Beiträge von Tabo

    Hallo zusammen,


    Noch fast ein Jahr werde ich meinen Enyaq fahren, bevor die Leasingrückgabe stattfindet. Da der Enyaq mein erster Skoda ist und mein erstes Auto überhaupt aus dem VW-Konzern, wollte ich euch mal fragen, wie das so läuft bei der Leasingrückgabe:


    Soviel sei vorab gesagt, ich musste bisher bei Rückgabe noch nie eine Wartung bezahlen.


    Da ich 48 Monate geleast habe, werde ich bei der Rückgabe der nächsten 2-Jahreswartung sehr nah sein. Der KM-Stand wird auf jeden Fall unter der Erwartung sein. Bei BMW habe ich immer 36 Monate geleast, bei PSA war immer ein Wartungsvertrag dabei, hier ist nun alles neu für mich.


    Wie wird das bei Skoda gehandhabt? Muss ich mich eventuell darauf einstellen, dass man versucht, mir Kosten für kommende Wartung in Rechnung zu stellen?

    Dann wird es Zeit das Du mal eine Felge ruinierst, dann weißt Du auch für was das Absenken gut ist.

    Mein Peugeot hatte als einziger Wagen eine Absenkautomatik, dennoch ist bei keinem Auto bisher die Felge zerkratzt.


    Ich behaupte nämlich aus eigener Erfahrung:


    Problem zerkratzter Felgenränder ist nicht eine fehlende Spiegel-Absenkautomatik sondern meist zu große Felgendimensionen.


    Meine 19“ Regulus-Bereifung steht so deutlich über der Felge, dass die Felge quasi immer vom Reifen geschützt ist. Dieser Umstand führte bei mir bereits schon früher zum Umdenken, seitdem ich Fahrzeuge lease. Ich komme daher ohne Probleme mit Autos klar, die nicht die dicksten Räder drauf haben. Das hat mir bereits viel Geld eingespart, weil seitdem keine Felge mehr zerkratzte.

    Vielleicht wäre ja mal hilfreich, die Ausstattung des Enyaqs aufzulisten. Wenn in der Ausstattung keine Sitzheizung vorgesehen ist, hat der Enyaq auch keine. Laut meiner Preisliste aus 01/22 war sie Bestandteil des Pakets „Klimatisierung Basic“:


    IMG_2498.jpg


    Wenn du also hinten auch eine Klimasteuerung hast, sollte das Paket verbaut worden sein. Allerdings beim 50er nur ab der Ausstattung Loft! Es gab beim 50er damals noch eine darunter.


    Ob so etwas kostenpflichtig freigeschaltet werden kann, wenn es nicht bestellt und verbaut wurde, bezweifle ich bei Skoda. Müsste man offiziell mal nachfragen. Das ist eher bei BMW üblich. Illegal per Software-Hack so etwas freizuschalten fänd ich asozial, weil andere dafür regulär bezahlen.


    Meine persönliche Meinung: man priorisiert die Ausstattung VOR dem Gebrauchtwagenkauf, dann kann man abwägen, ob das Auto passt oder nicht. Ich persönlich könnte nicht nachvollziehen, wie Menschen „günstig“ an ein Auto kommen, hinterher aber unglücklich sind, weil Ausstattungen fehlen. Dann ist das Auto nicht günstig, sondern falsch für mich.

    Etwas holprig würden die Elektroautos alle abrollen, meinte er. Das Gewicht lüge eben nicht.

    Aber gehäufte Beschwerden wegen Poltergeräuschen seien ihm beim Q4 nicht bekannt. Er empfehle ein normales Fahrwerk ohne DCC oder Dynamik (Audi).

    Ich glaube, das ist unreflektierte und gängige E-Auto-Ausrede von Händlern und anderen. Es bleibt aber immer noch eine Frage der Abstimmung. Früher, als es Elektrofahrzeuge noch nicht gab, wurden gerade große und schwere Limousinen dafür gelobt, dass sie so satt und so weich federn, weil sie eben so schwer seien. Also genau andersrum.

    Ich glaube eher, es ist immer noch die Sorge deutscher Hersteller, dass man deren E-Autos nachsagt, sie seien schwammig und unkontrollierbar, weil sie so schwer sind. Deswegen werden sie bretthart gestaltet, damit man auch sagen kann, dass die E-Autos genauso um Kurven rasen können wie jedes andere Verbrenner-Auto auch in Deutschland. Die meisten deutschen erwarten ja grundsätzlich auch eher harte Federungen, Etwas provokativ ausgedrückt: Hoppeln gehört ja zum guten Ton, damit man bitte auch immer die Straße spürt. 😉


    Ich persönlich finde das sehr sehr sehr schade, denn Hersteller könnten sich auch ruhig mehr um diejenigen kümmern, die eher komfortabel fahren möchten - beim Škoda Enyaq und beim Elroq ist das leider nicht der Fall, auch mit dem DCC nicht, finde ich. Ich glaube auch, dass in Deutschland Komfort mit viel Geld bezahlt werden muss, weil man ja in den Exclusivklassen auch noch einen abstand nach „unten“ möchte.


    Schade! Ich persönlich finde das alles wirklich wirklich sehr bedauerlich.

    Muss denn die Ladeklappe immer so weit ausgestreckt sein?

    Ich finde, man kann sie doch etwas öffnen, soweit, dass der Stecker reinpasst und dann schließt man sie wieder soweit, dass sie am Stecker liegt. Ich mache das öfter am Enyaq auch, gerade wenn er innerstädtisch am Bürgersteig steht und an einer Ladesäule lädt.

    Achtung diese Weitwinkelkameras nehmen teilweise extrem verzerrte Bilder auf, die in der Darstellung völlig überzogen sind und in Wirklichkeit bei Weitem nicht so krass sind. Schau dir die extreme Flucht des Arms an und wie klein die Hände sind. Das sieht fast aus wie 1 Meter. Dann ist der Deckel viel zu groß und passt eigentlich überhaupt nicht auf den Lader. Von daher lässt sich kaum einschätzen, wie weit die Klappe eigentlich auskragt. Wenn man eine Gestreckte Männerhand als Maßstab nimmt und diese Hand auf den Lader legt, schätzte ich hier auch ca. 25cm. Und da das Klappenscharnier nicht länger sein kann als die Klappe (sonst würde die Klappe auch nicht auf den Lader passen), wird es auch hier nicht länger. Ich kann zudem keinen komplexen Klappmechanismus erkennen, bei dem das Scharnier nach innen in die Karosserie beim Schließen fährt.


    Ich persönlich gehe hier eher von 25cm aus.

    Hinzu kommt, dass diese Fläche verhältnismäßig groß ist, im Vergleich zu vielen "Symbolen" im Spiegelglas bei anderen Herstellern.


    Ich bin auch sehr zufrieden mit dieser Lösung.

    Genau, das hab ich vergessen.


    Und noch etwas cooles: die Helligkeit dieser Leuchte lässt sich auch noch im Menü einstellen. Damit auch nachts nichts stört. Das ist schon der Hammer

    Die Position dort ist genial konstruiert, finde ich. Erstens ist sie „diskret“, nur an den Fahrer gerichtet und „stört“ nicht andere Verkehrsteilnehmende durch Aufleuchten, zweitens schließt sie konsequent eine Verwechslung mit Blinkern anderer Autos aus, weil sie nicht ganz außen im Spiegelglas sitzt und im schlimmsten Fall dabei nur mit einem klitzekleinen orangenen Punkt aufleuchtet. Drittens ist sie visuell völlig unabhängig von Wettereinflüssen wie Regen oder Eis auf dem Spiegelglas. Viertens blinkt sie zusätzlich, wenn beim Blinkersetzen der Abstand nach hinten zum Spurwechsel zu gering ist.


    Ich finde das schon alles sehr klug durchdacht.