgekehrt.


    Daher merkt das nicht wirklich beim aufnehmen, weil man den Kopf eh schon so voll hat und achtet da auch weniger drauf. [...]

    Danke für die Erklärung - da ich selbst ja nix Aufnehme, war mir das aus Sicht "Hörer" garnicht so klar, da merk ich nur (nicht nur bei Youtube, auch bei diversen Podcasts), dass da mal kurz Quatsch erzählt wird (m/s statt m/s²; Informationsquelle statt Infektionsquelle; ...) und frag mich dann, warum mir das sofort auffällt, aber den Sprechern, die sich idR mit den Themen besser auskennen als ich, anscheinend so überhaupt nicht. Das lässt mich jetzt die letzten 45 Jahre mit mehr Ruhe sowas hören und dann denken "passiert halt" statt "wie kann man das nicht merken?!?!!" :D

    Einspruch, euer Ehren

    Beschleunigung ist die erste Ableitung nach der Zeit, wenn wir also die Ladeleistung [kW] nach der Zeit ableiten, kommt da [kW/h] bei raus. Nur der Ruck (zweite Ableitung nach der Zeit) ist hier 0 kW/h², da sich die Beschleunigung über die Zeit nicht ändern soll.


    Die [m/s²] bei der Beschleunigung von Fahrzeugen kommen daher, dass wir die Geschwindigkeit in [m/s] nach der Zeit ableiten, daher kommen wir dann bei [m/s²] raus. Wenn wir die Watt z.B. als J/s schreiben, kämen da dann auch J/s² für die Beschleunigung raus, die man vom Fahrzeug gewohnt ist (oder kgm²/s^4, wenn man die Geisteswissenschaftler ärgern will ;) ).

    mg2204 Ich hab gestern Abend nochmal drüber nachgedacht, wie sich Ladeleistung und Begriffe aus der Mechanik vertragen und ich glaube, mit unterschiedlichen Absprungpunkten kann man beides halbwegs verargumentieren. Die Frage ist, wo man abspringt: Ladeleistung [W bzw. J/s] oder Energie in der Batterie [J].


    Wenn man von der Ladeleistung [W] als Vergleich zum Weg in der Mechanik abspringt, ist [W/s] die Geschwindigkeit der Ladeleistungsänderung; [W/s²] wäre entsprechend die Beschleunigung der Ladeleistungsänderung -> im genannten Beispiel ist die Geschwindigkeit 460kW/h und die Beschleunigung 0kW/h² und Deine Antwort richtig.

    Wenn man von der Energie [J] abspringt, ist [J/s = W] die Geschwindigkeit der Energiezunahme in der Batterie und [J/s² = W/s] die Beschleunigung der Energiezunahme in der Batterie -> dann wären wir bei meiner Antwort.


    Wo ich auf alle Fälle Mist geschrieben habe ist, dass die Beschleunigung die erste Ableitung nach der Zeit ist; richtig ist, dass die Beschleunigung die zweite Ableitung des Weges nach der Zeit ist (und damit nur die erste Ableitung der Geschwindigkeit nach der Zeit, die aber ja schon die erste Ableitung des Weges nach der Zeit ist) :(

    Es ging um die Beschleunigung der Ladeleistung, nicht um die Geschwindigkeit. Bei einem linearen Abfall ist die Beschleunigung 0 (kw/s^2)

    Einspruch, euer Ehren

    Beschleunigung ist die erste Ableitung nach der Zeit, wenn wir also die Ladeleistung [kW] nach der Zeit ableiten, kommt da [kW/h] bei raus. Nur der Ruck (zweite Ableitung nach der Zeit) ist hier 0 kW/h², da sich die Beschleunigung über die Zeit nicht ändern soll.


    Die [m/s²] bei der Beschleunigung von Fahrzeugen kommen daher, dass wir die Geschwindigkeit in [m/s] nach der Zeit ableiten, daher kommen wir dann bei [m/s²] raus. Wenn wir die Watt z.B. als J/s schreiben, kämen da dann auch J/s² für die Beschleunigung raus, die man vom Fahrzeug gewohnt ist (oder kgm²/s^4, wenn man die Geisteswissenschaftler ärgern will ;) ).

    Bei der Verzögerung in "Meter pro Sekunde" hat es mir ein paarmal die Fußnägel hochgezogen, aber ich glaube das dürften 99% der Zuschauer klaglos überstehen.

    Einziger Kritikpunkt: der Verbrenner in der theoretischen Betrachtung wird bergab nicht im Leerlauf rollen (und dann 0,2l/100km verbrauchen), sonst hat es nach der X. Kehre die Bremsen verflüssigt; der wird (hoffentlich) mit Schubabschaltung und ~0l/100km den Berg runterrollen.

    Lässt sich ja aus kWh/100km in kW umrechnen, musst nur einen Beifahrer haben, der schnell genug rechnet: Verbrauch [kWh/100km] / Geschwindigkeit [km/h] * 100 sollte die aktuelle Leistung [kW] ergeben, wenn ich nicht gerade falsch umgestellt habe :/

    Alternative mit mehr Technik und weniger rechnen: OBD-Adapter mit CarScanner.

    Alternative mit noch weniger Technik: ich meine Speicher hatte dazu ein Video gemacht, ist aber schon 1-2 Jahre alt (ich mein vor APP550, also mit dem APP310); kann sein, dass das nicht mehr aktuell ist bzgl. möglicher Reku durch den neuen Motor. Speicher hat dazu ganz aktuell ein Video zur Reku, alelrdings "nur" allgemein und nicht mit Fokus auf Einschränkungen bei hohem SoC

    Danke, so ging es mir auch gerade. Ich glaub, da fehlt etwas Erfahrung in der Nutzung von Spritmonitor :/

    Und ja, man kann da auch seine Leasingrate eintragen - unter Kosten und das summiert sich dann zu den Kosten auf, die man für den Fahrzeugbesitz so hat; wüsste jetzt nicht, warum man das nicht machen sollte. Ich hab ja auch Kaufpreis, Tuning, Wäschen, Inspektion etc. eingetragen, nur nicht sichtbar für die anderen Nutzer ;)


    Und bzgl. Stromverbrauch bei Spritmonitor: kann sicher sein, dass da ein paar Verwirrte den BC-Verbrauch "ab Laden" eintragen; die hätten dann aber auch schon beim Verbrenner den BC-Verbrauch "ab Tanken" eingetragen, was in beiden Fällen keinen Sinn ergibt (und nein, auch beim Verbrenner passt das auch nach "Kalibrierung" des BC nicht genau, der Durchfluss wird da nicht gemessen sondern über Ansteuerzeit Einspritzdüsen berechnet, ich hab das bei meinem alten up gemacht und es kommt dann zwar näher ran, aber weicht je nach Situation immer noch ab) und mit etwas Glück eine klare Minderheit sein dürfte. Bei SM kommt eher zum Tragen, dass dort verbrauchsorientierte Fahrer/innen unterwegs sind und der Verbrauch dort daher eher geringer ist, als im Durchschnitt für das jeweilige Fahrzeug.

    Hm, guter Kundenservice ist sicherlich ein kostenloses Update - andererseits hat mein Astra G nie ein Update für die ZV bekommen, aber seitdem hat sich die Uhr auch ein bisschen weitergedreht und Sicherheitsupdates sind in einer digitalisierten Welt nun keine neue Erfindung.

    Das ist so adhoc für mich ein ziemlicher Graubereich; Fahrzeug gekauft wie gesehen, und dass die Diebe aufrüsten ist natürlich unangenehm, müsste man Kessy halt abstellen, wenn man das Risiko nicht tragen will (war bei der Einführung der fernbedienten ZV vermutlich nicht anders, ist aber ein paar Jahrzehnte her). Hinterlässt (auch wenn es Gerichte evtl. als legal einstufen werden) auf alle Fälle ein schlechtes Gefühl für die betroffenen Marken wenn mal wieder ein neues Fahrzeug ansteht.