Beiträge von enopol

    Bei Zuleitungen von nur 1,5mm² ist die 20A-Sicherung ohnehin schon etwas "sportlich" und bei der Leitungslänge bis zum Kofferraum wird der Tauchsieder etwas in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt sein....


    Zu oft bzw. zu lange würde ich die zarte 12V-Batterie zudem nicht belasten, denn die hat es auch ohne Tauchsieder z.Teil nicht leicht.

    Leider sind gerade in der Heredatenbank bei so Gefahren- oder Engstellen die Beschränkungen hinterher nicht wieder aufgehoben, sondern werden auf der Straße weiter geführt!

    ...kann ich bei uns meistens nicht bestätigen....


    Wenn z.b. das Gefahrenzeichen Ampel mit einem 70er Geschwindigkeitszeichen an einem Pfosten in Kombination steht, was bei uns relativ häufig auf Landstraßen zu sehen ist, fährt mein Enyaq nach der Ampel grundsätzlich mit 70km/h weiter.


    In der Heredatenbank ist an diesen Stellen bei uns alles richtig, denn die beiden Streckenabschnitte nach der Ampel werden, völlig korrekt, jeweils wieder mit 100km/h ausgewiesen.


    Die VZE der MEB-Fz wertet aber primär (was ja ebenfalls richtig ist, denn Realität geht vor Daten aus der Konserve) die Schilder aus, die es selbst (lediglich...) beim Vorbeifahren erkennt. Die VZE erkennt bei meinem Enyaq zwar beide Schilder, aber sie kann die Bedeutung der beiden Schilder in Kombination, laut STVO, nicht interpretieren und hält sich daher nur an die erkannten 70km/h.


    Das ist ein klarer Mangel der Fz-VZE.

    Jeder Fahrer sollte die Bedeutung nur anhand dieser Schilderkombination erkennen können und das sollte eine VZE ebenfalls.

    Da kann die Heredatenbank absolut nichts dafür und dazu bedarf es auch keiner Schwarmdaten.

    ich denke mal, dass es für eine qualitativen Vergleich reicht, dass beim Rollen in D etwas rekuperiert wird und beim Rollen in N eindeutig weniger.

    Genaue Zahlen werden wir kaum erfahren können und der Antrieb selbst hat bei sehr geringen (positiven) Drehmomenten ja grundsätzlich keinen besonders guten Wirkungsgrad.


    Irgendwo muss die Energie durch das stärkere Abbremsen in D ja hin...bleibt eigentlich nur die Batterie....

    Energetisch effizienter ist m.E. das Rollen in N, bei dem der Motor etwas bestromt werden muss, um die erforderliche Drehzahl zu erreichen, ohne auf die Bewegungsenergie des Fz angewiesen zu sein.

    In D muss beim Ausrollen (in Summe) gar nicht bestromt werden, da letztendlich Energie rekuperiert wird.


    Wenn keine Verluste vorhanden wären, müsste es eigentlich egal sein, was man macht.


    Beim Rekuperieren gibt es bekanntlich aber deutliche Verluste (man findet durchaus Angaben im Bereich von rund 40-70% Wirkungsgrad).

    Da in D definitiv deutlicher rekuperiert wird, wird das Rollen in D vermutlich die uneffizientere Methode sein.


    Weswegen in D beim Rollen trotzdem leicht gebremst und damit uneffizienter rekuperiert wird, kann ich mir nur so erklären, dass man das Verhalten, wenn man den Fuß lediglich vom Gas nimmt, nicht zu sehr von dem Verhalten eines Verbrenners abweichen lassen wollte.

    Unbedingt notwendig ist es jedenfalls nicht und selbst bei Verbrennern gibt es ja "Segel"-Schaltungen, wo der Motor vom Antrieb getrennt wird, um das Schleppmoment deutlich zu reduzieren.

    Beim Verbrenner gibt es mehrere Varianten zum Thema Ladeplus/Zündungsplus.....


    Es gibt die Variante, dass es tatsächlich nur Zündungsplus ist (ohne dass der Motor läuft), da dann das Relais, welches PIN 10 schaltet halt direkt über Zündungsplus angesteuert wird.


    Die andere Möglichkeit ist halt die, dass diese Einschaltung erst erfolgt, wenn die LiMa des Verbrenners aktiv ist, was mehr Sinn macht....

    Eine Untervariante dessen ist, wenn "Ladeplus" über ein spannungsgesteuertes Relais geschaltet wird.


    Bei einem aktuelleren Verbrenner ist es zudem nicht immer der Fall, dass dessen Batterie bei laufendem Motor geladen wird...(Stichworte: Rekuperation über die 12V Batterie, "EU-6-Regelung")


    Die Bezeichnung "Ladeplus" im Zusammenhang mit der 13-pol- Steckverbindung ist i.d. Realität ohnehin meistens nicht richtig:

    1. direkt wird über diese Leitung nahezu nie direkt geladen und wenn das der Fall sein sollte, bringt es nahezu nichts...


    2. diese Leitung wird bei vielen (Nicht-Autark-)WoWa direkt nur zum Betrieb des Kühlschranks verwendet.

    Die Ladung einer Batterie im Wohnwagen erfolgt meist über einen Ladewandler (Booster) über PIN 9, der lediglich über PIN 10 per Relais geschaltet wird.

    Somit kann der Ladewandler während der Fahrt die Leitungen für PIN 9-PIN 13 (Dauerplus) i.d.R. für sich allein nutzen, während der Kühlschrank die Leitungen für PIN 10-PIN 11 ("Ladeplus") allein nutzen kann, um einen möglichst geringen Spannungsfall zu erreichen.