Beiträge von enopol

    Ja, nur ansehen, was dort steht, funktioniert meistens ohne Probleme.....


    Bisher war es bei mir durchaus nicht selten, dass es z.b. beim direkten Einschalten der Heizung/Frontscheibe zumindest zu großen Verzögerungen kam, so dass ich lieber zum Auto gegangen bin...

    außer in N kann man praktisch gar nicht normal (betriebs-)bremsen....

    Wenn man auf den Rekuperationsbalken in der Cockpitanzeige sieht, kann man durch das Bremsen, außer in N, wenn möglich so bremsen, dass der Balken gerade eben vollständig farblich hinterlegt ist.


    Dann bremst man ohne die normale Bremsanlage mit aktuell maximal möglicher Rekuperation. Irgendwelche anderen Einstellungen (Reku-Paddles, B,-Modus o.ä.) sind dazu unnötig.

    Da wäre ich mir nicht zu 100% sicher, fahre ich bei dem Wetter ohne Vorheizen los, hab ich auf den ersten 5-10km einen Verbrauch in den Dreißigern und gebe schneller 3-4 Prozente ab. Lass ich ihn vorheizen, verliere ich 1-2 Prozent Akku und mein Verbrauch ist zwischen 18-22.


    Ich bin aber auch ehrlich gesagt zu wenig daran interessiert es auszurechnen und genau zu belegen welche Methode cleverer ist.

    Vorheizen über die Batterie oder Vorheizen über das Ladekabel?

    Einzig die Akkukapazität lässt beim E-Auto zu wünschen übrig, aber auch das wird sich noch erübrigen. Man muss nur mal überlegen, wie lang der Verbrenner schon in der Entwicklung ist und welchen Effizienzgrad er erreicht hat im Vergleich zum E-Auto. Da ist massig Luft nach oben.

    Die Akkutechnik lässt allgemein noch zu wünschen übrig.

    U.a. deswegen sind die Akkus noch so groß und schwer und tragen allein aus diesen beiden Gründen zu einer weniger guten Fz-Effizienz bei.

    Die Effizienz des Akkus selbst, ist aber schon recht gut. Ich schätze mal (im Sommer...) um die 95%


    Bei der Effizienz ist beim Antrieb ebenfalls nicht mehr so wahnsinnig viel Luft nach oben. Den Drehstrommotor gibt es zudem auch schon sehr lange und Simpelst-Getriebe ebenfalls.


    Wenn man in so einem Fz heizen möchte, wird das auch zukünftig zu einem schlechteren Fz-Wirkungsgrad führen.

    (beim Verbrenner erhöht sich der Fz-Wirkungsgrad in dem Fall....)

    Das beste, was momentan verfügbar ist, um diesbezüglich die Effizienz zu steigern, ist die Wärmepumpe. Vielleicht kann man deren Einsatz noch etwas optimieren. Beim MEB hat die WP ja bekanntlich leider keine größere Wirkung.

    Genau diesen hatte ich vor dem Wechsel auf den zweiten Enyaq in Clever Ausführung 3 Monate . Denke aber auch, dass der Vergleich zwischen einem 1.0 TSI (Polo Klasse) und dem Enyaq etwas hinkt.

    Und ja beim "Beschleunigen" gehen halt die die 3 Zylinder auf Max Leistung. Am Berg ändert sich dann nur noch der Geräuschpegel. :)


    Trotzdem, den kann man sehr sparsam fahren und für die Klasse ein schönes Fahrzeug.

    Klar, vergleichen kann man es nicht, aber ein Octavia mit diesem Motor braucht kaum mehr Sprit.

    Der Octavia ist immerhin ein Auto, welches ziemlich exakt die gleiche Innengröße aufweist, wie der Enyaq.


    Der Scala ist mit seinen Maßen, Radstand und Kofferraum (467/1410L) größer als ein Golf bzw. größer als der kleinste MEB (ID.3). und damit relativ weit vom Polo entfernt.

    Selbst mit dem 110PS-1L-Motor beschleunigt er das Fz (und sogar den Octavia...) immerhin etwas flotter, als es mit dem iV50 möglich ist.

    Diesen Teil möchte ich mal herausgreifen.


    Wenn man nun beim Verbrenner einen Offset von 4L Benzin ansetzt (und in Abzug bringt), den er prinzipbedingt jederzeit unsinnigerweise verpulvert, kommt man auf folgendes:

    Es ging mir nur um die Relation, nicht um die absoluten Werte und auch nicht um den Preis.


    Beim Enyaq fällt halt der insgesamt "relativ" hohe Verbrauch/geringe Reichweite bei Minustemperaturen auf und, nach meinen Beobachtungen, rund 10-15% Mehrverbrauch halten sich auch auf längeren Strecken.


    Das ist bei dem Auto, was ich hier unfreiwillig testen kann (und auch bei meinem letzten Benziner), nicht der Fall. Spätestens ab 70Grad Öltemperatur (die wird im Cockpit zusätzlich angezeigt) ist und bleibt der Verbrauch im antriebsseitig, minimal möglichen Bereich. Das ist bei mir bei (wie immer...) verhaltener Fahrweise auf der Landstraße/Stadt und - 2Grad ca ab 20km der Fall.

    Schön ist dabei, dass man zudem keinen Gedanken an die eingestellte Innenraumtemperatur verschwenden muss.


    Natürlich erkauft man sich die unbegrenzte Heizmöglichkeit durch den grundsätzlich erheblich schlechteren Wirkungsgrad.

    Darüber gibt es m.E. keine Diskussion.

    Bei dem Benziner kommen aber keine dramatischen Reichweitenänderungen zustande. Ob ich nun (im Sommer) auf 900km oder im Winter schlimmstenfalls vielleicht mal auf 700km rutschen würde, spielt in der Praxis kaum eine Rolle.


    Beim Enyaq merke ich dagegen schon bei leichten Minusgraden, dass ich (noch) öfters laden muss.