Beiträge von enopol

    Aus meiner Sicht ist primär die Software das Problem, da die 12V Batterie weder im Betrieb noch beim Laden der HV Batterie ausreichend geladen wird. Im Winter hatte ich das Problem ja auch, bis hin um Aufschließen mit dem Notschlüssel. Und auch jetzt ist das Problem nur durch die Temperaturen und viel Fahren abgeschwächt, aber immer noch vorhanden.

    Ich beobachte bei mir, das im Normalbetrieb. bei abgestelltem Fzg die Batterie sehr genau 13,1V hat. Das wird je nach Fahrleistung dann weniger bis auf knapp 12V. Ab dem Punkt lade ich das mit dem inzwischen immer bereitliegenden Ladegerät wieder auf. Dann habe ich ca. 14,2 V anliegen, natürlich auch wieder langsam sinkend.

    Was aber auch passiert - und das zeigt mir das die Hardware korrekt arbeitet - ist eine 100% Aufladung beim Vorklimatisieren. Egal ob heizen oder kühlen. Hier komme ich auch wieder auf 14,2V! Das Problem gibt es ja auch erst seit MEB 4.x , die 3.x Hatte das Problem nie! Und natürlich hat die Batterie ein Problem, wenn sie nur zu 50% geladen wird und dann auch noch schleichend entladen wird.


    Naja, den einen Winter überstehe ich auch noch, dann gibt's was neues. Was das wird steht noch in den Sternen.

    Die 12V-Ladung funktioniert ab SW 4 offenbar anders. Wenn die HV-Batterie bei SW ab 4 geladen wird, wird die Spannung der 12V-Batterie lediglich konstant gehalten (mit 13,2V).

    Das ist m.E. der einzige Unterschied, was das Laden betrifft.

    Daran können aber die hier teilweise geschilderten Fehler ursächlich nicht liegen.


    Das kann man ganz einfach durch einen Vergleich mit aktuelleren Verbrennern von Skoda versuchen deutlich zu machen.


    Deren Batterie ist (meist) größer (bis zu ca 70Ah), wird aber ständig (gewollt)nur bis auf 80% geladen, da sie auch noch eine Minimalrekuperation bewerkstelligen soll.

    Die größte Skoda-Verbrenner-Batterie hat daher effektiv nur ca 56Ah Kapazität zur Verfügung, während die des Enyaqs bis auf 100% geladen wird und daher ihre maximal 49Ah Kapazität nutzbar ist.

    Kein wirklich dramatischer Unterschied der tatsächlich nutzbaren Kapazität


    Ansonsten hat es die Batterie vom Enyaq eigentlich leichter:

    Weder ist sie für die bereits erwähnte Rekuperation, noch für Start&Stop-Pausen zuständig. Im Winter den Verbrenner mit recht viel Strom starten, muss sie auch nicht.


    Ansonsten müssen beide Batterien halt diverse Steuergeräte und Kleinverbraucher mit Spannung versorgen und auch Verbrenner haben ähnliche E-Spielerreien, angefangen von KESSY, über DWA usw. usw.


    Die Enyaq Batterie wird zudem häufiger geladen, als die des Verbrenners, denn der Verbrenner kann ausschließlich dann laden, wenn der Motor läuft.

    Beim Enyaq reicht es dagegen schon, sich einfach nur ins Auto zu setzen....


    Die Verbrennerbatterie wird während des Tankens zudem nicht einmal unterstützt/minimal geladen (mit 13,2V), so wie es beim Laden des Enyaqs der Fall ist.


    Der entscheidende Unterschied liegt für mich auf der Verbraucherseite, denn davon, dass irgendwelche Verbraucher und Steuergeräte sich ohne erkennbaren Grund von allein einschalten und dabei die Spannung der Batterie sehr deutlich nach unten ziehen (s. Diagramme von EMike), habe ich bei Verbrennern der Fa. Skoda bisher noch nichts gehört.

    Die Werkstätten offenbar auch nicht.....


    Natürlich hätte dieser Mangel weniger Auswirkungen, wenn etwas öfters nach geladen wird und er hätte vermutlich gar keine für den Kunden erkennbaren Auswirkungen, wenn die 12V-Batterie viel frühzeitiger automatisch nach geladen werden würde.

    Das ändert aber überhaupt nichts an der Tatsache, dass das unkontrollierte Aufwachen von Vebrauchern/Steuergeräten die Ursache des Mangels auf Verbraucherseite ist.

    Ob das eventuell ein Programmierfehler ist oder ob das durch fehlerhafte Steuergeräte verursacht wird, weiß ich nicht. Es ist in jedem Fall ein eindeutiger Mangel.


    Wenn diese unkontrollierten Verbräuche (da schließe ich die zuletzt genannten, definitiv zu hohen ca 80mA Konstantruhestrom mal locker ein), nicht wären, würde auch die Ladetaktik ab SW 4.0 ohne Probleme klappen, denn bei den Verbrennerbatterien klappt es ja i.d.R. auch.

    Da muss niemand mit üblichem Fahrprofilen ständig nachladen, wenn keine sonstigen Elektrik-Fehler vorhanden sind und wenn irgendwelche unkontrollierten Aktionen zu bemerken wären, würde das beim Verbrenner ähnliche Auswirkungen haben.


    Die Starterbatterien der Verbrenner werden meist ca 5-6 Jahre alt, bis alle Funktionen, die auf 12V basieren, nicht mehr so gut intakt sind, obwohl sie ständig nur auf 80% geladen werden, obwohl sie zudem etwas Bremsenergie speichern und abgeben müssen und obwohl sie die Fz bei nahezu jeder Ampelpause bei Zündung ein, für bis zu ca 1 Minute komplett selbstständig mit 12V versorgen müssen.

    Sorry, ich hatte dich auch gar nicht gemeint, sondern zero-surfer.

    Elektrisch passiert am Motor in N IMO vergleichsweise wenig bis nichts, warum sollte man das Ding bestromen damit es frei dreht?


    und klar, um auf einen Durchschnittsverbrauch in diesen Größenordnungen zu kommen, sind einige Klimmzüge notwendig.

    Ich fahre mit gut 17kWh/100km Langzeitverbrauch ganz bestimmt nicht sportlich und ich liege damit bereits unter dem Durchschnitt der Enyaq iV80 Fahrer, aber mehr als dazu notwendig ist, bin ich nicht bereit zu machen.


    Energiesparen ist nicht mein Hobby und auf einige Anhängerfahrten plus Fahrten mit den E-Bikes auf der AHK plus Fahrten mit Dachlast plus Fahrten mit normalem Heizungs- oder Kühlungseinsatz werde ich nicht verzichten.


    Zudem fahre ich den Enyaq nicht alleine.....

    und wie ordnet das AH diesen m.E. deutlich erhöhten konstanten Ruhestrom ein?

    Ist das fürs AH ok?


    Zumindest dessen Ursache sollten sie doch ermitteln können......wenn sie auch sonst bis jetzt eher kläglich versagt haben....

    Naja, relativiert sich durch die bei EAutos gegebene Möglichkeit der Nachladung die jederzeit erfolgen kann - das ist beim Verbrenner ja gerade nicht der Fall. Ist alles nur eine Frage der Software....

    Na ja, wenn das denn so wirklich gut klappen würde mit der Nachladung, würde es auch nie zu diesbezüglichen Fehlermeldungen kommen können.....kommt es aber, s. z.b. Threadtitel...


    mein Enyaq hat ganz bestimmt keine 80mA Ruhestrom, denn dann würde er nach 10Tagen Ruhe im veriegeltem Zustand keine >12,5V Batteriespannung mehr aufweisen können.

    Die "Langwiedbremse" kenne ich gut und schon seit Jahren.

    Meine Vermutung ist, dass die Baustelle, welche vor ein paar Jahren dort war immer noch in den Karten gespeichert ist, ich denke nicht das die VZE hier eingreift.


    Auf der HERE Map konnte ich allerdings keine Beschränkung finden.

    und wie kommst du dann darauf, dass die VZE nicht die Ursache ist?


    Wenn es direkt nach dem Passieren eines Schildes zu einer Veränderung der Geschwindigkeitsanzeige kommt, ist es vermutlich zu 99% so, dass die kamerabasierte VZE die Ursache ist.

    Es geht ja um den PSM-Motor der Hinterachse.

    Damit der keinen erheblichen Drehwiderstand beim "Segeln" (N) erzeugt, muss er etwas bestromt werden und daher ist diese Betriebsweise nicht besonders effektiv.

    Aus einem ähnlichen Grund darf das Fz ohne eingeschaltete Zündung nicht abgeschleppt werden.


    In D wird er minimal weniger bestromt und eine Spannung erzeugt mit der die HV-Batterie dann minimal geladen wird.

    Völlig ohne Bestromung würde der Motor bei höherer Geschwindigkeit nahezu eine Vollbremsung hinlegen und vermutlich kaputt gehen....


    Bei Fz mit 2 PSM-Motoren (vorn und hinten) kann es daher sein, dass der vordere Motor (der zu großen Teilen) "geschleppt" wird, eine Kupplung besitzt, mit deren Hilfe er mechanisch vom Antrieb getrennt wird. z.b. Hyundai Ioniq 5 Allrad.


    Bei den Allrad-MEBs wird der vordere Motor auch die meiste Zeit "geschleppt", nur handelt es sich vorn um einen ASM-Motor, der von Haus aus frei drehen kann, da er keine festen Magneten besitzt (dafür ist der ASM aktiv uneffektiver....)

    Also noch mal der Reihe nach.....


    Hannes1971 schrieb:


    Zitat

    Auch da könnte das Auto den Kick registrieren und dann Fragen "Ey Schlüssel, bist Du da?".

    auf diese Ausage hatte ich reagiert.....

    Vielleicht verstehst du meine darauf folgende Antwort jetzt....

    Besser gefallen, ist Geschmacksache, aber eine interne Nachverdrahtung ist keine originale Verdrahtung, sondern eine mehr oder weniger feste Veränderung des originalen Zustandes.

    Die Lösung mit dem Stromdieb ändert dagegen an der originalen internen Verdrahtung nichts und ist jederzeit mit ein paar Handgriffen entfernbar.

    Habe hier zuhause sämtliche IR-Bewegungsmelder die 2+ Jahre laufen mit 2x AAA. Das müsste 'ne 12-Volt-Batterie einfach hinkriegen, oder?

    ja, wenn es so einfach wäre, wie bei deinem autarken IR-Melder (ich habe auch solche (homematic) am Haus) wäre alles kein Problem....

    Beim Enyaq sind quasi für nahezu jede Aktion ein aktiver Bus und i.d.R. mindestens 2 Steuergeräte notwendig.

    Das gibt es zumindest bei meinen Batterie-IR-Melder nicht....und deswegen kommt der mit kleinen Alkalizellen über 2 Jahre hin.


    Mein kleiner Spannungsdatenlogger, den ich an der Batterie des Enyaqs montiert habe, zieht permanent rund 1,5mA und spielt daher für die Batterie nahezu keine Rolle.

    Wenn ich dagegen die Spannungsmessung über das Bus-System des Enyaqs mache (z.b. mit carscanner) fließen gleich mehrere A und das könnte die Batterie nicht mal ein paar Stunden ab; von kleinen Alkalizellen ganz zu schweigen....


    ...und wenn das Bus-Steuergeräte-System etwas in "Unordnung" gerät, kann es sogar dazu kommen, dass irgendwann durch irgendein Steuergerät ein relativ hoher Strom gezogen wird (durchaus um die 6A), wo man nicht mal weiß, wofür das sein soll....