Beiträge von enopol

    Wenn ich den Enyaq zu Hause an der Wallbox lade sollte eine leere 12V-Batterie eigentlich gar nicht vorkommen dürfen, oder? Außer natürlich wenn sie völlig defekt ist. Und ein 12V-Ladegerät sollte eigentlich auch nicht nötig sein?

    Aus dem Handbuch:

    IMG_8216.jpeg

    beim 85er soll SW 5.6.3 die Erlösung bezüglich der 12V-Probleme bringen. S.a. den Thread mit dem Batterieschutzlimit.


    An der Wallbox wird die 12V-Batterie bei SW >= 4 bisher nicht so wirklich geladen.....sondern die Batterie nur soweit "gestützt", dass sie selbst in Zeit keine Energie abgeben muss.

    Ja, die 12V Batterien soll früher nachgeladen werden, das ist wohl der Bug laut VW.

    Die Aufweckungen gibt es vermutlich immer noch, aber töten dann nicht mehr die Batterie.

    "der" (eigentliche) Bug sind für mich die häufigeren, unerklärliche Entladungen....die sind in Summe die Ursache, dass die EFB-Starterbatterie, die im E-Auto "eigentlich" nur wenig zu tun hat, sich teilweise schon nach sehr kurzer Zeit verabschiedet hat/hatte.

    "früher nachladen" ist eine Notfallmaßnahme, damit sich der Bug nicht zu schnell sichtbar auswirkt, bzw. es für den Fahrer zu keinen Fehlermeldungen mehr führt, ebenso, wie wieder "richtiges" 12V-Laden während der HV-Ladungen.

    "Früher nachladen" hat einen großen Vorteil:

    Es ist sehr viel kostengünstiger zu realisieren, als den eigentlichen Fehler zu diagnostizieren und zu beheben...


    Eine Blei-Starterbatterie, die für kein Start&stop, sowie keine Rekuperation "zuständig" ist, sollte eigentlich nur ca im SOC-Bereich 90-100% betrieben werden. Wenn man das beherzigen würde, hätte es keine vermehrten Probleme gegeben.

    enopol wird der Wert "SoC Anzeige" nun vom Carscanner berechnet, oder vom Fahrzeug?
    Ich bin da mit diesem Post drauf gestossen:
    #570


    Jedenfalls gilt: Der Wert "SoC Anzeige" hat nichts mit der Anzeige im Fahrzeug-Display zu tun.

    Darüber wurde hier bereits früher diskutiert....


    Tatsache ist, zumindest für mich: sowohl Carscanner, als auch OBDeleven liefern insgesamt 3 unterschiedliche Livedaten zum SOC.

    "Messen" kann das weder Carscanner noch OBDeleven. Beide können die Werte, die ihnen die Stg liefern, auslesen.


    Die Bezeichnungen sind recht unterschiedlich, aber es sind nun mal jeweils 3.

    Eine Bezeichnung "SOC der Anzeige" o.ä. gibt es in OBDeleven meines Wissens nicht.


    Dass Carscanner einen dieser Werte in der Carscanner-App berechnet ist für mich sehr unwahrscheinlich. Wieso sollte diese App im Nutzungsprofil eines bestimmten (unter vielen) Autotyps, einen ganz bestimmten Wert selbst ausrechnen? Warum solte man sich diese Arbeit machen und diesen DIY-Wert dann auch noch kommentarlos unter den Sensoren aufführen?

    Ich bin schon froh, dass nur relativ wenige Live-Daten im Nutzungsprofil fehlen....dass mit irgendeiner Formel der Wert der SOC-Anzeige eines bestimmten E-Auto-Typs berechnet wird, halte ich für etwas weit her geholt.

    Außerdem sind halt 3 unterschiedliche Werte in den Steuergeräten der MEBs auslesbar.....


    Sehr exakt kann ich es nicht bestimmen, da ich nicht beide Apps parallel mit ihren jeweiligen BT-Dongles aktiv halten kann. Bei OBDeleven dauert es zudem sehr lange, bis man die Daten auslesen kann. Die kurze Zeit dazwischen, reicht bereits, dass sich die Werte real geändert hatten.


    wenn ich bis 80% lade, zeigt meine Cockpitanzeige kurz danach immer 80%.

    Bei insgesamt 10 Ladevorgängen, die ich mal protokolliert hatte, war der carscanner-Wert der "Anzeige" bei 80,08%. Einmal bei 80,52%.


    Die "BMS" Anzeige vom Carscanner zeigte in den 9 Fällen 78,0% und in dem einen Fall 78,4% an.


    Die letzte Gegenprobe mit OBDeleven zeigte bei einer 80%-Ladung: 78% laut Batterieladezustand (StG 8C) und 80% in den Statusinfos der Ladesubsysteme (StG 19) an.

    Von daher bräuchte Carscanner m.E. lediglich den letzten Wert verwenden und gut ist und ich nehme mal an, dass es genau so umgesetzt wurde.

    Irgendwelche Umrechnungskaspereien sind eigentlich unnötig....ob der Wert unbedingt mit dem Wert übereinstimmen muss, der in der Cockpitanzeige erscheint, weiß ich nicht.

    Wenn Du b im Leerzustand (1) und danach im vollen geladenen Zustand (2), dann ergibt b2-b1 die geladene Energie. Das ist sicher mehr als was im Akku ankommt. Da gibt es noch Batterieverluste.

    wie ich es, nur mit anderen Begriffen, auch eben schon erzählt hatte.....

    Zudem:

    b2-b1 ist das was (DC) im Akku ankommt und nicht mehr.

    Die Batterieverluste sind die Differenz zwischen entladener und geladener Energie.


    "SoC" ist nämlich nicht genau genug: SoC BMS oder SoC Anzeige (dieser Wert wird berechnet vom CarScanner, und kommt nicht direkt vom Bordnetz)

    doch.....carscanner berechnet den Anzeige -Wert nicht, sondern liest den genau so aus, wie alle anderen Live-Daten auch.

    Mit OBDeleven liest du das Gleiche aus......mit VCDS sehr wahrscheinlich auch....

    Mit den unerklärlichen Fehlern, sollte man, so wie ich das bisher gesehen habe, allgemein durchaus mal längere Zeit warten, denn was diese Fehler ausgelöst hat, wissen wir ja nicht wirklich und der Hersteller hüllt sich vermutlich in Schweigen...

    Können ja durchaus unterschiedliche Dinge sein, die dieses Verhalten ausgelöst haben. Bei einigen kamen sie öfters als bei anderen.

    Welcher Bug wurde denn von VW überhaupt genannt?

    Bisher wurde doch in den Werkstätten, jedenfalls bei Skoda alles abgestritten, was Spannungsdiagramme von User eindeutig zeigten.


    Das Diagramm eines vorher betroffenen Fz über z.b. 2 Wochen hinweg, würde mich persönlich schon eher überzeugen, falls diese Entladungen vorher eindeutig öfters vorkamen.


    Die anderen 2 Punkte wären dagegen eventuell schneller geklärt.

    Wie sieht es damit aus?


    Hat VW mit 5.6.3 auch das zu späte 12V-Notladen beseitigt und vielleicht die 12V-Ladecharakteristik beim HV-Laden wieder auf das Niveau der Fz mit <SW 4 geändert?

    Wie der Energieinhalt intern bestimmt wird, weiß m.E. (außer (hoffentlich) der Hersteller) keiner so wirklich genau.


    Was beim Laden genau bestimmt werden kann, ist lediglich die Differenz zwischen geladenen kWh vorher und nachher.


    Mit dieser Differenz und dem Wert, den der Zähler deiner WB anzeigt, kannst du z.b. den Wirkungsgrad zwischen WB und Batterie-Eingang, inkl. des AC-DC.Wandlers bestimmen.... :)

    Sollte....


    Wird bei der Notfallladung jetzt rechtzeiger nachgeladen?

    Wird während der HV-Ladung die 12V Batterie jetzt wieder "richtig" geladen?

    Sind relevante, unerklärliche Entladungen im Stillstand jetzt verschwunden?


    Die Beantwortung dieser Fragen wäre für mich der Maßstab dafür, ob es mit aktueller SW besser funktioniert oder nicht.

    Warten wir es mal ab, was Spannungs-Diagramme von Fz mit neuester SW dazu erzählen...

    Kannst ja mal einen kleinen Test machen, in dem du den Finger längere Zeit auf das Ding drückst und dir die Geschichte z.b. über Carscanner anschaust.

    Das reagiert schon sehr träge, vor allem, wenn man den Finger wieder weg nimmt. Die Temperatur steigt dann eventuell, obwohl der Finger schon weg ist, noch etwas weiter an......

    Ein Infrarot-Sensor wird es daher kaum sein, sondern ein üblicher NTC oder PTC-Sensor.


    Der ist halt an einer nicht optimalen Stelle...

    Der Luftwärmestrom, der von den Fußraumdüsen etwas nach unten geblasen wird, hat zur Folge, dass ein Teil der warmen Luft sich nach oben bewegt.

    Der Temperatursensor befindet sich genau zwischen 2 darunter, in etwas über Fußhöhe liegenden Fußraumdüsen.....

    Dazu kommt, dass ein Teil von deren warmer Luft sogar von der Rückseite her an den Sensor kommt, denn die Platte, in der sich der Sensor befindet, ist nach unten teilweise geöffnet.


    In der Aufheizphase erwärmt sich der Fußraum, aber halt auch diese Abdeckplatte mit dem intergierten Sensor. Mit der Platte zusammen ist das System so träge, dass es nur viel zu spät auf Temperaturänderungen im Innenraum reagieren kann.


    Das ist aber noch nicht alles:

    Ich habe im Herbst (AT ca 10 Grad) bei 20Grad eingestellter Solltemperatur getestet:

    Die Temperatur, die der Sensor nach ca 15-20 Minuten o.ä. lieferte, war bis auf maximal 25 Grad angestiegen.

    Gefühlt kam bei mir als Fahrer bereits kältere, unangenehme Luftströmung an, aber die Klimaanlage "denkt" bei 25Grad gemeldeter Sensor-Temperatur und 20Grad-Solltemperatur natürlich nicht daran, so weiter zu heizen, wie es gem. Außentemperatur nötig wäre, sondern "denkt" eher daran, kältere Luft einströmen zu lassen, um die Temperatur auf den gewünschten Wert von 20 Grad ab zu senken.


    Für mich ist das mit der Innentemperaturmessung schlichtweg eine Fehlkonstruktion.

    Der Sensor an sich ist schon nicht der schnellste (meine Heizung-Innentemperaturfühler fürs Haus, wo es ja gar nicht so auf Geschwindigkeit ankommt) sind in jedem Fall schneller....)

    Die Position ist m.E. zudem sehr unglücklich (aber kostengünstig...) gewählt, weil die Temperatur, die sich nach ca 20 Minuten am Sensor einstellt, mit der eigentlichen Innenraum-Lufttemperatur nicht sehr viel zu tun hat.


    Frühere Innentemperatursensoren von VW waren manchmal im "Armaturenbrett" bzw. am/im Radio angeordnet und besaßen ein Minigebläse, dass die Luft von vor dem Armaturenbrett zum Sensor beförderte.

    Deren Messung hatte schon etwas mehr mit "der" Innenraumlufttemperatur zu tun und es waren meist keine Luftaustrittsdüsen darunter angeordnet.

    Besser wären natürlich mehrere Sensoren.....


    Bei den MEBs hat man (auch an der Stelle) gespart.

    Danke enopol für die ausführliche Antwort!


    Kann man denn den Temp.-Sensor irgendwie "entkapseln" so dass er die richtige Temp anzeigt? Also zum Beispiel an unauffälliger Stelle in Loch machen um Luftzirkulation zu ermöglichen? Vielleicht bin ich nicht abgehärtet genug, aber das ist schon was, was mich echt und das auch noch oft stört

    Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Theoretisch ist es mit entsprechender Kabelverlängerung möglich, den Sensor an eine sinnvollere, zum Innenraum offene Stelle zu versetzen. Dann dürfte der, zumindest optisch, aber stören...

    Ein "Loch" in die Verkleidung bohren, wird m.E. nur wenig nützen...und würde vermutlich deutliche Kosten beim "Rückbau" verursachen.


    Ich bleibe dabei, mit der Solltemperatureinstellung die von mir empfundene Innenraumtemperatur flexibel manuell an zu passen.... ^^

    Weiß denn jemand, was das Drücken der A/C Taste bei kalten Temperaturen (sagen wir 2°C) bewirkt? Ich fahre generell mit A/C off und schalte sie nur im Sommer dann ein, wenn mir echt zu heiß ist, ansonsten fahre ich gerne auch bei höheren Temperaturen mit offenen Fenstern und Dach. Jetzt in der kalten Jahreszeit merke ich, dass beim Vorheizen immer die A/C an ist (ich mache sie dann wieder aus nach dem Losfahren).

    Wenn die Außenluft bzw. die Zuluft zur Klimaanlage um 2 Grad oder weniger ist, sollte die Kühlung so oder so nicht mehr funktionieren. Dann würde sich nämlich eine Eisschicht am Verdampfer bilden, die dessen Wirkungsgrad beim weiteren Kühlen stark herab setzt.


    Wenn es so kalt ist und man den Kompressor hört, ist i.d.R. die Wärmepumpenfunktion aktiv und die lässt sich mit dem AC-Knopf nicht beeindrucken.


    Kann ansonsten bestätigen, das bei mir nach ziemlich genau 20 Minuten Fahrt es auch kalt wird. Irgendwo gab es mal die Vermutung das es an einem schlecht platzierten Temperatursensor liegt der meldet das die Zieltemperatur erreicht ist.

    genau...das passiert, vor allem bei "Übergangstemperatur" (z.b. 10-15 Grad AT) zumindest bei mir häufiger.

    Nach ca 15-20 Minuten zeigt(e) der Innenraumtemperatursensor der sich, relativ abgekapselt, ungünstig hinter der Lenksäulenverkleidung befindet, bis zu 25Grad an.

    Da bei mir nur 20Grad Solltemperatur eingestellt war, kann man sich die Ursache des kühlen Luftzuges, der dann teilweise aus den Düsen kommt, erklären....

    Auch diese Eigenschaften sind per Carscanner auslesbar.

    Die aktive Kühlung hat damit meist nichts zu tun.


    Gerade wenn es draussen knackig kalt ist und somit die Fensterscheiben zur Grenzschicht werden, kondensiert die durch Atemluft mit Feuchtigkeit angereicherte Luft gerne mal an den Scheiben und die Fenster beschlagen. Schaltet man dann die A/C ein, wird die Luft schnell entfeuchtet und der Beschlag auf den Scheiben verschwindet.

    nicht unbedingt....

    wenn es draußen wirklich "knackig" kalt ist, also z.b. 0 Grad und weniger, kommen mehrere Dinge hinzu:

    1. die Kühlung funktioniert wegen der Vereisungsgefahr eventuell gar nicht mehr

    2. die Heizleistung und damit die Austrittstemperatur der Zuluft an den Düsen im Innenraum (oder unter der Fronstscheibe) ist relativ hoch

    3. die Zuluft, also die Außenluft, hat bereits einen absolut geringen Feuchtigkeitsgehalt.


    Luft von 0 Grad kann maximal ca 5g Wasser/m³ aufnehmen. Wenn an dieser Luft z.b. 20% Feuchtigkeit durch den Verdampfer entzieht, macht das Kohl kaum fett.

    Entscheidend ist im Fz, dass diese Luft beheizt wird. Wenn die aus den Luftdüsen z.b. mit 50Grad austritt (was im Winter durchaus sein kann), hätte sie eine relative Luftfeuchtigkeit von deutlich unter 10% und trocknet die Scheiben und den Innenraum daher sehr gut.

    Wenn man dieser Zuluft von 0 Grad noch 1-2 Gramm/m³ Feuchtigkeit entziehen würde, hätte sie bei 50 Grad noch etwas deutlicher unter 10% Luftfeuchtigkeit. Das spielt also im Winter kau eine Rolle.


    Deutlich anders bei z.b. 15 Grad Außentemperatur, denn dann ist der maximale, absolute Feuchtigkeitsgehalt der Luft ca 2,5-fach größer und zudem ist die Fz-Heizung mit geringerer Heizleistung unterwegs.

    Dann lohnt es i.d.R. der Luft durch den Verdampfer Feuchtigkeit zu entziehen und dann gibt es auch keine Eisschicht am Verdampfer.


    Frage dazu: es gibt zwei getrennte Heizelemente: den Heizer für den Innenraum (ist im Klimagerät verbaut, heizt die Luft direkt über Heizdrähte) und einen Heizer für die HV-Batterie (ist im Wasserkreislauf verbaut, heizt das Kühlwasser auf und darüber dann die HV-Batterie). Hast Du sicher den richtigen erwischt?

    Bislang hatten hier im Forum die Forschungen nämlich ergeben, dass auch bei Wärmepumpe der erste große Heizbedarf über den elektrischen Heizer erledigt wird und die Wärmepumpe erst später einsteigt, weswegen ihr Nutzen gerade auf Kurzstrecken quasi nicht vorhanden ist. Wenn sich das geändert hätte, wäre das ja mal ein gutes Zeichen (und ich wundere mich, warum das nicht direkt medial seitens VW-Konzern als Revolution in der MEB verkauft wurde).


    Wenn der PTC-Heizer des Batteriekreislaufes aktiv wäre (was er während der Fahrt zumindest bei den älteren Modellen über 0 Grad Batterietemperatur ohnehin nicht sein soll), könnte man das über den Carscanner klar erkennen.


    Was man m.E. direkt nicht erkennen kann, ist die Heizleistung des PTC-Innenraumheizers, aber wenn die "Leistung zusätzlicher Verbraucher" deutlich ansteigt, der Kompressor laut Carscanner nicht aktiv ist, warme luft aus den Düsen kommt, die Batterieheizung nicht läuft, bleibt bei Kälte nur noch der PTC-Innenraumheizer als größerer Verbraucher übrig.


    Was ich bisher immer noch nicht verstanden habe, ist dass die Leistung des Kompressors, die der gesamten zusätzlichen Verbraucher, teilweise deutlich und offenbar nicht nur zufällig, übersteigt.

    ---------

    Vielleicht hängt das ja mit dem Update auf 3.8 zusammen:

    ich habe den Eindruck, dass die WP öfters und mit weniger Unterbrechungen aktiv ist, als noch im letzten Winter. Einen Sinn für den Einsatz der WP anstatt des PTC-Heizers kann ich anhand der OBD-Werte aber immer noch nicht erkennen.....