Beiträge von enopol

    jetzt hast du die Rechthaberei aber auf die Spitze getrieben.... ^^

    Es ging mir darum, dass bestimmte Reifenmodelle unabhängig von der Dimension gut sind.

    und genau das muss ja nicht immer stimmen...

    man kann wahrscheinlich mit einiger Sicherheit annehmen, dass diese Reifen in einer deutlich anderen Dimension (die Enyaq-Reifen haben ca 10cm mehr Durchmesser...) nicht schlechter als "Mittelfeld" abeschneiden werden.

    Zudem gibt es für die SUV-Größen manchmal auch noch entsprechende Zusätze (z.b. SUV) bei der ansonsten gleichen Typ-Bezeichnung und manchmal weicht das Profil auch noch etwas ab.

    Danke für die Einschätzungen! Klingt, als wären zumindest Schmor-Schäden doch nicht unwahrscheinlich und 400W stündlich nur fürs Boardsystem reichen ja schon, um weit jenseits der 13.6% Ladeverlust aus dem Adac Test zu landen. Schade, machts doch deutlich unattraktiver!

    Der Fz-Ladeverlust ist bei geringer Ladeleistung relativ hoch. Viele E-Autobesitzer mit Solareinspeisung wissen das.....

    Die Frage ist, ob es wirklich stört......

    Wenn der Strom nichts kostet, wie bei Solar, ist es ohnehin egal.


    Wenn sich dein Ladestrompreis bei 2,3kW-Ladeleistung z.b. effektiv von 30 auf 36Cent/kWh erhöht, wäre die Frage, ob dich das stört oder ob du eine günstigere Alternative findest.


    Zusätzlich sollte die Bequemlichkeit nicht ganz außer acht gelassen werden, denn eine alternative Ladung an öffentlichen Ladesäulen ist in deinem Fall vermutlich unkomfortabler.

    Zu 1:

    Unser Auto steht i.d.R. von 18-7 Uhr = 13 Stunden. 13×2.3kw=29,9 kw, das reicht zu 99% für unsere Tagesleistung

    Zu 2:

    Wer "Adac Ladeverlust" googlet, findet eine kleine Studie. Dort haben Sie getestet, dass der ID3 via 11kw Ladung ca. 9% Ladeverlust (abwärme, Boardsystem) hat. Bei 2.3kw sinds dann 13.6%.

    Spannenderweise kommen Sie zu dem Schluss, dass der Unterschied so groß sei, dass man eine Wallbox nehmen solle.

    Ca. 400W gehen beim AC-Laden für das Funktionieren des Fz drauf.

    So jedenfalls meine Messungen mit meinem Ladeziegel.

    Bei Einstellung 2,3kW kommen also nur ca 1,9kW in der Batterie an....ob sich das lohnt und ob das für dich zu teuer wird, musst du entscheiden.

    Dein effektiver Strompreis erhöht sich dadurch um ca 20%. In vielen Fällen ist das bei Verwendung von Haushaltsstrom immer noch günstiger, als irgendein "tolles" Abo für externe Ladesäulen.....wo du nach spätestens 4 Stunden wieder umparken müsstest....


    Zu 3:

    Weil du Dauerladen möchtest, würde ich die Geschichte schon genauer unter die Lupe nehmen......

    Die Zuleitung inkl.Abzweigdosen sollte überprüft werden und die Schukodose sollte, sofern sie älter als rund 2 Jahre ist und sich im Außenbereich befindet, vorsorglich ausgetauscht werden.

    Völlig egal, was andere mal erlebt haben sollten.....

    Zudem sollte, für alle Dosen, die für den Außenbereich zuständig sind, selbstverständlich sicher gestellt sein, dass ein funktionierender 30mA-FI-Schalter dafür installiert ist.


    Mein Ladeziegel (der bis zu 3.6kW kann) hat eine Temperaturüberwachung im Schukostecker. Trotzdem und obwohl ich so gut wie nie per Schuko lade, teste ich die die Dose bezüglich Wärmeentwicklung sporadisch.

    Das mache ich allein schon deshalb, weil über diese Dose auch Gartengeräte mit bis zu 3kW-Anschlussleistung betrieben werden.


    Wenn du einen Ladeziegel ohne Schuko-Temperaturüberwachung haben solltest, könnte man eventuell z.b. die Schuko-Dose gegen eine blaue CEE-Dose und den Schukostecker des Ziegels, gegen einen blauen CEE-Stecker tauschen. Damit sollte das Risiko durch die Steckverbindung grundsätzlich nahezu nicht mehr vorhanden sein.

    wenn es zu einer Nachrüstfelge eine ABE für das Fz gibt, muss ohnehin nichts eingetragen werden.....

    Die Felge kann dabei durchaus eine etwas andere Breite haben, als in der CoC des Fz aufgeführt.


    Wichtiger wäre:

    Auch wenn die Nachrüstfelge exakt die gleiche Dimension hat, wie in der Fz-CoC aufgeführt, darf sie ohne ABE trotzdem nicht verwendet werden.


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    GJR fürs Winterhalbjahr auf eigenem Felgensatz plus SR auf eigenem Felgensatz ist für mich von Anfang an m.E. die sinnvollste Bereifungsmethode gewesen.

    Naja, wenn ich dann in das geparkte Auto wieder einsteige und losfahren will piepst ja erstmal auch nichts. 🤷‍♂️

    Wenn du in das geparkte Auto einsteigst, ist halt die Parkbremse noch aktiv und du musst, um fahren zu können, erst die Zündung einschalten udnd zusätzlich einen Fahrmodus wählen.

    Das ist schon etwas anderes, als wenn du nach einem Rangiermanöver lediglich die Betriebsbremse betätigst und dadurch Autohold aktivierst.

    Wie wir ja alle wissen, ist die 12V-Batterie eines E-Fahrzeugs gelinde gesagt ein Witz und nicht zu vergleichen mit der eines Benziners oder gar Diesels.

    Aus eigener Erfahrung hatte ich das "leere Problem" mit meinem E-Kona genau 3 mal, jeweils ohne Fehlererkennung oder Erneuerung der Batterie seitens Hyundai. Man sieht beim Kona übrigens von außen, ob er gerade Strom "umschaufelt".

    Ein Bekannter hat mir gerade gestern erzählt (er hat einen E-Smart), dass alle 2 Jahre im Insp.-Intervall die 12 V Batterie getauscht werden muss.

    Technich gesehen steht die kleine Batterie ständig unter Dauerfeuer und ist in Wirklichkeit nicht leer, sondern kaputt.

    Technisch gesehen, hat die ca 50Ah-Blei-Starterbatterie im Enyaq "eigentlich" kaum etwas zu tun....deswegen reicht ja eigentlich eine relativ kleine Batterie.

    So dramatisch kleiner als beim Verbrenner-Pkw ist die mit ihren 50Ah zudem nicht.


    Außerdem gibt es ja nun mal, im Gegensatz zum Verbrenner, die Möglichkeit jederzeit automatisch nach zu laden. Daher sollte eine leere 12V-Batterie beim Enyaq "eigentlich" nahezu unmöglich sein......


    Bei aktuellen Verbrennern des Konzerns muss die Starterbatterie:

    1. sehr oft, verstärkt durch S&S, deutlich erhöhten Strom zum Starten liefern.

    2. zudem muss die Batterie die Stromversorgung der 12V-Verbraucher während einer S&S-Pause, z.b. an der Ampel, allein übernehmen.

    3. Dazu kommt, dass sie standardmässig nur bis ca 80% geladen wird, weil die Starterbatterie beim reinen Vebrenner auch noch für eine Minimalrekuperationsfunktion "missbraucht" wird.


    Das alles muss die Enyaq-Batterie nicht....die muss letztendlich lediglich ein paar Steuergeräte und kleinere 12V-Verbraucher bei Laune halten, solange die HV-Batterie nicht (mithilfe der 12V-Batterie...) dazu geschaltet wird.

    Das muss eine Verbrenner-Starterbatterie zusätzlich auch.....


    Die Enyaq-12V-Batterie wird sogar bei jeder HV-Batterieladung zusätzlich unterstützt bzw. (unter SW 4) geladen. Echter Luxus für eine Batterie.....sie könnte daher immer in einem guten Ladezustand, also annähernd 100% SOC sein.

    Beim Verbrenner mit Minimalrekuperation (Soll-SOC: 80%) ist das schlichtweg nicht möglich.


    Dass es beim Enyaq (MEB) trotzdem teilweise mit der Ladebilanz der 12V-Batterie nicht stimmt, ist m.E. meist ganz allein auf technische Fehler zurück zu führen und leider ist VW offenbar nicht mal in der Lage/Willens, diese zu diagnostizieren.