Vielen Dank für die prozentuale Umrechnung. Alle diese Zahlen sprechen aber eine klare Sprache: es fand eine Evolution statt. Eine Revolution wäre eine Verdoppelung oder Verdreifachung gewesen. Und eine Evolution über einen längeren Zeitraum nimmt man einfach nicht wahr. Insofern kann ich das Gefühl, dass nicht viel passiert ist, von
@E-Pisten-Fahrer verstehen. Und wie ich es verstanden habe, wünscht sich der
@E-Pisten-Fahrer die Revolution der Langstreckenfahreigenschaften, denn diese sind immer noch reichlich (um)gewöhnungsbedürftig, um nicht schlecht zu sagen. Diese Revolution hat noch nicht stattgefunden, aber die neuen Modelle vieler Hersteller sind auf einem guten Weg.
Sorry, aber wer heutzutage solche Revolutionen erwartet, ist etwas weltfremd. Das soll nicht bösartig oder abwertend klingen, aber bleiben wir doch mal etwas realistisch. Als jemand der selber in der Forschung arbeitet freut sich über jedes Prozent. 5-10% sind viel, 10-15% sind schon in vielerlei Hinsicht extrem viel. Beim E-Auto ist zurzeit noch mehr drin, aber solche Revolutionen von dem doppelten in kürzester Zeit sind einfach bei einem Familienauto Wunschträume die es in den seltensten Fällen gibt und auch realistisch sind. Selbst bei einem Porsche bekommst das nicht hin. Der Pionier Tesla steht seit Jahren wortwörtlich auf der Stelle.
Wir sind hier also zwar in einem Bereich, wo noch viel Potential vorhanden ist, aber wo wir auch nicht am absoluten Anfang sind und alle Doof.
Viele Fortschritte die es zurzeit gibt sind nicht mal vollkommen neue Chemien sondern einfach bessere Fertigungen. Und vieles geht bei den Chemien dann um Kostenersparnis und Haltbarkeit. Wenn dann nebenbei noch Kapazität erweitert wird nimmt man das gerne mit, ist für meine Begriffe aber schon jetzt nicht mehr der Hauptpunkt der Forschung z.b. ein Li-Ion.
Bei Na-Batterien, ja, da auf jeden Fall.
Alle anderen Kapazitätserweiterungen die es bei Fahrzeugen gab sind meist durch besseres Packaging gekommen.