Beiträge von enopol

    Eine zweite Datenbank ist auch unnötig. Die Heredatenbank sollte diese Orte auf der Straße kennen, wo sich diese Gefahren (und somit auch deren Ende) befinden.

    Da deren Kenntniss deutlich anspruchsloser ist (die verändern sich eher sehr selten...), als die Kenntnis der realen Geschwindigkeitsbeschilderung, die halt sehr viel häufiger geändert werden kann, könnte das über die Festdatenbank erfolgen.


    Die Voraussetzungen für diese Fälle sind also bereits vorhanden, nur geschieht genau das grundsätzlich nicht und das liegt daran, dass die VZE diese Schilder-Kombinationen, obwohl sie sie erkennt...., grundsätzlich nicht interpretieren kann.

    Die Heredatenbank ist daran m.E. zufällig mal nicht Schuld....

    Gleiches gilt für VZ mit Gefahrenhinweis. Also 30 am Bahnübergang, 50 an der Kreuzung oder 80 in der Baustelle. Da hat die VZE ja keine Fehlerkennung sondern das ist außerhalb ihrer Möglichkeiten und sie erkennt es gar nicht. Da würde auch nur eine offizielle DB helfen.

    Wenn das Ende der Gefahrenstrecke eindeutig ist---das sollte z.b. bei Bahnübergängen, Ampeln oder Kurven der Fall sein----muss eine ausreichende VZE das auch korrekt interpretieren können.

    Da gibt es m.E. keine Ausrede....

    Wo genau Bahnübergänge, Ampeln oder Kurven sind, sollte über eine Festdatenbank ausreichend feststellbar sein.


    Bei anderen Gefahrenhinweisen sollte die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung per Schild zwingend vorgeschrieben werden, denn deren Ende ist ansonsten häufig nicht mal von Fahrern eindeutig aus zu machen (z.b. Baustellen).

    Der Enyaq rumpelt beim Schalten auf N nur, wenn man rekuperiert.

    dann habe ich

    Bei mir rumpelt es etwas wenn ich unter Last im ACC auf N schalte.

    wohl falsch verstanden....

    bedeutet "unter Last" bei ACC automatisch, dass rekuperiert wird?

    ich meine nein.


    Egal:

    Es ging ja darum, ob es ein Programmmierungsfehler sein könnte und das würde ich nicht kategorisch verneinen.

    Wieviele Fehler entstehen, hängt halt von der indiduellen Umgebung ab:

    z.b. viele 30er-Schilder mit Zusatzschildern und dann noch die Schilder-Kombinations-Klassiker, die die VZE grundsätzlich nicht beherrscht (Gefahrenschild plus Geschwindigkeitsschild) auf der Strecke und schon sind einige Fehler da.


    Die o.a. Fehler haben übrigens mit den Festdaten nichts zu tun, die basieren allein auf der fz-internen VZE per Kamera.


    mein Fazit:

    1. die fz-interne VZE per Kamera muss erheblich besser werden, sonst kann man sich weitere Schritte eigentlich sparen.

    2. es ist unbedingt notwendig (so wie es VW meines Wissen in Teilen bereits macht), möglichst auf Schwarmdaten zu setzen, damit man endlich mal von den zwangsläufigen Fehlern, die das Festdaten-(Teil-DIY-)System (Heredatenbank) in sich birgt, unabhängig wird.

    Die erste Reaktion ist ja, dass du per Wählhebel einen Wunsch äußerst....

    Die SW "weiß" also zuerst, dass du, durch die Auswahl N, die Last komplett wegnehmen möchtest.

    Weswegen es noch irgendwie "rumpeln" muss, wenn quasi schlichtweg der Strom abgeschaltet wird, weiß ich auch nicht.


    Wenn du in der gleichen Situation ACC durch Betätigung des Abstand-Bedienhebels "heraus genommen " hättest, würde vermutlich nichts rumpeln, obwohl es (fast) der gleiche Vorgang ist.


    Wenn die Software bei deiner Wahl auf "N" für ein paar Millisekunden z.b. genauso so reagiert hätte, wie bei der Bedienung mit dem Abstandbedienhebel und dann erst vollständig auf N (also mit nochmals weniger Bremsmoment) reagiert hätte, dürftst du davon gar nichts merken...

    Von daher kann das "Rumpeln" m.E. durchaus an einer nicht gut angepassten Programmierung liegen.


    Man könnte es auch positiv sehen:

    Dass jemand bei Fahrt mit aktiviertem Abstandstempomaten auf "N" geht, ist natürlich ungewöhnlich und könnte daher als Fehlbedienung interpretiert werden.

    Vielleicht ist das Rumpeln daher auch als Warnung gedacht. Man weiß es nicht....

    Dann müsste das m.E. aber auch eine deutliche Klartextmeldung plus Warnlampe nach sich ziehen.

    Die Reaktionen des ID.7 sind deutlich besser, als die des Kia und das ewige Bestätigen der erkannten Geschwindigkeit geht gar nicht....

    letztendlich bleibt aber (auch) beim VW das Problem der VZE und das der Festdaten im Navi.


    Je komplizierter die Umgebung ist, desto deutlicher zeigt es sich (auch) im Test:

    Autobahn: Erkennung 100%

    Stadt: 63%

    ...und wir reden hier vom ID.7, also neueste SW inkl. Schwarmdaten und nicht z.b. von meinem 2 Jahre alten SW 3.7 MEB ohne Schwarmdaten...


    Egal, ob am Stammtisch oder nur unter "echten" Fachleuten:

    Wenn rund 1/3 der VZ in der Stadt falsch erkannt werden, ist das dem entspannten Fahren nicht gerade zuträglich und deswegen sollte man dieses quasi halbautomatische Fahren in solchen Bereichen m.E. konsequenterweise deaktivieren.

    Ich verstehe ja den Unmut, aber beim „Schalten“ konnte ich noch definitiv keine SW Fehler feststellen.

    Es gab m.E. ja schon einige Anlässe an "vernünftiger" Programmierung bei den MEBs zu zweifeln. Vielleicht betrifft das den Antrieb weniger...

    Ich meine aber, dass es schon "gebrummt" hatte, als ich etwas frühzeitig auf R "geschaltet" hatte....möchte ich aber nicht weiter (vor allem nicht bei höheren Geschwindigkeiten) austesten....

    Beim E-Auto hängt es nur von der Programmierung ab.....beim Verbrenner kann dagegen , ohne gestarteten Motor, keine Nachladung erfolgen.

    Völlig unterschiedliche Voraussetzungen.


    Die 12V-Batterie wird bei meinem Enyaq übrigens auch geladen, wenn ich mich nur auf den Beifahrersitz setze.

    Dann ist das Ladeplus aber trotzdem nicht aktiv, weil halt die "Zündung" nicht eingeschaltet ist...

    kaum verständlich...


    In jedem Fall wäre diesbezüglich beim E-Auto eine Menge Luft nach oben (rechtzeitiges Nachladen der 12V-Batterie als Grundvoraussetzung) und vielleicht sollte man sich mal etwas deutlicher vom der Verbrennervokabular absetzen. Allein der Begriff "Zündung" ist nun wirklich unpassend.