Ich kann noch einen Erfahrungsbericht mit einem Faltcaravan und einer Urlaubsfahrt von Südbaden in die Niederlande (Zeeland) beisteuern.
Der Faltcaravan versteckt sich halt komplett hinter dem Auto und so ist der Verbrauch nur unwesentlich höher als ohne Anhänger. Auch war das Wetter sehr freundlich mit kaum Wind und mit wenig Steigungen.
So konnte ich mit 200-250 km zwischen den Ladestopps planen (iV 60).
Geladen habe ich unterwegs nur an Tesla Supercharger. Hierbei suchte ich immer den nächsten Supercharger in ungefähr dem Abstand und hab dann so geladen, dass ich rein rechnerisch mit ca. 5-10 Prozent ankommen sollte. Gefahren bin ich dann zwischen 90 und 100 km/h, je nach Restreichweite und bin dann immer mit ca 5 Prozent am Lader angekommen.
Ich mochte hierbei tatsächlich die Tesla Standorte ganz gerne. Man muss zwar von der Autobahn abfahren, hatte dann aber an den Ladern dann genügend Parkplätze um den Anhänger abzuhängen. So hat mich auch das abhängen gar nicht gestört.
Gleichzeitig wenig Verkehr und immer auch entweder Hotel oder Einkaufszentrum womit man sich gut die Beine vertreten konnte alund auch gut versorgen konnte. Mit Kind fand ich das besser als Pausen an Raststätten.
Die Tesla lader sind allerdings auch nicht perfekt, zweimal musste ich wegen defektem Lader nochmal umparken und einmal habe ich "nur" mit 80 kW Peak geladen. Laden konnte ich allerdings immer.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden und mit Faltcaravan hat man (bis auf die Geschwindigkeitsbeschränkung bei 100km/h) kein Einschränkung der Reisetauglichkeit des Enyaq.
"Anhängertauglicher" Supercharger
Hinfahrt:
Rückfahrt: