Beiträge von enopol

    Wenn man die Bremse kurz vor dem Abstellen noch frei bremst, dürfte sich an den relevanten Stellen kaum noch Staub befinden.

    Bei mir ist es eindeutig von der Luftfeuchtigkeit abhängig.

    Wenn ich morgens auf den vorderen Bremsscheiben mal keinen Rostansatz sehe, knallen die hinteren Bremsen beim Anfahren auch nicht....so wie gestern der Fall.

    Bremsstaub wird sich, bis direkt nach einer Reinigung, immer in der Bremse/Trommel befinden. Der allein erklärt daher absolut nicht, dass es manchmal morgens heftig knallt und manchmal beim Anfahren nichts zu hören ist.


    wenn man das Fz, wie üblich, mit der Fußbremse anhält, drücken die Radbremszylinder die Bremsbeläge an die Trommel.

    Das passiert bei mir, dank Auto Hold, bei jeder Ampel. In so einer Situation hat aber noch nie etwas geknallt. Das Fz fährt danach immer butterweich an.....

    Begründung:

    In der kurzen Zeit kann nichts anrosten......


    Wenn man parkt, ist die hydraulische Bremse lediglich kurz aktiv, bis die mechanische Parkbremse für den gesamten Rest der Standzeit übernimmt und (nur) dann kann es festbacken.

    und bei mir ist es halt so, dass nach einer Nacht von

    "aus dem Carport herausschießen" bzw. "ein kurzzeitig auf dem Boden schleifendes Hinterrad..."

    bis

    "völlig leiser Anfahrvorgang",

    alles möglich ist.


    Da dass nicht nur den Enyaq betrifft, wenn man ansonsten bei jedem Fz die Handbremse angezogen lassen würde, sondern bisher alle meiner ca 10 Vorgänger-Fz, hängt das, zumindest bei meinem Enyaq, eindeutig mit der Luftfeuchtigkeit zusammen. Zudem ist die Geschichte bereits bei Neuzustand des Fz so gewesen und daher wird eine nicht gesäuberte und abgeschmierte Mechanik, kaum relevant sein.


    Ebenso ist die anfangs nicht ausreichend abgedichtete Nabe (dafür gab es m.E. mal eine TPI) nicht die Ursache, wie mir zudem der Vertragshändler, der in der selben Gegend angesiedelt ist und dem diese spezielle Problematik daher nicht fremd ist, bestätigt hat.


    Je nachdem, wohin wir in den Urlaub fahren, kann es vorkommen, dass wir über den ganzen Urlaub hinweg keine Probleme haben.


    Das alles wusste ich letztendlich schon vor dem Kauf des Enyaqs.

    Was ich bis dahin nicht wusste, ist dass VW bei den MEBs die mechanische Parksperre kostengünstig umgangen hat und man aus diesem Grund keine praktikable Chance hat, eine ständig angezogene Bremse zu vermeiden.

    Balancing ist ja dazu da, geringe Differenzen zwischen den Zellpaketen aus zu gleichen.

    Da im E-Auto, wenn auch noch mal durch Module unterteilt, aber alle Zellpakete in Reihe geschaltet sind, funktioniertt das, sofern man noch eine angemessene Leistungsfähigkeit von der Batterie fordert, nur im bescheidenen Rahmen.

    Der Strom fließt durch alle Module in gleicher Stärke.....


    Man kann ein Modul, dass z.b. bei der 77kWh-Batterie 8 Zellpakete mit jeweils 3 Zellen enthält, tauschen.

    Wenn die Leistungsfähigkeit des neuen Moduls ungefähr zu der der restlichen 11 Module passt, ist alles gut.

    Das dürfte aber kaum zu machen sein, wenn die restlichen 11 Module schon älter sind.

    Dann bleibt quasi eine "Schieflage" und das Balancing wird das nicht unbedingt verhindern.


    Wenn es bestimmte Bauzeiträume gibt, wo es zu Schwierigkeiten mit den Zellen gekommen sein könnte, wird es m.E. nicht unbedingt immer so sein, dass nur ein Modul der Batterie "betroffen" ist.

    Vielleicht sind 1 oder 2 andere Module auch schwächer, nur noch nicht so stark, wie das eine, dass dann zwingend getauscht werden musste.


    In der Beziehung bietet die 8jährige Batteriehersteller-Garantie dem Hersteller m.E. viele Optionen, um seine Versprechung, die ja lediglich lautet, dass der SOH der gesamten Batterie innerhalb der Garantiezeit größer als 70% sein muss, einhalten zu können......


    Wenn man eine Batterie mit Modulen unterschiedlicher Leistungsfähigkeit hat, ist das grundsätzlich keine gute Geschichte.

    Daher rate ich beim Kauf gebrauchter E-Autos im Bekanntenkreis, verstärkt auf die Spannungs- bzw. SOH-Differenz der einzelnen Zellpakete zu achten, was u.a. mit Carscanner gar nicht so schwierig ist.

    Das ist m.E. wichtiger, als kleinere Unterschiede bei einem SOH-Test der gesamten Batterie.

    ...das kann man alles machen, mir ist Komfort wichtiger als Reichweite. Ich möchte weder frieren, noch schwitzen. 8)

    geht mir genau so.

    ich heize oder kühle auch auf kurzen Strecken und dann schlägt das ordentlich zu Buche....mein Fz ist im Winter, mangels Garage, bei Fahrtbeginn i.d.R. ausgekühlt und im Sommer überhitzt.

    Außerdem bin ich nicht der alleinige Fahrer des Fz und könnte daher ein potentielles Hobby "Hyphermiling" gar nicht ausleben.....

    unter ca 20kwh/100km kommt bei Tempomat 120 und 100er Durchschnitt, kaum jemand.

    Vorausgesetzt: keinerlei Hilfe durch Wind und Gefälle.


    Da ist halt fahrerisch kaum etwas mit Tricks zu machen.

    Vielleicht noch etwas, durch Reifen bis an deren Schmerzgrenze aufpumpen und natürlich Clima Off.

    Die rund 1-2 kW die bei tiefen oder hohen Außentemperaturen ansonsten durch die Klimaanlage mehr benötigt werden, führen halt bei einem 100er Schnitt exakt zu 1-2kWh/100km Mehrverbrauch.

    das neue Modul wird in 2-3 Jahren weniger SOH aufweisen, als aktuell der Fall.

    Die restlichen, alten Module allerdings auch....


    Gleichwertig werden beide nicht mehr...


    Durch Balancing kann aber eventuell noch ein Quentchen beim real zur Verfügung stehenden Gesamt-SOH herausholen.

    Also ich gehe mal davon aus, dass die Werkstatt alle erforderlichen Schritte gemacht hat. An mich gab es keinerlei Empfehlung, wie nach dem Batteriewechsel zu handeln ist.

    Auf Nachfrage bei der zweiten Werkstatt, warum die Kapazität weiterhin so schlecht sei, hieß es, dass die schlechteren Zellen halt die guten Zellen runterziehen und man da nichts machen könne.

    Dennoch habe ich schon mehr als genug Ladevorgänge mit großem Hub gemacht.

    Wie der SOH vor dem Austausch der Zellen war, weißt du m.E. nicht.

    Später, 3 Monate nach der Instandsetzung, wurde dann in einem Quicktest 85% SOH attestiert.

    Von daher kann man nicht unbedingt behaupten, dass die Kapazität mit 85% weiterhin so schlecht ist.

    Vielleicht war sie vor dem Problem mit bestimmten Zellen nicht besser.....


    Sie ist nicht im Rahmen dessen, was man bei der Laufleistung und dem Alter erwartet und da wird sich wahrscheinlich auch nicht mehr ernsthaft etwas in Richtung höherer SOH-Wert tun. Versuchen kannst du es mit deutlichen Entladungen bis nahe 0% und längerem halten bei 100% natürlich trotzdem.


    Für Skoda/VW ist hauptsächlich wichtig, dass der SOH >70% ist.

    Bei 85% müssen sie halt nichts auf Garantie machen. Sie brauchen noch nicht mal einen "richtigen" SOH-Test machen....


    Falls du in 4 Jahren das Fz noch haben solltest und bei einem Test weniger als 70% SOH heraus kommen sollte, wäre es durchaus möglich, dass die Fz-Batterie nach einer Garantie-Instandsetzung 71% SOH hat...

    Ich habe jetzt immerhin schon die normale 8.14.0 App für Android und das Aufwecken ist glücklicherweise immer noch ausgeschaltet......und das wird von mir auch nicht geändert....


    Wenn ich gerne mal das Auto, wozu ich meist gar keinen Bedarf sehe, extra ohne parallele Ladung der 12V-Batterie aufwecken möchte, dann verändere ich z.b. die Zieltemperatur minimal und speichere sie ab.

    Sofern dann mal wieder ein Zugriff über den Server möglich ist, wird die 12V-Batterie danach rund 3 Minuten lang mit ca 6-7A entladen (so eine Änderung der Temperatureinstellung im Fz ist halt nur mit großem Energeiaufwand zu schaffen ^^ ) und das wars...

    bei Skoda ist es m.E. so, dass es kein Fz gibt, dass bei Beladung der AHK für mehr als 75kg zulässig ist und die überstehende Länge ist auch beschränkt.

    Bei den meisten VWs ist es ebenso. Touareg, Pickups, Busse und Kleintransporter machen da eventuell die Ausnahme.


    Ob das allerdings auch ein Polizist/Kontrolleur weiß, wage ich mal zu bezweifeln, denn das steht für Kunden nur in der Bedienungsanleitung. Der Polizist kann aber nur auf das zurückgreifen, was im Fz-Schein steht oder was eventuell direkt am Fz ab zu lesen ist.