Beiträge von enopol

    Das Knacken oder Knallen wird sich in wenigen Wochen wahrscheinlich eh erledigen. Ich kenne es aus Zeiten im Fernverkehr. Wenn der Federspeicher drucklos ist, ist die Bremse fest. Gerade im Winterhalbjahr klebten die Bremsbacken recht oft. Warum.......natürlich arbeitet die Bremse bei 40 Tonnen Gewicht sehr oft. Die Bremstrommel wird warm. Das ist normal. Jetzt liegen die Bremsbacken stramm an. Die Bremstrommel kühlt ab. Dabei entsteht Kondenswasser und die Bremsbacken liegen an. Hat das Bremssystem genügend Druckluft, gibt der Federspeicher beim lösen die Bremsbacken frei. Denkste...........Sind die Rückzugsfedern etwas schwach, lösen sich die Bremsbacken nicht. Folge....es knackt oder knallt.

    Bei der nächsten Bremseninspektion wurden stärkere Rückzugsfedern eingebaut und das Problem war gelösst.


    Ich vermute das ist bei den Enys auch so.

    Das vermute ich eher nicht:

    1. wird die Bremstrommel beim Enyaq nicht so warm, weil halt häufig rekuperiert wird.


    2. entsteht Kondeswasser grundsätzlich nur dann, wenn der Taupunkt unterschritten wird ( das ist im Winterhalbjahr öfters der Fall, als im Sommer) und das hat mit dem Abkühlen der Bremstrommel nur dann zu tun, wenn auch die Umgebungsluft sehr feucht ist (also im Bereich des Taupunktes).

    Dann gibt es nicht nur in der Bremstrommel Kondensation.


    Wenn die Temperatur der Bremstrommel den Taupunkt nicht unterschreitet, gibt es zwangsläufig keine Kondensation innerhalb der Trommel und dann gibt es das Problem mit dem Rost auch nicht.

    Wie kalt die Bremstrommel wird, hängt ja nicht davon ab, wie warm sie vorher war.......


    Die Idee mit den stärkeren Rückzugfedern wäre sicher auch beim Enyaq grundsätzlich gut. Nur wenn die Federn die Bremsbacken mit deutlich mehr Kraft wieder in ihre Ausgangsstellungen bringen sollen, muss diese Kraft beim Bremsen durch die Bremsanlage auch zusätzlich aufgebracht werden.

    Ob die kleinen E-Motörchen die je Bremstrommel über ein Stück Seilzug plus Hebel die Bremsbacken im Enyaq bewegen, dass auch wirklich schaffen und dabei immer noch genug Bremskraft aufbringen....man weiß es nicht.

    Ich mache bis jetzt seit Auslieferung von vor rund 3 Wochen eine permanente Spannungsaufzeichnung der 12V-Batterie.

    Ist allerdings nur ganz normaler Betrieb, ohne längere Standzeit oder Dauerverbraucher an der 12V.Steckdose und ähnliche Besonderheiten.


    Mein bisheriges Fazit:

    Die 12V-Batterie ist immer recht gut geladen. Für ein Nachladen sehe ich bis jetzt keinerlei Veranlassung.

    Kein Vergleich zur 12V-Batterie in meinem Verbrenner, die sich permanent mit der Minimalrekuperation herum schlagen musste....

    Mal eine kleine Info:

    Ich habe gerade "zurück" auf die originalen Sommerräder gewechselt und dabei mal die Rad-Gewichte fest gestellt:


    Die originalen Sommerräder (19er-Felge Regulus Aero mit den werkseitigen Hankook-EV-Sommerreifen 6,5mm Profil) sind ca 4kg pro Rad schwerer als meine "WR"-Kombination aus 19er-Felge Rial Astorga und GJR Conti Allseason mit 7,5mm Profil.


    Den Unterschied finde ich schon recht heftig. Die "WR" sind gegen die werkseitigen SR quasi echte Sporträder.

    Auf den Federungskomfort wirkt sich das aber leider nicht merklich aus.

    Der ist in beiden Fällen mau.

    Ich behaupte mal, das die meisten Fahrzeuge von uns durch die Rekuperation mit kalter Bremse abgestellt werden. Wie soll Feuchtigkeit da aus der Trommel vertrieben werden? Ich habe die Tage mal drauf geachtet, indem ich die Trommel nach dem Abstellen angefasst habe. Ergebnis- noch nicht mal lauwarm.

    Das kann gut sein.

    Wichtiger in Bezug auf das Anrosten bei längerer Standzeit ist m.E. aber die Luftfeuchtigkeit über diesen Zeitraum, denn die Bremse ist so oder so, kurze Zeit nach dem Abstellen wieder kalt.

    Das mag für Skoda DE gelten, für Skoda AT aber definitv nicht.


    Ich hatte mit unterschiedlichen Fahrzeugen schon mehrfach Kontakt mit Skoda AT, jedes Mal wurde mir sehr schnell und teilweise unbürokratisch geholfen. :thumbup:

    Die Erfahrung bei meinem ehemaligen Octavia 3 deutet auch darauf hin, dass es bei Skoda AT anders läuft.

    Dem Wagen wurde in deutschen Prospekten 1500kg Anhängelast bei 12% bestätigt. Eine Prospekt-Angabe für 8% gab es nicht.

    In den AT-Prospekten gab es die (1800kg).

    In der Bedienungsanleitung gab es diese 1800kg-Angabe ebenfalls.

    Daraufhin könnte man meinen, dass die 1800kg bei 8% nachgetragen werden konnten.

    leider nein.....

    In der Realität bei Autos von Skoda D gab es die nie.....auch nicht auf Nachfrage des Händlers.

    Wobei ich nicht sagen kann, ob diese 1800kg, die in den Prospekten von Skoda-AT standen, tatsächlich in österreichischen Zulassungsdokumenten standen....


    Skoda D war zudem nicht in der Lage oder nicht Willens, simple Nachfragen bezüglich der Technik zu beantworten.