Beiträge von enopol

    Hm, ein bisschen verbuggt ist das aber schon noch: für meine Beispiel-Planung hab ich mal nur die Tesla Supercharger als „bevorzugt“ konfiguriert, und dann die App von München nach Aarhus/DK planen lassen.

    Ergebnis: kein einziger (!) Supercharger wurde gewählt…

    Bei Ionity und EWE Go klappt es hingegen wunschgemäß…


    Nachtrag: vielleicht liegt es daran, dass die App von Tesla keine Infos bzgl. Verfügbarkeit bekommt? Bei den Superchargern steht nämlich immer „—” (statt z.B. „8/12“)?

    Ja, das soll die Begründung sein. ABRP hat die Info über die Verfügbarkeit m.E.....


    Glücklicherweise ist Tesla-Laden nicht mehr so attraktiv.

    Gäbe es denn irgendwelche sinnvollen Alternativen mit Ionity?

    Zumindest von Brokenlande bis Aarhus fällt mir da nichts ein.

    Das ist ja gut, dass VW/Skoda es nach ein paar Jahren hinbekommen hat, dass es zumindest keine Warnmmeldungen bezüglich des Batterieschutzes mehr gibt......

    Ich hätte trotzdem gerne gewusst, was dafür die Ursache ist:

    Sind lediglich die Schwellenwerte, die diese Meldung (und eventuelle andere Reaktionen) verursachen, geändert worden oder hat man die Ladebilanz verbessert und/oder hat man die teilweise ungewöhnlich hohen Ruheverbräuche in den Griff bekommmen?


    wenn man die neueren Diagramme der kleinen Spannungslogger und die alten Diagramme auswertet, sollten die letzten beiden Punkte eigentlich zu erkennen sein.

    ich schätze mal, dass es bei mir ebenfalls nicht sehr viel anders ist.

    Minimal weniger Strom, um die Batterie bei geringen Temperaturen zu schonen, schließe ich aus.

    So eine Schonung wäre m.E. irrelevant bzw. homöopathisch.

    Ich hatte gestern (bei 15 Grad Batterietemperatur...) noch geladen.

    Die Spannung an der Wallbox war tatsächlich ziemlich genau 230V im Mittel der 3 Phasen.

    Der Strom war ebenfall auf allen Phasen ziemlich identisch; im Mittel 15,55A.


    Dass "nur" 15,55A pro Phase "gezogen" wird, müsste am Enyaq liegen, denn es gibt, auch wenn man davon ausgehen muss, dass am Eingang des Fz-internen AX4-Laders etwas weniger als, im Schnitt, 230V anlagen, für mich keinen direkt nachvollziehbaren Grund, die volle Stromstärke von 16A nicht aus zu nutzen.

    Eventuell ist diese geringe Unterschreitung realisiert worden, um sicher zu stellen, dass keine der 16A-Wallbox-Sicherungen nach längerer Ladezeit auslösen wird...


    Wie auch immer:

    Aufgrund der sehr guten äußeren Bedingungen war die Leistung sonstiger Verbraucher nur sehr gering und trotzdem landeten im Schnitt nur, recht konstant und genau, 10kW in der HV-Batterie......


    Grober Überschlag für den Wirkungsgrad des AX4 Laders:

    Spannung am AX4, unterstellt 228V, Strom 15,55A>>>10,64kW Eingangsleistung am AX4

    Ausgangsleistung am AX4 ca 10kW>>>>>>94% Wirkungsgrad des Laders gem. der groben Abschätzung und das ist dann, aufgrund der Werksangabe von ebenfalls 94%, auch ca realistisch.


    Wenn es temperaturabhängig ist, dann sollte es eine harte Grenze geben, z.B. 7 kW.

    die kommt bei tieferen Batterietemperaturen automatisch:

    Bei tieferen Batterietemperaturen kommt der Batterie-PTC-Heizer inkl. Umwäzpumpe usw. zum Einsatz.

    (s.a. Speichers Tabelle zu dem Thema)

    Das was der Heizer an Leistung zieht (bei mir, je nach Temperatur, bis zu 5kW), fehlt an der HV-Batterie quasi automatisch an Ladeleistung, denn die maximale Eingangsleistung von rund 11kW verändert sich ja beim AC-Laden nicht.

    Warum sollte der Enyaq die Ladeleistung aufgrund der Akkutemperatur beim AC-Laden wegen des Akkus zwingend beschränken?

    Wenn man den Enyaq beispielsweise mit 2 Grad Batterietemperatur und einem SOC von 50% an einen DC-Lader anschließt, wird die Batterie (vermutlich, ausprobiert habe ich es noch nicht) mit etwas mehr als 11kW geladen oder wurden bei so einer ähnlichen Aktion schon mal Werte mit weniger als 11kW beobachtet?


    Geladen wird über den Fz-internen HV-Lader AX4. Der hat eine zulässige Eingangsspannung pro Phase von 78-272V.

    Seine maximale Ladeleistung beträgt laut technischer Daten: 11kW

    Eine 11kW-Wallbox kann, wenn deren Eingangsspannung beim Laden mit 16A 230V pro Phase beträgt, 3680W pro Phase abgeben.

    Bei 3 Phasen also rund 11kW (11040W).

    Allein, dass jede Phase beim Laden mit 16A am Eingang der Wallbox noch 230V (oder etwas mehr) an Spannung aufweist, ist nicht unbedingt gegeben; hängt u.a. auch von der Auslastung des Stromnetzes im Haus bzw. im versorgten Gebiet ab.


    Bis zum Eingang des AX4 wird die Spannung, sofern sie am Eingang der Wallbox 230V betrugt, bei 16A Strom noch einmal sinken, denn dazwischen befindet sie i.d.R. noch Das WB-Anschlusskabel mit 2,5mm² Querschnitten, Fz-Ladekontakte und noch etwas Leitung inkl. Relaiskontakte bis zum AX4.


    Das AX4 muss mit der entsprechend verringerten Spannung auskommen und darf gleichzeitig nicht mehr als 16A ziehen, da die Stromstärke beim 3-phasigen-AC-Laden auf 16A begrenzt ist.


    11kW am Eingang des AX4-Ladegerätes sind daher eigentlich nur dann möglich, wenn das Hausnetz etwas mehr als 230V an der Wallbox bereit stellen kann.


    dann kommt das Ladegerät AX4 selbst:

    VW gibt dessen Wirkungsgrad mit 94% an.

    D.h. wenn am Eingang des Ladegerätes 16A pro Phase fließen und die Spannung jeweils 230V beträgt, kann die Ausgangsleistung des Ladegerätes rechnerisch bestenfalls 10,34kW betragen.


    Das ist lediglich die Ausgangsleistung des Ladegerätes, aber immer noch nicht die Ladeleistung.


    Das Ladegerät versorgt, parallel zur HV-Batterieladung, einige fz-interne Verbraucher.

    Das geht nach meinen Beobachtungen mit mindestens ca 0,3kW los und es kann, wenn z.b. die Batterieheizung eingeschaltet wird, bis zu ein paar kW betragen.

    Diese minimal ca 0,3kW landen letztendlich nicht in der HV-Batterie und daher muss man die effektive Ladeleistung noch einmal um diesen Wert verringern.

    So landet man, wenn denn die Stromversorgung ihre Sollwerte beim Laden an der Wallbox genau erreicht und keine besonderen Verbraucher im Fz aktiv sind, bei ungefähr 10kW, mit denen die HV-Batterie über AC geladen wird.

    Die Fehlermeldung kann laut meiner Werkstatt verschiedene Ursachen im eCall-Modul haben, der Lebenszustand der Recovery-Batterie ist nur eine Möglichkeit. Es könnte das Modul auch einen anderen Defekt haben, der dazu führt. Daher lasse auch ich den Wert erst einmal auslesen

    Ja, aber hier ging es ja um eine nicht weiter spezifizierte "SOS-Meldung" und dann liest man m.E. gewöhnlich erst einmal den Fehler über OBD aus....und fängt nicht mit dem Auslesen des rSOH-Wertes an.

    Wenn es denn, laut Fehlermeldung, an der Batterie liegen sollte, bringt die Kenntnis des genauen rSOH-Wert im Nachhinein nichts.

    Begründung s.o.


    Falls das Steuergerät defekt ist, bringt die genaue Kenntnis des rSOH-Wertes des Akkus ebenfalls nichts....

    Warum sollte man, wenn die Fehlermeldung ohnehin erscheint, auslesen?


    Wenn diese Fehlermeldung unmittelbar nach dem Update auf 3.8 erscheint, ist die Sache ziemlich eindeutig....


    Wenn die Meldung bei einem 5 jährigen Fz, erst deutlicher nach dem 3.8-Update erscheint, könnte die Werkstatt argumentieren, dass der rSOH halt aufgrund des Fz-Alters die Warngrenze unterschritten hat.


    Auslesen muss man aber auch dann nicht.....die Fehlermeldung kommt ja nur, wenn die Warngrenze unterschritten wurde....wem nützt es dann, den genauen SOH-Prozentwert zu kennen?


    Auslesen macht m.E. nur dann Sinn, wenn noch keine Fehlermeldung erschienen ist und das Fz möglich kurz vor dem Update auf 3.8 ist. Wenn dann, nach dem Update auf 3.8 erneut ausgelesen wird, könnte man nachweisen, dass allein das Update dafür gesorgt hat, den rSOH deutlich ab zu senken.

    Nur das ist ja offiziell der eigentliche Mangel....


    Dass die gesamte rSOH-Ermittlung der Not-Batterie eine m.E. eher "fragwürdige" Angelegenheit ist, ist eine ganz andere Geschichte....