Beiträge von enopol

    Ich habe ebenfalls kein Transportsystem bestellt und auch keines erhalten.

    Wenn du im Endeffekt mehr Platz brauchst und den doppelten Boden nicht bestellt hast, ist alles gut....

    Ob iV60, 50 oder iV80 ist vermutlich ziemlich egal.

    Motor-Hardware und Untersetzung sind letztendlich identisch. Wieviel Schlupf entsteht, hängt von der Verzögerung ab. Wer ständig in B fährt oder die Paddles auf Stufe 3 drückt, wird dadurch wahrscheinlich weniger lange etwas von seinen hinteren Reifen haben....

    Die programmierte Verzögerung muss nicht unbedingt von den Leistungs- und Drehmomentwerten abhängen, die für den Antrieb programmiert sind.


    Bei gleicher Verzögerung müssen die Hinterreifen des iV80 bei gleicher Beladung mehr (Brems-)kraft auf die Straße bringen, weil der schlichtweg schwerer ist, als der IV60.


    Dadurch wird die Lauffläche mehr belastet und das könnte ein Grund sein, dass der IV80 hinten 20mm mehr Reifenbreite spendiert bekommen hat.


    Wenn ich mir im Infotainment die aktuellen Leistungswerte anschaue, sehe ich bei der Beschleunigung (ohne Vollgas zu geben) ganz schnell mal 99,9kW.....mehr zeigt das Instrument anscheinend nicht an....


    Das, also die "leichtfertige" flotte Beschleunigung, dürfte m.E. daher der Hauptgrund für schnell abgefahrene hintere Reifen sein.


    Wenn ich dagegen heftiger Rekuperieren will, muss ich entweder oftmals die Fußbremse stärker nutzen oder zumindest mit den Paddles spielen.


    Heftiger (Fuß-)Bremsen kommt bei mir eigentlich nur sehr selten vor.

    Dafür fahre ich zu vorausschauend.

    Mit den Paddles habe ich anfangs natürlich mal gespielt, sie aber seit dem zweiten Tag nicht mehr benutzt. Die brauche ich eigentlich nicht......

    Den B-Modus brauche ich genau so wenig.......

    Ich fahre schlichtweg vorausschauend im Normalmodus und alles ist gut....


    Was ich aber tatsächlich öfter mache, ist, in dem unteren Geschwindigkeits-Bereich wo der Enyaq recht gut beschleunigt, dies auch zu nutzen.....dazu hätte ich beim Verbrenner den zweiten Gang ausdrehen müssen....was beim Verbrenner entsprechende Geräusche macht, eher peinlich ist und man es daher lieber unterlässt.

    So eine Fahrweise geht definitiv aufs Profil.


    Ganzjahresreifen, ändern ganz sicher nicht viel am Reifenverschleiß.

    Da GJR eigentlich eher Winterreifen, als Sommerreifen sind, denke ich mal, dass sich Beschleunigungs- und Bremsorgien bei denen im Sommer noch heftiger auf den Verschleiß auswirken, als bei reinen Sommerreifen.

    ich habe vorhin einen Fehler gemacht:

    Ob dies nun durch die eigentliche (Reibungs-)Betriebsbremse, durch Rekuperieren oder durch das Schleppmoment beim Verbrenner erfolgt, spielt für die Reifen absolut keine Rolle.


    Ob rekuperiert wird oder ob mit der Betriebsbremse verzögert wird, ist schon ein Unterschied......

    Rekuperiert wird bei den Heckantriebs-Enyaqs ja ausschließlich mit den Hinterrädern.

    Bei der Betriebsbremse verteilt sich die Bremskraft aber grundsätzlich (vorn mehr , hinten weniger), so dass die Räder einer Achse dadurch nicht ausschließlich belastet werden.


    vermutlich ist das einer der Gründe, weswegen man zumindest ab iV80 einen breiteren Hinterreifen hat....von der Tragfähigkeit her, wäre der nämlich nicht unbedingt nötig.

    Ich weiss dass mein sportliches Fahrverhalten keine Reifen schont. Sind sie runter kommen neue drauf 🤷🏻‍♂️ ich mache mir dazu keine Gedanken 🤔

    Dir ist das alles egal.OK.

    Warum schreibst du dann in einem Thread, wo es um den Reifenverschleiß und dessen Gründe geht?

    Irgendwo habe ich gelesen das der Verschleiß auf der Antriebsachse immer größer gegenüber einem Verbrenner ist.Aus dem Gedächnis........der Schlupf bein Anfahren und Rekuperieren ist höher wie bei einem Verbrenner.

    Ein Verbrenner ähnlicher Leistungsklasse, hat heutzutage i.d.R. Frontantrieb, während wir hier von Heck-angetriebenen E-Fz reden.

    Wie groß der Schlupf, abgesehen von den Unterschieden beider Antriebskonzepte, ist, hängt grundsätzlich davon ab, wie stark man beschleunigt.

    Ein Frontantriebsdiesel mit dem häufig flotter beschleunigt wird, verringert das Profil der Vorderreifen bekanntlich schnell.

    Das liegt z.b. daran, dass dessen maximale Zugkraft beim Anfahren größer ist und das die Vorderachse beim Anfahren entlastet wird.


    Das ca leistungsgleiche Heckantriebs-E-Auto hat weniger maximale Zugkraft und die Antriebsachse wird beim Beschleunigen zusätzlich belastet, was generell weniger Schlupf bedeutet.


    Von daher kann ein größerer Abrieb beim E-Auto eigentlich hauptsächlich nur daher stammen, dass der Fahrer häufiger relativ stark beschleunigt.

    Beim E-Auto ist das ja sehr einfach und es macht keinen zusätzlichen Lärm.

    Z.B. beim Diesel mit Handschaltung erfordert schnelles Beschleunigen dagegen etwas mehr fahrerisches Können und es ist definitiv deutlich lauter, als wenn man verhalten anfährt.

    Von daher macht man das nicht unbedingt so oft.....


    Zum Rekuperieren:

    Wenn man genau so mit dem E-Auto fährt, wie mit dem Verbrenner, muss genau so häufig und stark gebremst werden, wie beim Verbrenner.

    Ob dies nun durch die eigentliche (Reibungs-)Betriebsbremse, durch Rekuperieren oder durch das Schleppmoment beim Verbrenner erfolgt, spielt für die Reifen absolut keine Rolle.


    Wer flott fährt, also objektiv öfter und stärker beschleunigt, sowie öfter und stärker (egal mit welcher Methode) bremst und dazu noch Kurven relativ schnell fährt, wird einen erhöhten Reifenverschleiß haben. Das gilt für E-Autos in gleicher Weise wie für Verbrenner.

    Mal schauen, ob man das flicken kann…

    Vielleicht stellt sich dann die verschleißfrage nicht mehr.


    Aber der Enyaq scheint wirklich nicht reifenschonend zu sein 🤷‍♂️

    eine grenzwertige Stelle......du solltest beim Reifenhändler vielleicht drauf hinweisen, dass dein Fz nur maximal 160km/h fahren kann.....vielleicht ist der Monteur dann nicht so streng....

    Ich bin bis jetzt ca 500km mit 19er-Conti GJR auf der Rial Astorga Felge und ca die gleiche Strecke mit 19er-Hankook-SR auf der Regulus-Felge gefahren.

    Mein Enyaq hat kein DCC.

    Wir sind gerade zu dritt 40km über z.Teil mittelprächtige Land- und Dorfstraße mit korrektem Luftdruck (rundum 2,7 bar) gefahren. Fast schon peinlich, für ein Fz mit den Dimensionen....


    So schön leise und bequem der Enyaq eigentlich ist:

    Das Fahrwerk ist sehr unkomfortabel (hart)

    Man bekommt wirklich alle Eigenarten der Fahrbahn, gefühlt ungefiltert, mit.

    Das kann jeder aktuelle Kompaktwagen, auch ohne DCC, besser.


    Der Enyaq ist ohnehin kein Sportwagen, von daher wäre etwas Wanken nicht schlimm. Den Elchtest würde er aufgrund der 0,5T-Batterie am Fz-Boden wahrscheinlich trotzdem bestehen.

    Warum man so ein Fz so hart abstimmen muss, erschließt sich mir nicht.

    Der Reifenverschleis ist bei einem BEV normal auf der Antriebsachse. Abrieb beim Fahren und nochmal Abrieb beim Rekuperieren........also doppelter Verschleiß.

    plus häufigerem (manchmal unbewusstem) flotteren Anfahren.....

    Ich fahre jetzt gut 3 Wochen Enyaq und stelle bei mir selbst fest, dass ich öfter mal (definitiv nicht ständig) "flotter" beschleunige, weil es mit E-Auto im Gegensatz zum Schaltwagen, halt sehr simpel (kann jeder...) und leise möglich ist.

    Wie geschrieben, über längere Zeiträume ohne jegliche Nutzung des Enyaq habe ich noch keine Übersicht.


    Das Verhalten in den 3 Wochen 24h/Tag-Überwachung zeigt bisher keinen Anlass, dass die Batterie auch nur annähernd in einem schlechten Zustand gehalten wird.


    Bei nahezu jeder "Kleinigkeit", ohne dass das Auto bewegt wird, wird die Batterie schnell mit ca 15V nach geladen.

    Wenn die "Kleinigkeit" etwas länger dauert, wird auf Erhaltungsladung, ca 13,4V, umgeschaltet.

    Ab dann kann man davon ausgehen, dass die Batterie 100% voll geladen ist.

    (dann nützt externes Nachladen absolut nichts...)


    Danach, wenn nicht mehr geladen wird, geht die Spannung erwartungsgemäß schnell auf ca 13V zurück.

    Bis ca 12,85V geht es auch noch relativ schnell, was aber bei voll geladenen Bleibatterien die minimal belastet sind (in diesem Fall durch Steuergeräte) völlig normal ist.

    Gerade EFB-Batterien haben nun mal grundsätzlich eine niedrigere Spannungslage, als z.b. AGM-Batterien.


    Von 12,85V bis 12,75V dauert es dann im Schnitt immer ca 12 Stunden und das ist auch völlig ok.

    Weniger als 12,7V habe ich in 3 Wochen Nutzungsdauer (außer bei irgendwelchen kurzen Einschaltimpulsen) nicht beobachten können.


    Unter 12,7V sollte der Spannungsfall nicht mehr so schnell vonstatten gehen.....das werden ich bei Gelegenheit mal prüfen.