Beiträge von Ex-Kodiaq-Fahrer

    Beim Laden zu messen, ist schwierig. Du musst dann die Ladeverluste des OBS und der Batterie abziehen, die Du aber nicht genau bestimmen kannst. Dadurch wird es ungenau. Besser ist es die kumulierten geladenen und entladenen kWh zu messen. Einmal bei 100% SoC und danach bei unter 10% (möglichst nach 0). Dann hast Du den genauesten Wert.


    Zu den Ladeverlusten des Akkus. Da habe ich bei DC Ladungen rund 7% und über die gesamte Lebensdauer 3,5% zusätzlich zum OBC (nur AC) wobei bei DC noch die Kühlung dazu kommt.

    Danke für Deine Antwort. Du hast hier bereits oft ausführlich berichtet wie es möglichst genau geht, was ich zuvor mit Interesse studiert habe. Leider hatte ich nicht so viel Zeit und mir erschien es so am leichtesten machbar.

    Aber auch wenn ich die Verluste etwas höher ansetze, wird der SOH nicht so viel schlechter und ich habe nicht totalen Schrott gekauft.

    Das Zertifikat von der Dekra, das der Händler vorgelegt, bescheinigt übrigens 98% SOH.

    Hallo, heute möchte ich Euch um Eure Meinung bitten. Am 20.12. hatte ich in "Unserer Forumskneipe" berichtet, dass ich mir einen gebrauchten Enyaq zulegen möchte. Heute habe ich versucht den SOH selbst einzuschätzen. Dazu habe ich den Enyaq im Autohaus bei einem Ladestand von 36% und einer Akkutemperatur von -4°C abgeholt. Erst einmal 60km mit 35km Autobahn zügig gefahren, bis der Ladestand bei 6% und die Akkutemperatur bereits bei 11°C war. Dann an den Schnelllader, Start bei einer Leistung von 70 kW und mit steigender Akkutemperatur stieg die Leistung auf 100 kW bei 30% Ladestand beim beginnenden Rückgang der Leistung habe ich bei einer Akkutemperatur von 25°C gestoppt.

    Dann wieder ein Stück gefahren an einen AC-Lader in der Nähe des Autohauses. Dort habe ich bei einer Akkutemperatur von 21°C und einem Ladestand von 19% den Ladevorgang gestartet. Nach 3:22 Std. war ein Ladestand von 68% bei einer Akkutemperatur von 15°C erreicht, die Ladesäule zeigt eine geladene Energie von 36,5 kWh an.

    Wenn ich für diesen Ladevorgang von Verlusten von 1,3 kW ausgehe, bleiben 35,2 kWh übrig, die in den Akku gingen. Wenn dies 49% entspricht, dann sind 100% 71,84 kW und damit nach meiner Rechnung 93,3 % SOH. Kann man das so machen? Wäre ganz gut für das Alter bzw. die km-Leistung, oder?

    Hallo ChrisEngel , ich habe mir heute ebenfalls das Haubenschloss angesehen, bin aber leider gescheitert. Ich habe keine rechte Position für einen Kabelbinder gefunden.

    Außerdem konnte ich die obere Abdeckung nur an den 4 sichtbaren Schrauben lösen. Der Rest ist nicht nur geschraubt, sondern auch eingerichtet ( habe kein Cristelface) und ich wollte auch nichts abbrechen bevor mir der Eni richtig gehört.

    Weiß jemand wie man die Verbindung zum Fake-Kühlergrill lösen kann ohne Schaden zu machen?

    Genau, ich meinte die Reichweite der 12V-Batterie mit Anspielung auf den oft genutzten Ausdruck.

    Ich selbst hatte zwar mit dem Ladezustand meines Fahrzeugs aus 01/23 bisher keine Probleme, aber wenn ich 12V-Verbraucher wie z.B. eine Kühltasche auch beim Parken nutze, schwingt die "Reichweitenangst" immer mit. Da könnte eine größere Batterie helfen oder zwei nur beim Laden gekoppelte Batterien wie bei Wohnmobilen.