Und Blochs Expertise besteht allein darin, dass er dieses Auto nur einmal fährt. Ich fahre dieses Auto beruflich fast die Hälfte meiner Arbeitszeit. Ich verbringe also einen großen Teil meiner beruflichen Arbeit in meinem Auto. Das ist sehr viel. Ich bin dabei eben nicht auf Autobahnen unterwegs, sondern gerade auf Landstraßen und im innerstädtischen Bereich. Genau dort, wo die Straßen wirklich schlecht sind. Ich weiß ganz genau wovon ich spreche und lasse mir da von niemandem etwas reinreden. Nennt es von mir aus Arroganz, das ist mir egal. Ich weiß aber, wovon ich rede.
Zweitens gehört er auch Bloch zur Auto-Motor-und-sport Presse und die haben’s ja bekanntlich nicht so mit Komfort und auch deren Verbräuche finde ich persönlich immer nur für Raser interessant. Ist ja auch klar, die fahren ja eher auch nur rennen mit den Autos.
Aber selbst der ADAC, der dem Enyaq Bestnoten im Fahrkomfort vorgegeben hat, meckert eben auffällig genau darüber rum, dass der Wagen Unebenheiten, Frostaufbrüche, Kanaldeckel und sonstige Kanten deutlich mitteilt. Er begründet das auch mit der großen Rad-Durchmessern, was ich durchaus zustimmen kann. Allerdings hab ich nicht 20 Zoll wie der ADAC im Test, sondern nur 19 Zoll Räder. Das alles ist genau mein Fahrbereich , in dem ich mich seit drei Jahren bewege mit meinem Auto. Das können andere viel besser. Auf der Autobahn oder auf einer Landstraße mit wenig Flickenteppich macht er einen guten Job. Da sag ich nichts. Aber im innerstädtischen Bereich finde ich ihn zum kotzen.
Zweitens behaupte ich nicht einfach, sondern ich vergleiche. Ich habe in den drei Jahren, die ich jetzt meinen Enyaq fahre, diverse Fahrzeuge zum Vergleich, auch 3 Enyaqs, inclusive eines älteren Tiguan Synchro meines alten Herrn.
Der Tiguan aus 2016 fährt viel gedämpfter als der Enyaq bei Unebenheiten.
Ich biete hier gern immer noch eine Probefahrt an, bis jetzt hat es niemanden interessiert.