Beiträge von enopol

    bei der "Nutzbar"-Angabe "eiert" Skode/VW von Anfang an immer etwas herum.

    Konkrete Angaben, auch zu weiteren Bedingungen, wie z.b. der Temperaturabhängigkeit, habe ich noch nie gelesen.

    Deshalb ist es auch nur annähernd möglich, den werkseitigen SOH-Test nach zu vollziehen, was man ja u.a. bei aviloo gesehen hat.

    Was ist eigentlich ein Spannungsblogger?😁


    Offenbar hat sich der "Meister" ausschließlich mit der Batterie beschäftigt...dass es neben (den bei MEBs definitiv auffällig häufigen) Batteriedefekten auch äußere Ursachen ( die Fz Elektronik bzw. deren Programmierung) haben kann, dass sich eine Batterie viel zu früh verabschiedet, scheint er wohl ausgeblendet zu haben.


    Langzeit-Messungen von privaten Spannungsloggern darf er ja offenbar nicht auswerten und eigene Aufzeichnungen über längere Zeit macht er nicht...


    Das wäre m.E. aber deutlich nachhaltiger/sinnvoller, als lediglich Messungen der Batterie durch zu führen, die, je nach Aufwand eventuell sogar teurer sein könnten, als wenn gleich ein Batteriewechsel stattfinden würde.

    Wenn es bei normaler Betriebsweise des Fz (z.b. nahezu täglicher Betrieb) bereits so weit gekommen ist, dass Funktionsausfälle auftreten, ist die Batterie i.d.R. immer schon etwas geschädigt.


    Wie sich immer wieder bei solchen privaten Langzeitmessungen zeigt, gibt es da teilweise durchaus Auffälligkeiten.


    Mich würde zudem interessieren, welche 3 unterschiedlichen Messungen er an der Batterie durchgeführt hat.

    Musste er vielleicht so lange messen, um endlich eine Begründung für den Wechsel zu haben, die das "Werk" akzeptiert?

    Wenn der AP350 plus Getriebe ohne zusätzlichen technischen Aufwand im Heck eines Enyaqs (also eines MEB) inkl. dessen Mehrlenker-Hinterachse und dessen Kühlanschlüssen zu installieren ist, hast du vermutlich recht.


    Davon gehe ich aber nicht aus und dann ist es m.E. halt insgesamt deutlich günstiger, den AP 550 schlichtweg elektronisch zu begrenzen, denn alles andere bleibt dann gleich.

    Der AP350 Antrieb besteht, wie fast alle anderen E-Antriebe des VW- Konzerns, im Wesentlichen ebenfalls nur aus Stator, Rotor und Primitiv-Getriebe und dürfte daher nicht dramatisch weniger kosten, als ein AP550 Antrieb.


    Auf mich macht die Angabe "350Nm" eher den Eindruck, dass bei den technischen Angaben ein "Respektsabstand" zum RS für den Kunden eingehalten werden soll.


    Zudem hatte Skoda schon immer gewisse Schwierigkeiten bei konkteten Drehmomentangaben.

    Ein ehrliches "Systemdrehmoment" habe bisher nicht gesehen. Manchmal stehen beim neueren Allrad nur 545Nm und manchmal stehen die 134Nm für vorn und die 545Nm für hinten kommentarlos nebeneinander.


    Für meinen AP310 wurde bei der Drehmomentangabe auch gerne mal 310Nm/6000rpm genannt...😄

    Daraus, dass jetzt 350Nm als Maximumdrehmoment für den Heckmotor des 85x stehen, kann man m.E. nicht unbedingt schließen, dass es sich hardwaremässig nicht mehr um den AP550 handelt.

    auch der (m.E. hardwaremässig unveränderte) Frontmotor bekam nach dem Ende der Enyaqs mit AP310 eine deutlich geringeres Drehmoment verpasst und den AP310 gab es im iV50 mit elektronisch reduziertem Drehmoment.

    Ich schätze, dass es eventuell mit der Kombination von Steuergeräten optionaler Funktionen zu tun hat.

    Mein iV80 hat nur wenig Zusatzausstattung und bisher, obwohl nahezu permanent die Spannung überwacht wurde, nahezu keine Auffälligkeiten in den Ruhephasen.

    Insgesamt säuft aber auch mein Enyaq für meinen Geschmack zu viel Strom bei simplen Abfragen o.ä.


    Dass es überhaupt dazu kommen kann, dass das Fz aufgrund einer (vom Fz selbst....) ausgelutschten 12V-Batterie nicht mehr starten kann, ist bei einem E-Auto mit ausreichend Energie im Fahrakku, ein Unding.....das kann man mit einiger Sicherheit besser machen.....und das schaffen auch weniger schlaue Leute.


    Heraus zu bekommen, welche Steuergeräte ungewollt durch was getriggert werden und dies ab zu stellen, ist m.E. eine ganz andere Nummer.

    An dieser Stelle teile ich gerne eine Methode mit Euch, die mir selbst häufig hilft, mich nicht über vermeintliche Missstände aufzuregen.


    Gedankenspiel: stellen wir uns mal kurz vor, die VW-Ingenieure wären weder besonders böse noch besonders dumm ... welche anderen Erklärungen könnte es dafür geben, dass sie eine 12V-Batterie mitsamt dieser bestimmten Ladelösung in die Systemarchitektur der (aus Konzernsicht strategisch überlebenswichtigen) Elektro-Plattform eingeplant haben?



    Vielleicht, weil sie nicht daran gedacht (es nicht intensiv getestet) haben, wie oft und wie intensiv es zu Entladungen in der so genannten Ruhezeit kommen kann.....und wie schnell die Warnschwelle bezüglich des Batteriezustandes unterschritten werden kann, was dann zu Funktionsausfällen führt.


    Das zeigt eigentlich schon die Wahl der anfänglich verwendeten Starterbatterie:

    Es wurde anfänglich eine Batterie der Bauart EFB verwendet.

    Theoretisch, es geht ja lediglich um die Ansprüche eines reinen E-Autos, war das m.E. völlig ok....


    Warum nicht von Anfang an, eine AGM-Batterie, die bekanntlich genau das (etwas) besser kann, was in einem MEB gefordert wird, nämlich mehr Zyklen durchhalten?

    Wusste man nicht, wieviel Kapazität ein MEB in einem Jahr in der Realität in die Batterie durchschnittlich lädt, bzw. entlädt?


    Erfahrungen mit diesen Batteriebauarten sollte es reichlich geben, denn nahezu alle reinen Verbrenner des Konzerns haben so ca ab 2013 (Ca. Start des Golf 7) ein Start&Stop-System inkl. Rekuperation verbaut, dass die Batterien "eigentlich", aus mehreren Gründen, deutlich mehr fordern sollte, als es bei einem reinen E-Auto der Fall ist...u.a., weil es bei den Verbrennern keine Möglichkeit gibt, jederzeit, auch in Ruhephasen, nachladen zu können.


    Bei diesen Verbrenner-Fz kommt es meiner Foren-Beobachtung nach zu einer durchschnittlichen, vollständigen Funktionsdauer von, ganz grob, rund 5 Jahren. Erst dann findet z.b. Start und Stop weniger bzw. weniger lange statt,

    Ohne die spritsparende Start&Stop-Technik, sowie Minimalrekuperation, kommt man i.d.R., selbst mit günstigen Starterbatterien, weiter.....das kann man bei vielen älteren Modellen sehen.


    Zumindest das (die 5 Jahre...) sollte man bei den MEBs daher auch hinbekommen, weil deren Voraussetzungen für ein längeres Starterbatterieleben, "eigentlich" deutlich besser sein könnten.


    Die Realität zeigt bisher, dass die kurze Lebensdauer der Starterbatterien nicht nur mit bedauerlichen Einzelfällen (und selbstverständlich nur aufgrund der schlechten Batteriequalität...) erklärt werden kann. Zudem gibt es handfeste, private Spannungsdiagramme die durchaus Anormalitäten zeigen, welche die relativ starke Entladung während der Ruhephasen deutlich machen.

    Diese Diagramme werden von VW/Skoda nicht gewürdigt und eigene Langzeit-Aufzeichnungen machen die Werkstätten nicht bzw. dürfen sie offenbar nicht machen. Sie wechseln nur die Batterie.....


    Auf mich macht diese Schlappe mit den teilweise sehr kurzen Batterie-Funktionszeiträumen bei den MEB (durchaus auch nur mal 1 Jahr...) eher den Eindruck, dass da etwas generell nicht stimmt (wieso wird in Ruhephasen teilweise für 1-2 Stunden recht viel Strom, und für was, gebraucht?), eventuell vorher nicht ausreichend getestet wurde oder man es drauf ankommen lassen wollte, weil keine Zeit mehr vorhanden war.

    Ausgreift wirkt das definitiv nicht, egal wie schlau die Ingenieure waren.

    Das Problem hat sich mittlerweile "rumgesprochen" und dank nicht so seltener Vorfälle, sind die Werkstätten darin auch bestens "geschult"

    Anhand der Fzg. Nummer weis man auch welche Batterie verbaut ist und wie alt diese ist ergibt sich ebenfalls. Da wird ein Wechsel

    günstiger sein als lange zu diskutieren.

    Vor allem wenn es noch innerhalb der Gewährleistung zum Mangel kommt (wie in diesem Fall), ist es m.E. gar nicht so dumm, ohne Diskussion die Batterie zu tauschen. Dann ist in innerhalb der Gewährleistungs- und innerhalb der normalen Garantiedauer für Skoda Ruhe.....

    Die eigentliche Ursache könnte ja immer noch geklärt werden..... :)



    Wie soll das denn technisch funktionieren?
    Wenn Ladequelle und Verbraucher parallel an der Batterie hängen, dann wird da gar nichts "durch die Batterie gezogen". Aus Sicht der Batterie wird "genettet". Sie puffert Verbrauch und ist ansonsten immer einfach nur voll.


    Ich vermute, dass letzteres eher das Problem ist.
    Die Batterie hat selten wirklich was zu tun und wird halt auf Dauer "totgeladen". Was aber erstaunlich wäre angesichts heutiger verfügbarer Ladetechnik.

    Eine Starterbatterie wird nicht tot geladen, wenn sie ständig (bei jeder Fahrt) etwas entladen und nahezu wieder vollgeladen wird. Das zeigen Millionen von Verbrennern des VW-Konzerns.....

    Zudem: Die Ladequelle "hängt" zwar ständig an der Batterie, aber sie ist bei weitem nicht ständig aktiv.....


    Das Problem einiger MEBs (ist ja bei VWs-IDs z.b. das Gleiche) ist, dass die Ladequelle automatisch erst eingeschaltet wird, wenn der Spannungszustand i.d.R. unter 12,0V liegt. Dazu kommt ein teilweise relativ hoher "Ruhestrom"-Bedarf, wobei man bei einigen Fz eigentlich nicht von "Ruhe" sprechen kann.

    Hier im Forum sind Spannungsdiagramme von "Problem"-Enyaqs gepostet worden, die das eindeutig zeigen.


    Dadurch kommt es häufig zu einer tieferen Entladung und nachgeladen wird i.d.R. leider erst, wenn der Fahrer sich hinsetzt....dadurch haben einige MEBs eine relativ hohe Lade- und Entladekapazität, die man sich per Carscanner ansehen kann. Das bedeutet viele Zyklen und das ist das Gegenteil von "nur voll".

    Starterbatterien sind eigentlich eher für "nur voll" gedacht und nicht für ständiges laden und entladen.