Beiträge von Tabo

    Die Werkstatt hat bei meinem das Fahrwerk kalibriert, gleichzeitig wurde der Update auf 3.8 durchgeführt.

    Er federt nun etwas weicher und die Unterschiede sind minimal grösser, angenehmerweise hat sich das Stuckern reduziert. Sie haben die Koppelstange vorne rechts ersetzt, aber das dürfte auf das Stuckern keinen Einfluss haben.

    Das könnte im Grunde aber auch nur ein Placebo-Effekt sein. Wenn die Unterschiede danach nur geringfügig sind, fange ich an, die tatsächlichen Verbesserungen in Frage zu stellen. Ich möchte damit aber nicht deine persönliche Erfahrung schmälern. Ich traue meinem Auto nach fast 3 Jahren einfach keine signifikanten Verbesserungen im Fahrkomfort zu.


    Ich freue mich jedoch schon auf die kommenden Probefahrten später in diesem Jahr. Gegen meinen Enyaq werden auf jeden Fall der Kia EV5 und mein Favorit, der Citroën C5 Aircross Komfort/Long Range, antreten. Ich werde dabei besonders auf den Fahrkomfort bei Stadt- und Landstraßentempo sowie auf den Fahrgeräuschkomfort achten. Anschließend werde ich den Sitzkomfort, die Assistenten und den Klang der Lautsprecher bewerten. Der Rest, wie der Verbrauch, wird dann erst in Betracht gezogen.

    Darf ich mal folgende Symptome angeben:


    1. Wenn ich beim Rückwärtsfahren mit eingeschlagenem Lenkrad über eine flache Bordsteinkante fahre, dann gibt es immer ein deutliches Klackgeräusch und ein leichter Schlag im Lenkrad zu spüren.

    2. Bei Unebenheiten und langsamer Fahrt poltert und wummert so ein Enyaq mit DCC selbst in Max-Komfortstellung leider extrem stark. Trotzdem kann ich in meinem Enyaq immer leise von vorne leichte Poltergeräusch wahrnehmen. Die gehen aber fast im Fahrwerkskrach unter. (Ein Ersatz-Enyaq hatte das Poltergeräusch vorn aber auch ganz schwach).


    Die Werkstatt hat sich vor ca. 9 Monaten schon mal alles durchgecheckt, aber nichts gefunden, was kaputt wäre und mich wieder nach Hause geschickt.

    Was meint Ihr, sind das Symptome, die ein Problem darstellen oder ist alles Normal oder bin ich mal wieder zu stark vom poltrigen Auto getriggert?.

    Ich glaube nach wie vor, dass sich die Autos NICHT unterscheiden, der Anspruch an Komfort aber erheblich anders bewertet wird.


    Da in Deutschland bzw. eher im deutschsprachigen Raum der Hang immer schon zu eher harten Fahrwerken, harten Stühlen, harten Polstern und sonstiges herrscht, glaube ich dass Komfort bereits mit minimaler Abweichung schon als solcher positiv bewertet wird.

    Frühere VW federten für Komfortliebhaber alle fast bretthart, deshalb nannte man die im Citroen-Jargon auch Au weh, während dessen VW-Fahrer ja stets zufrieden mit dem Fahrwerk waren/sind.

    Du hast vollkommen Recht!


    Das kann eben nicht oft genug betont werden:


    AGB sind ja lediglich einseitige Bedingungen und sind nicht FÜR, sondern GEGEN den Kunden gerichtet. Oft sind Klauseln möglicherweise bereits von Anfang an unwirksam, stehen aber einfach drinnen, weil man sich es so erlaubt, sei es aus Kalkül oder aus Nichtwissen. Jeder kann AGB schreiben, der geschäftlich etwas anbietet. Ich habe in meinen Verträgen auch AGB. Allerdings habe ich sie vorher prüfen lassen, weil ich 1. keinen Bock auf Ärger mit meinen Kunden habe, 2. mein Geld für sinnvollere Dinge verdienen möchte. Allerdings sind meine AGB nur sehr klein, leicht zu verstehen und grundsätzlich rechtssicher, weil ich den Konsens suche. Ich liebe meine Kunden und brauche sie.

    Bereits hier wissen wir, dass das eine Ausnahme in Deutschland ist. Die meisten AGB sind unglaublich aufgebläht, oft abgeschrieben von anderen, ungeprüft und immer zu eigenem maximalen Vorteil erstellt. irgendwie passt das zu diesem Land, finde ich, egal, ob Autobranche, Baubranche oder Einzelhandel.

    Leider musste ich derzeit einen Fall bei der Verbraucherzentrale öffnen, weil sich ein großer Bike-Versandhandel einfach weigert, seiner Gewährleistungspflicht nach §§437 nachzukommen, um eine nachgewiesen von Anfang an defekte Bike-Akkulampe zu tauschen oder zu erstatten.


    In den meisten Fällen müssen Unternehmen ihre eigenen AGB selbst durchsetzen, sie sind also im rechtlichen Zugzwang. Daher sind die Kosten erst einmal vom Unternehmen selbst zu tragen.

    Vielen Dank an dich Oggerlein!


    Ich hätte jetzt fast Lust @GiMichael anzuschreiben, um mit ihm gemeinsam das mal auszuprobieren 😉😄 Zu klären wäre noch die Frage, wie sehr hier die 12V-Batterie mit dem 400V-System verbunden ist und ob es hier Skoda-Fachkraft benötigt, diese abzuklemmen.


    Ergänzend wollte ich noch sagen, dass ich persönlich daran nicht mehr glaube und es auch einem Weltwunder gleichkäme, weil in meinem Enyaq dann seit fast 3 Jahren (EZ 04/2023) das Steuergerät hätte schon nicht einwandfrei funktionieren dürfen.

    Wenn es jetzt nicht zu viel Aufwand bedeutet, probieren kann man es ja.

    Ich bin aber der Überzeugung, dass das verbaute Fahrwerk im Enyaq grundsätzlich so poltrig abgestimmt wurde und das DCC ebenso eine Mogelpackung ist. Wie man so etwas komplett von Werk an durchgehen lassen kann, das ist schon heftig…

    Für mich eigentlich sogar ein Sachmangel, weil diese Option überhaupt nicht funktioniert oder nur extrem schlecht.

    HAL01 Diesen Unterschied, den du nennst, kenne ich in meinem tatsächlich auch (sofern man diesen so nennen darf). Allerdings bin ich mir dabei aber auch nie sicher, ob ich es mir nicht doch nur einbilde.


    Sollte es keine Einbildung sein, wäre die Spreizung zwischen ganz links und ganz rechts bei mir dann „sehr hart“ und „holprig hart“

    Alles in Allem sehr unbefriedigend.


    Als Komfortliebhaber glaube ich momentan, daß ich meine Ansprüche und Erwartungen an ein adaptives Fahrwerk (der Enyaq ist mein erstes Auto mit einem adaptiven Fahrwerk) gründlich überschätzt habe.


    Ich werde auf der Suche nach einem Nachfolger ab Herbst weiter am Thema bleiben und schauen, dass ich auch mal einen ID3 oder ID7 mit DCC fahren kann. Dann weiß ich endgültig, ob es tatsächlich einen Unterschied zwischen VW und Skoda gibt und ob das DCC dort auch noch mehr kann oder eben auch nichts. Der Kia EV3 und der eC4 meiner besten Freunde, beide mit Stahlfahrwerken, federn auch ohne DCC etwas besser als meiner, weil sie dabei eben nicht immer so poltern, wummern und so zittern. Die sind einfach manierlicher und freundlicher als meiner. Der eC4 war dazu noch etwas mehr dumpfer (im Geräusch) als der EV3. Der C5 Aircross meiner Schwiegereltern ist aber noch etwas besser als der eC4.

    Ja, der Mini Cooper SE ist wirklich schon auch straff gefedert, aber im Kern dämpft er kleinste Unebenheiten richtig gut, auch mit eher dumpfen Fahrwerksgeräuschen. Das ist schon Wahnsinn, wie dieser Wagen akustisch und vom Fahrwerkgefühl abgestimmt wurde. Man hört schon noch Unebenheiten genau, aber sie drängen sich einfach nicht auf wie beim Enyaq. Das macht wirklich mehr Spaß, weil dieses Auto ein komplett stimmiges Bild vermittelt: Straff aber nicht hart, mit noch gutem Komfort aber auch nicht weich.

    Bei Stellantis habe ich irgendwie ein grundsätzliches Problem. Kumpel ist Opel Fan und sein Sohnemann hat in einer Opel Werkstatt gelernt. Beide nur am Schimpfen wegen Stallantis. Sein Sohnemann lässt kein gutes Haar und die Werkstatt wird wohl jetzt zum Generationswechsel nicht mehr mit Stellantis zusammen arbeiten. Also, ich höre einfach zu viel Schlechtes über Stellantes sowohl Verbrenner wie auch Elektro. Allerdings sind das keine Sachen, die einem im 1. Jahr rumfahren auffallen.

    Den Peugeot 3008, den ich vor dem Enyaq gefahren hab, das war mein bisher bestes Auto. Es gab einmal ein Problem mit dem Innenlicht. Da wurde das Steuergerät getauscht und dann war alles in Ordnung. Ansonsten hat dieses Auto super funktioniert und die Werkstatt, bei der ich war, hat eigentlich auch immer einen super Job gemacht. Die haben sich immer sehr gut gekümmert und der Serviceleiter den fand ich sehr sehr nett. Ich kann mich über die Werkstätten bei Peugeot beziehungsweise Citroën bisher nicht beklagen. Ich glaube, das hängt alles vom Autohaus ab. Das ist nicht ein Stellantis-Problem, sondern ein Autohaus Problem. Vielleicht war dieser von dir, zitierte Opel Werkstatt bereits früher auch schon eine Opel Werkstatt. Wer weiß das alles? Das ändert sich ja eh ständig.

    Nun ja, die Rekuperation ist im Sport Modus immer vorhanden. Die Lenkung und den Antrieb kann man in Individual konfigurieren, sind aber beide auch im Sportmodus aktiviert.


    Von daher fühlt sich der Sportmodus dann natürlich anders an, aber im Fahrwerk tut sich gar nichts.

    Das finde ich krass, dass neuere Enyaqs immer noch so ein untaugliches DCC haben.


    Ich bin mit meinem Enyaq-DCC durch. Das war der teuerste und unnützeste Schwindel und das schlechteste Fahrwerk seit dem 2 Active Tourer, was ich jemals hatte. Dieses Auto poltert über jedes Stöckchen und Ästchen und es klingt dabei auch noch wie ein wummernder Subwoofer. Dazu zittert das Auto ständig. Es kopiert die Straße 1:1. Ich spreche hier IMMER von Max-Komfort. In Sport ist es nicht anders, weil es eh keinen Unterschied macht.

    Der kleine sportliche Mini Cooper SE meiner Frau fährt leiser und ruhiger über Unebenheiten, obwohl er viel straffer ist. Ich lüge wirklich nicht, ich habe ihn ständig als Vergleich zur Verfügung.

    Die Werkstatt findet alles in Ordnung.

    Der Enyaq hat ein total billiges und schrottiges DCC-Fahrwerk. Anders kann ich das nach fast 3 Jahren Nutzung nicht mehr sagen. ich warte nur noch, dieses (eigentlich in vielen Sachen ganz gute Auto) wieder loszuwerden.


    Wenn im Herbst Probefahrten anstehen, werde ich mir höchstens den Elroq noch mal anschauen. Aber ich habe auch schon gelesen, dass auch er mit DCC laut herumpoltert. Richtig Bock habe ich auf Skoda nicht mehr. :(