Beiträge von enopol

    Man könnt nun fragen woher kommen die Stromspitzen.....

    eben.....


    Meine Fahrzeug Konfiguration HW+SW soll sporadisch Ruhestromspitzen erzeugen, die bei alten oder bestimmten Batterien zu den beschrieben 12V Entladungen führen.

    und die neue Batterie wird dadurch nicht entladen.... :/

    Hat Skoda endlich die Wunderbatterie erfunden?


    Wer häufig fährt, hat meist eine gut geladene 12V Batterie, dadurch nicht die Probleme, so die Erklärung

    Das stimmt natürlich.....das beste wäre, wenn man ständig fährt oder lädt, denn dann hätte das Fz quasi keine Chance die Batterie ungewollt zu entladen.... :)

    Vielleicht stellt Skoda dir ja einen Aushilfsfahrer, der die Kiste in Bewegung hält, falls du vorhaben solltest, z.b. für eine Woche Urlaub ohne eigenes Auto machen zu wollen.


    Die Erklärungen sind m.E. unterste Kaste und bestätigen letztendlich nur die Hilflosigkeit/Bocklosigkeit bei dem Problem. Wenn ausgerechnet z.b. deine HW-SW-Kombination sporadisch Ruhestromspitzen erzeugen soll und andere Kombinationen nicht, hat dein Auto schlichtweg einen Mangel.

    GiMichael, die Prüfung ist halt so, dass die Dosen 1 Stunde mit Nennstrom ohne Überhitzung aushalten müssen.

    Das hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmitteln.....denn das sagt nicht, dass die Lebensmittel nicht länger halten können...


    Für CEE gelten m.E. übrigens die gleichen Prüfbedingungen.....da sind es meines Wissens 50Kelvin über Ausgangstemperatur die unterboten werden müssen.


    Konkrete Aussagen zur Dauerbelastbarkeit gibt es m.E. nicht.


    Wenn der Nennstrom bereits eine Stunde geflossen ist, wird die Dose normalerweise nicht mehr wärmer....so viel Wärmekapazität besitzt so ein Schukoverbindung nicht, als dass sie nach 1 Stunde bei konstanter Wärmeleistung immer noch in der Aufheizphase ist und die passive Kühlung bleibt gleich.

    Wenn es später zu erkennbaren Schäden an Dose und Stecker gekommen ist, war die Temperatur bereits nach 1 Stunde größer als maximal zulässig.

    Die erkennbare Wirkung einer etwas zu hohen Temperatur braucht halt Zeit.


    Die Schukodose ist vor allem dann gefährlicher, wenn die Kontakte korrodiert/verschmutzt sind.

    Mit fabrikneuer Dose und Stecker wäre alles ok.

    Wenn nicht, dürfte man sie für 16A nicht zulassen, denn in der Realität muss man bei solchen Gerätschaften, die auch von Personen ohne jegliche E-Kenntnisse benutzt werden, unbedingt damit rechnen, dass gemacht wird, was geht....

    Es gibt ja z.b. auch noch Verlängerungskabel mit Mehrfachsteckdosen und es gibt z.b. auch Heizlüfter oder E-Radiatoren, die durchaus über 1 Stunde mit voller leistung laufen können.


    Die Begrenzung in der Realität ist das Auslösen der LS-Sicherung.....oder halt ein Brand/Verschmorung, wenn die Installation oder die Kontakte marode waren....


    Somit müsste es endlich mal eine verpflichtende, wiederkehrende Überprüfung von E-Anlagen im Privatbereich geben und wenn Schukosteckdosen grundsätzlich nicht dauerstromfest sind, muss man für Stromkreise mit 16A-Schukosteckdosen halt eine feste Grenze von z.b. 10A gesetzlich festlegen......das wäre zumindest konsequent.

    Dann wird es allerdings mit vielen lieb gewonnen Verbrauchern nicht mehr so gut funktionieren, wie z.b. die beliebten Wasserkocher mit monströsen Eingangsleistungen oder bestimmte Werkzeuge/Gartengeräte.

    Die aktuelle Handhabung ist m.E. eher eine Herum-Eierrei.....und Bestandschutz....

    Ich kenne eigentlich kein aktuelleres, normales Fz-Ladegerät, welches nicht auf Erhaltungsladung umschaltet, wenn die Batterie voll geladen ist......mehr braucht man eigentlich nicht.

    Reine Erhaltungsgeräte braucht man m.E. nicht, denn bevor man Erhaltungsladen durchführt, sollte die Batterie grundsätzlich voll geladen sein.


    Die Frage ist, wie diese Erhaltungsladung abläuft.....da gibt es definitiv Unterschiede und es gibt auch Geräte, wo man es zusätzlich individuell einstellen kann, was genau beim Laden geschehen soll. (dazu sollte man sich allerdings gut auskennen)

    z.B. Kostenpunkt für ein 5A-Gerät mit diesen Eigenschaften aktuell ab ca 67€

    Ich habe auch schon über die Heckklappe und die 12V-Dose für längere Zeit (allerdings nicht über Wochen...) geladen.

    Ist kein Problem und viele übliche Netzladegeräte haben zudem einen Modus mit geringerer Stromstärke, der zu Anfang der Ladung auch über die Heck-12V-Dose ( inkl. der langen dünnen Kabel innerhalb des Enyaqs...) dafür sorgt, dass ziemlich korrekt "voll" erkannt wird.


    Die Gummidichtung der Heckklappe ist so voluminös, dass dort auch das Kabel des Ladegerätes (in meinem Fall eine Gummileitung mit 6,5mm Außendurchmesser) , ohne Beschädigungen, verschwindet.


    Bei der Frontklappe gibt es dafür noch bessere Möglichkeiten (links und rechts am Schloß), so dass man die ohne Probleme schließen kann.

    ist das denn wirklich ein Problem beim Enyaq? Wenn das Auto mal 4 Wochen steht ist die 12V-Batterie hinüber? 8|

    Das wäre ja übel :(

    sofern der Enyaq keine besonderen Probleme macht, wie z.b. unerklärliche Aufweckvorgänge, die ja, laut Foren-Beiträgen durchaus vorkommen können, sollten 4 Wochen "eigentlich" kein Problem sein.

    Es gibt hier im Forum aber Beispiele, wo es teilweise keine 3 Tage gut geht....


    Wenn man es vorher nicht über ein paar Tage geprüft hat, kann man m.E. keine ernsthafte Vorhersage machen, ob die Batterie 4 Wochen durchhalten wird.


    Batteriebooster o.ä. sind Notstarteinrichtungen, schützen aber die Batterie nicht.

    Falls die Spannung schon nach ein paar Tagen Stillstand deutlich fallen würde, steht die Batterie bei insgesamt 4 Wochen eine relativ lange Zeit mit geringem Ladezustand und das mögen Blei-Batterien nun mal nicht.


    Wenn es zuhause machbar ist, wäre, aus "Sicht" der Batterie, daher eine Dauerladung mit geeignetem Ladegerät, wenn das zuhause realisierbar ist, optimal.

    Woher weißt du, dass es eine AGM sein soll? Hast du den Aufdruck erkennen können?


    Jede intakte Starterbatterie mit dieser (ca 50Ah) oder mehr Kapazität, hat bei geringem Ladezustand einen Ladestrom in dieser Größenordnung, sofern die Ladetechnik es her gibt.

    Da die Ladetechnik der MEBs mit max. 3kW-Ladeleistung kein Problem damit hat, "sucht" sich die Batterie gem. der dann vom Fz vorgegebenen Spannung (anfangs meist rund 14,5V), ihren Ladestrom automatisch aus.


    Der wird aber schnell geringer.....


    zu den 0,1 -0,2C:


    Es gibt nicht "die" AGM-Batterien....hier handelt es sich um eine Starterbatterie und Starterbatterien können sowohl mit größerem Lade- als auch größerem Entladestrom "umgehen".

    Bei geringem Ladezustand kann der Ladestrom zu Anfang auch noch etwas größer sein, als 20A.


    Bei reinen Versorgungsbatterien kann das etwas anders sein.


    Meist werden für AGM-Batterien 0,3C genannt (z.b. Handbuch Exide), diese beziehen sich aber auf eine langfristige Ladung mit Konstantstrom und nicht auf den kurzzeitig erhöhten Strom bei geringem Ladezustand.

    Beim Fz kommt die langfristige Ladung mit großem Strom i.d.R. nicht vor, da die Spannung halt begrenzt ist und der Strom immer kleiner wird.

    Beim MEB wird die Spannung nach längerer Ladung zudem abgesenkt (rund 13,5V), wie bei nahezu jedem aktuellen Netz-Ladegerät auch und spätestens dann fließt kein relativ großer Strom mehr in die Batterie.

    Eine Wallbox muss eine dedizierte Absicherung, bestehend aus Leitungsschutzschaltern und FI-Schalter, besitzen. Daran schließt sich ein dediziertes Kabel an, das in der Wallbox auf Klemmen gelegt wird. Für dieses Kabel kann man gern großzügige Querschnitte verwenden.


    Es gibt somit keine Steckverbindungen, die Probleme bereiten können. (Natürlich gibt es den Stecker zum Auto.)

    Eine Schukodose (in diesem Fall wird es sich meist um eine Außensteckdose handeln) muss "eigentlich" ebenfalls über einen FI-Schalter angeschlossen sein. Dessen Schutzwirkung wird nicht schlechter, wenn er nicht nur ausschließlich für diese Steckdose installiert ist.

    Für das Kabel zur Schukosteckdose können, zumindest bis kurz vor die Dose, auch gerne großzügigere Querschnitt verlegt werden.....(wenn man es denn unbedingt möchte....)

    Wenn mit maximal 16A abgesichert ist--für Schuko ist nicht mehr zulässig--und eine 2,5mm²-Zuleitung verwendet wurde, was heute bei 16A normal ist, gibt es gegen eine solche Installation nichts zu sagen. In jedem Fall dann nicht, wenn durch die Einstellung des Ladeziegels nur 2/3 von deren Auslegung genutzt wird.


    Das, was an einer fest angeschlossenen Wallbox wirklich sicherer ist, ist halt deren fester Anschluss....im Gegensatz zu einer Steckverbindung.....und vor allem zu einer Steckverbindung, die es bereits fast 100Jahre gibt und wo anfangs vermutlich nicht damit gerechnet wurde, dass jemand auf die Idee kommt, bis zu 3,7kW-Dauerleistung darüber entnehmen zu wollen.


    Schuko-Laden ist aus meiner Sicht eine absolute Notlösung, würde ich dauerhaft nie machen. Früher gab es mal diese kleinen Noträder für den Fall einer Reifenpanne. Damit fuhr das Fahrzeug auch, aber in den Urlaub wäre ich damit nicht gerollt.

    Im Gegensatz zu Noträdern (max. 80km/h, darf nicht dauerhaft montiert sein, nur für die Fahrt bis zur Werkstatt....) gibt es bei Schuko aber keine offiziellen Einschränkungen......Schukoverbindungen dürfen generell bis 3,7kW genutzt werden. Eine zeitliche Einschränkung besteht meines Wissens nicht.