Beiträge von enopol

    natürlich liegt es am Fahrer, ob und wie er mit solchen, nicht gerade intuitiven Bedienungen klar kommt.


    VW (ID-)Fahrer kommen z.b. auch mit der Fensterheberschaltung mit insgesamt nur 3 Tasten aus.

    Enyaq-Fahrer, jedenfalls bei Fz-Vergleichen, offenbar weniger.....

    VW-Fahrer kommen ohnehin mit deutlich weniger "echten" Tasten aus und finden das gar nicht so schlimm........liegt ja nur am Fahrer....

    VW-Fahrer können sogar die Fahrmodi-Wahlstufen mit einem Lenkstockschalter auswählen....


    einige Tesla-Fahrer kommen mit fest ins Lenkrad integrierten Einzel-Blinktastern klar....


    Geht alles, aber es gibt halt bessere Lösungen.

    Er ist für mich persönlich aber nicht so intuitiv. Anfangs habe ich ihn ständig mit dem Blinkerhebel verwechselt. Auch heute muss ich auch immer noch drauf achten, damit ich in der Hektik mal nicht die Lichthupe erwische.


    Dann: zieht man den Hebel zu sich für die Erhöhung der Geschwindigkeit um 1er-schritte. Um aber die Geschwindigkeit wieder um 1er-Schritte zu senken, drückt man den Hebel nicht von sich, man muss dafür das Knöpfchen außen am Hebel drücken, weil man ihn damit sonst ausschaltet. Es ist jetzt nicht so, dass man das nicht lernen kann, aber intuitiv ist es eben nicht wirklich.

    das kann ich komplett unterschreiben.....

    es kommt halt zum aller größten Teil auf die Fahrweise, Klimaeinstellungen und die äußeren Umstände an, ob geringe Verbrauchswerte erreicht werden.

    Die Technik spielt dabei nur eine kleinere Rolle.


    Ich habe mit meinem Alt-Enyaq von 2023 seit 45tkm einen Gesamtverbrauch von 17,3kWh/100km, spare m.E. nicht (Heizung ist immer auf 20Grad....) und das Fz steht auch im Winter draußen (unter einem Carport).

    Von daher würde ich Verbrauchswerte von unter 18kWh/100km (zudem Verbrauchswerte, die im Fz abgelesen werden), nicht als Traumwerte, sondern als guter Durchschnitt bezeichnen.


    Hier im Forum gab es jemanden, der mit so einem Alt-Enyaq (also auch alte Technik...) Jahresverbräuche von unter 14kWh/100km hingelegt hat. Das würde ich für 99,5% der Enyaq-Fahrer als Traumwert bezeichnen und solche Werte bekommt man auch mit üblichem "Sparen" und normalen Außenbedingungen nicht hin.

    Die Frage ist: welche Hersteller werden denn besser beurteilt? Ford und Stellantis schon mal mit Sicherheit nicht...

    MB zum Beispiel....aber selbst bei denen reicht es nicht zu Spitzenwerten.

    Die VZ-Erkennung ist halt noch nicht so weit und die zusätzlich fürs Fahren verwendeten Festdaten (Stichwort: DIY mit here) schon gar nicht.....


    Die Frage ist: Ist die Erwartungshaltung nicht zu hoch. Ein fehlerfreies Navi wird es nie geben.

    Ich erwarte von einem Navi, dass u.a. teilweise eine bestimmte Geschwindigkeit selbstständig regelt, schon etwas mehr Verlässlichkeit bei der VZE, als das, was mir in meinem Fz geboten wird.

    Dazu gehört auch, dass es geschwindigkeitsrelevante VZ überhaupt als solche erkennt. Das ist z.b. in Skandinavien, wo wir gerade waren, bei bestimmten Verkehrszeichen, nie der Fall.

    Dass es mal ein verstecktes Zeichen nicht erkennt oder das es ein Zeichen, dass beschmiert wurde, nicht oder nicht richtig erkennt, ist ok.

    Das sind Dinge, die man auch von einem Fahrer nicht unbedingt verlangen kann.


    Diese ständigen, jederzeit reproduzierbaren Fehler in Standardsituationen, gehen mir schon auf die Nerven. Wenn ich es auf bekannten Strecken ohnehin schon weiß, ist das mehr oder weniger nur unschön.

    Jedes mal, wenn ich auf eine unbekannte Strecke fahre und mir mein Navi eine gefühlt zu niedrige oder zu hohe Geschwindigkeit anzeigt und ich mir aufgrund der mir gut bekannten (Un-)Fähigkeiten der VZE nicht sicher bin, ob es stimmt, nervt mich das sehr.


    So gesehen ist mein altes TomTom, was ich fürs Motorrad benutzt hatte, im praktischen Gebrauch nicht schlechter, obwohl es keine VZE besitzt und ausschließlich auf Festdaten angewiesen ist.

    Drauf verlassen kann man sich in beiden Fällen nicht.

    Beim TomTom musste eine falsche Höchstgeschwindigkeitsangabe immer mit falschen Festdaten entschuldigt werden.

    Beim Enyaq Navi mit falschen Festdaten und schlechter VZE.

    ich werde im nächsten Jahr neue SR in 19-Zoll-Dimension kaufen.

    Die Hankook-E-Reifen, die werkseitig aufgezogen sind, würde ich mir nicht kaufen.

    Meine 19-Zoll-Conti GJR in gleicher Dimension mit mehr Profiltiefe, sind m.E. auch unter Sommerkriterien nicht merklich schlechter.....sie sind nur minimal lauter.


    Von daher denke ich eher an einen ganz normalen SR mit niedrigem Rollwiderstand.

    AC, kleines Jein, meine Box zeigt mir die Werte des internen MID Zähler an. Im Normalfall sehe ich 10.5 kW ab und an auch mal 11kW und was dazwischen liegt. Bei kaltem Akku und über 90% auch mal etwas weniger.

    ja, dass ist die Leistung die deine Wallbox ermittelt und wenn die intern 3x 230V (Nennspannung) misst und die maximal zulässigen 3x16A durch sie fließen, sind das theoretisch 11040W.


    Danach kommt aber immer noch:

    Leitungsverluste, inkl- Fz-Steckkontakte vom Ausgangsanschluss der Wallbox bis zum Fz-internen AC-DC-Lader und die werkseitig genannten 94% Wirkungrad dieses Laders.

    Dazu noch der Verbrauch von anderen Komponenten im Fz, die während der Ladung in Betrieb sind bzw. mindestens in Betrieb sein müssen (meiner Beobachtung nach rund 200W Mindest-Leistungsbedarf des Fz, z.b. die Kühlmittelumwälzpunpe).


    Wenn die Batterie sehr kalt sein sollte, kann dieser Fz-interne Verbrauch durch den Batterieheizer bis gut 5000W betragen...


    Von daher:

    Wenn deine WB 11kW anzeigt, kann die Batterie eigentlich nicht mit mehr als 10kW geladen werden.

    Wenn die Batterie sehr kalt ist, wird sie über die WB, die 11kW misst, letzendlich nur noch mit gut 5kW geladen.


    Die Genauigkeit eines Wechselstromzählers spielt bei dieser Geschichte quasi keine Rolle.....