Ausschließlich private Spannungsdiagramme haben m.E. dazu geführt, dass man überhaupt gesicherte Kenntnis darüber hat, dass es teilweise durchaus relevante Entladungen der 12V-Batterien gibt, wenn eigentlich Busruhe herrschen sollte.
Wenn man diese Kenntnis, zumindest offiziell nicht hat (oder vom "Werk" bestimmt, nicht haben soll), so wie bei den Vertragswerkstätten laut Meldungen von Betroffenen der Fall, erkennt man, wenn es zu den bekannten 12V-Problemen kommt, meistens keinen Fehler:
Der Ruhestrom ist bei einer einzelnen Werkstatt-Messung normal und/oder man kann maximal eine bereits geschwächte Batterie ausmachen.
Das ist halt der Unterschied zwischen Spannungsaufzeichnungen und dem, was die Werkstatt macht/machen darf.....
Daraus ergibt sich dann die "Lösung", die die Werkstatt durchführt:
Bisher war das der Batterietausch, wenn die Batterie ebenfalls schon auffällig (ermittelt durch Werkstatt-Standard-Tests) schwächelt.
Die Werkstatt erkennt offenbar ebenfalls nicht, dass der Kapazitätsdurchsatz der Batterie (Summe der entladenenen und der geladenen Kapazität) und damit die äquivalente Zyklenanzahl, bereist bei relativ jungen Fz, recht groß ist.
Das wäre (neben der Spannungsaufzeichnis, die sie nicht durchführt) ein weiteres Indiz dafür, dass "irgendwie" zu viel/ zu häufig entladen wird und diese Werte kann auch eine Werkstatt, genau wie jeder Privatmann mit Carscanner, in 10sec auslesen.
Die Batterie altert:
1. durch häufigere, stärker teilentladene Zustände und
2. durch die hohe Zyklenzahl (die übrigens auf bei rechtzeitiger "Not"-Ladung auftreten würde)
zu schnell.
und selbst, wenn man gar nicht gezielt messen will, darf oder kann.....:
Irgendwann sollte es "eigentlich" auffallen, wenn ein Fz, wie in diesem Forum der Fall, nach 4,5 Jahren bereits die 3. Batterie eingebaut bekommt und spätestens dann, sollte man sich um die eigentlichen Ursachen kümmern.