Beiträge von enopol

    Die Werkstatt hat eine geführte Funktion kostenlos mit ausgeführt und jetzt ist der rSOH wieder bei 100%.

    Ich denke, dass wird dasselbe sein wie wir bereits über ODB11 / VCDS herausgefunden haben (STG75 - Grundeinstellung - zurücksetzen der Lernwerte für die Backup Batterie).

    Hier wurde ja auch der rSOH auf 100% zurückgesetzt.

    Das ist wirklich klasse" und da Skoda diesen Unsinn jetzt gemacht hat, fühlt man sich wahrscheinlich gleich besser, als wenn man den (sehr wahrscheinlich) gleichen Vorgang selbst durchgeführt hat.


    Irgendwann könnte der Batteriezustand nach der Änderung tatsächlich kritisch werden, nur wird das dann nicht ( rechtzeitig) gemeldet...die machen wirklich nur das Nötigste, um die Fz die ersten Jahre kostengünstig über die Runden zu bekommen.

    Später kann sich dann der Fz-Besitzer damit herum ärgern.


    Da fällt mir ein....:

    Wäre dieses "Verfahren" nicht irgendwie auch bei der Traktionbatterie praktikabel, falls die kundenunfreundliche Batteriegarantie doch mal in Anspruch genommen werden sollte?😁


    Ich frage mich zudem, was das für ein BMS ist, dass den (r)SOH anzeigt, positive Veränderung aber offenbar nicht mit bekommt.

    Ist vermutlich tatsächlich nur ein besserer Zähler. Simply clever...

    Vielleicht würde die Übersetzung des Kürzels "rSOH" ja Licht ins Dunkel bringen...

    Mal ne ganz blöde Frage eines Laien: wenn ich bei meinem Vebrenner einen Verbrauch von z.B. 6,5 l/100km angezeigt bekomme und vergleiche das mit dem tatsächlichen Verbrauch (also nachgetankt vs. gefahrene km) ergibt sich ja eine Differenz (mehr oder weniger abweichend) - das sind ja aber keine "Tankverluste" sondern die Anzeige im Auto ist halt ungenau. Wie ist das beim E? Stimmt da die Anzeige im Kombiinstrument, was er an kW verbraucht? Falls es nämlcih auch da Abweichungen/Ungenauigkeiten wie beim Verbrenner gibt, würde das die Ladeverluste ja verändern (nach oben oder nach unten)...

    Ist bei E schon schwierig....

    Bei AC können, neben dem Verlust durch den Onboardlader, die weiteren Verbraucher ordentlich zu Buche schlagen. Eventuell inkl. Standheizung.

    Wenn man mit stark reduzierter AC Leistung lädt, schlagen selbst die grundsätzlich vorhandenen, nicht vermeidbaren ca.200-400W ins Kontor.


    Bei DC geht das aber auch, denn dort muss das Fz die Batterie teilweise während der Ladung heizen oder kühlen und das i.d.R. mit deutlich größerer Leistung als bei AC.


    Bei AC ist die Geschichte, wenn man nicht gerade nebenher standheizt, aufgrund der relativ geringen und zudem konstanten Ladeleistung einfacher und daher ist AC auch Grundlage des WLTP, wenn es um den Fz-Verbrauch geht, also um die Energie, die ins Fz "fließt".


    Mit DC wäre man schlechter in der Lage, reproduzierbare und vergleichbare Werte zu bekommen.


    Verbrennerverbräuche sind definitiv leichter zu ermitteln.

    Da kalbriert man die BC Anzeige gem. Tankrechnungen und gefahrenen Strecken und das wars...meistens.

    Wenns schlecht läuft, ist der Verbrauch einer eventuell vorhandenen Standheizung mit im Spiel.

    Ob eine Standheizung im Spiel ist, kann man aber, genau wie beim E-Auto, selbst bestimmen und man hat ja auch direkt etwas davon.

    Bei der Heizung oder Kühlung der Batterie während des Ladens sieht das anders aus.

    Das kann man normalerweise nicht beeinflussen und es ist eigentlich reine Verlustleistung, da die Insassen davon normalerweise nichts haben.

    Bin gerade für ein paar Tage in Dänemark.

    Da es uns im Urlaub häufiger darum geht, Plätze mit schöner Natur an zu fahren, ist (mal wieder) deutlich geworden, dass das Werksnavi wirklich nur fürs "Grobe geeignet ist.


    Viele kleinere Straßen:

    Fehlanzeige

    Die allermeisten kleinen Parkplätze: Fehlanzeige


    Die Navigation in solcher Umgebung teilweise überfordert:

    Normal schickt einen das Navi oftmals über die Autobahn und ignoriert Landstraßen bei der Ausgangsplanung gerne.

    In einem Bereich, wo es nur kleinere Straßen gibt, hat es uns ein paar Kilometer über eine so enge Schotterstraße geführt, das es zu großen Teilen nicht möglich war, Gegenverkehr aus zu weichen. Da klappt die Gewichtung der Straßenkategorien offenbar gar nicht..:

    Die alternative, breitere, minimal längere Landstraße, die ansonsten auf Karten auch als größere Straße zu idenrifizieren ist, wurde bei der Planung ignoriert.


    Für solche Zwecke ist das Werks-Navi kaum brauchbar und man ist gut beraten, ein geeigneteres Navi parallel zu betreiben.

    es gibt halt "relevante" und "nicht relevante" Fehlermeldungen. Meiner hat auch standardmässig immer so um die 40 Fehlermeldungen. Um eine relevante Fehlermeldung ohne Klartextmeldung im Cockpit mit einiger Sicherheit erkennen zu können, bedarf es Erfahrung.....

    "Kommunikationsfehler" hatten meine Skoda-Verbrenner allerdings auch schon, aber nicht annähernd so viele.


    ..........


    zum rSOH:

    ungefähr 1 Woche nach Auslesen des rSOH kurz nach dem Update, hat sich nichts verändert.....


    Entweder ist das BMS dieser Batterie zu "doof" und kann nur runterzählen oder diese Woche reichte noch nicht mal annähernd.

    Aber das könnte doch bei der eCall-Batterie auch so sein? Also Zurücksetzen auf 100% und nach ein paar neuen Lernwerten nähert sich der Stand wieder dem an, was vor dem Update war.

    Könnte es z.B. auch sein, dass der rSoH-Wert nach dem Update-drop wieder hoch geht, wenn neue Lernwerte hinzukommen? 🤔

    Dazu müsste mal jemand regelmäßig die Werte auslesen. Dahinter wird sich ja vermutlich nicht nur ein "versteckter" Timer verbergen. Das hätte man ja programmiertechnisch viel einfacher haben können.

    Ja, natürlich "könnte" es sein. Deswegen hatte ich es ja angesprochen....ob es so ist, lässt sich vermutlich spätestens nach ein paar Wochen und erneutem Auslesen des rSOH eindeutig sagen..... :)


    OT:

    Man könnte auch den SOH-Wert der Traktionsbatterie Fz-intern bestimmen lassen, denn sämtliche dafür relevante Werte sind ja vorhanden und was gibt es besseres, als mit diesen Werten ständig, in allen Fahr-, Temperatur- und Ladezustandsbereichen zu kalkulieren. (so wie bei der 12V-Starterbatterie der Fall)

    Das ist in jedem Fall aussagekräftiger, als einmalig mit einem Aufzeichnungsdongle von 100-10% SOC zu fahren....


    Wäre wohl zu simpel...vielleicht reicht die Rechenleistung dazu auch mal wieder nicht....und jeder wüsste dann jederzeit, wie es um den SOH der HV-Batterie bestellt ist.

    Dann wäre das Fz ja quasi transparent =O , keiner könnte mit geheimnisvollen Prozeduren zur SOH-Ermittlung mehr Geld machen......schreckliche Vorstellung für Hersteller, Werkstätten und SOH-Test-Firmen....

    auch bei diesen Bühnen muss sicher gestellt werden, dass nur dort wirklich "getragen" wird, wo es beim einzelnen Fz zulässig ist....zumindest wenn man es richtig macht....

    Um nur an den zulässigen Punkten zu heben, kann man dann beim Enyaq (vermutlich bei den meisten Pkw) halt 4 Gummiquader an den richtigen Stellen positionieren.


    Darauf achten, dass man dabei, bei den MEBs, nicht zusätzlich den Rand des Batteriekastens "drückt". muss/sollte man trotzdem....

    Hier die Rückmeldung von dem ID Fall, so hoffe ich es mir am Donnerstag von Skoda auch:


    pasted-from-clipboard.png

    ein 4,5 jahre alter ID mit 60tkm wird keine Not-Batterie mit 99% rSOH haben. Von daher halte ich das, was VW da gemacht hat, ebenfalls für Murks.....

    Man müsste den rSOH auf den Wert setzen, der vor dem tollen 3.8er Update vorhanden war.

    Nur woher sollte man den (normalerweise) wissen und wie sollte man so einen Lernwert frei einstellen können?


    Außer "Reset", also 100%, ist da offenbar kaum etwas anderes möglich.

    Das gleiche passiert, wenn man die 12V-Starterbatterie neu "codiert".....vermutlich mit dem Unterschied, dass das Batteriesteuergerät den "realen" SOH der Starterbatterie nach ein paar Tagen Fahrpraxis automatisch anpasst.

    habe mich gerade mal ins Auto gesetzt und auf den Spannungsdatenlogger geschaut:

    Mein iV80 mit SW 3.8 lädt die 12V-Batterie sobald ich mich auf den Fahrersitz setze.

    Der Ladezustand war vorher gut (12,8V).

    Vermutlich deshalb wurde anfangs nur für 20sec mit rund 14,4V und danach mit rund 13,45V geladen.


    Das hat sich m.E. mit 3.8 nicht geändert.

    Meine 12V-Dose im Kofferraum wurde, jedenfalls so weit ich es beobachtet habe, noch nie im verriegelten Zustand abgeschaltet.