Bei der Sonne stecke in den Wagen immer an wenn ich nicht weiß wohin mit dem Strom. Heute zum Beispiel knapp 8kwh und knapp 2 Stunden auf 80% aufgeladen.
Ist häufiges Laden mit Wechselstrom, immer so am unteren Limit ~4,3kW schädlich für den Akku?
Ansonsten lade ich so gut wie nie über 80%, es sei denn wir wollen etwas weiter weg und brauchen den Strom dann auch gleich wieder auf.
Gibt bestimmt schon was dazu hier, ich weiß nur nicht wonach ich suchen könnte. Suchwörter tägliches laden waren eher ein Schuss ins Blaue.
Vorweg, prinzipiell machst Du IMO alles richtig. Und der Batterie ist das definitiv Wurst.
Im Detail ist die Frage aber IMO berechtigt.
Bei BEVs bei denen die Ladeklappenmechanik mit der Vorgabe: "Muss nur 400 mal kurzzeitiges Öffnen unter trockenem Tankstellen-Dach überstehen ..." ausgelegt wurde, ...
darf man hinterfragen, wieviel zusätzliche Betriebszeit die VW-Ingenieur für wunderliche "Solar-Teillast-Ladungen" fürs Ladegerät und alle dabei aktiven Steuergeräte eingeplant haben.

Es gibt definitiv einige BEVs bei denen Ladegeräte eine Schwachstelle sind, bei meinem ersten im jetzt 15ten Jahr hält es noch, bei vielen anderen Nutzern ist es aber schon repariert worden.
Wenn man das Thema tiefergehend betrachtet, werden hier nicht nur die Betriebszeiten, sondern auch ggf. Wirkungsgrade und damit Wärmeentwicklung über den nutzbaren Lastbereich eine Rolle spielen, bzw. sich niedrige Lasten mehrfach im Verschleiß potenzieren, denn nicht nur die Ladezeiten steigen linear zur Teillast, sondern auch die anteiligen Verluste durch alle parasitären Steuergeräte und eben ggf. auch noch durch schlechtere Arbeitspunkte in Teillast und dann in diesem Fall ggf. auch noch höhere Wärmeentwicklung.
Wenn ich mir meine erst kürzlich geteilte Ladeverlustkurven vor diesem Hintergrund anschaue, fällt hier klar wieder das einphasige Laden ins Auge, was Du bei 4,3 kW offenbar nicht machst, aber viele andere, die eben unter 4 kW laden.
Auf Basis meiner Messwerte und einer Annahme von 0,2 kW für die Grundlast, ergäben sich für 3-phasiges Laden reine Umwandlungsverluste von rund 6% aber bei hohen einphasigen Strömen bis 16 A bis zu 9% Verluste. Alles ohne Gewähr.
Wenn man also nur auf die Lebensdauer des Ladegeräts schaut, kann man einphasige Ladungen unter 4 kW, egal ob an Solar oder Schuko, durchaus hinterfragen, bei Schuko bzw. CEE schon allein monetär.
Am Ende bleibt aber immer die Frage auf was man optimieren will? Bei einer kleinen PVA viel Solarstrom zu verbrennen, nur um dem Ladegerät bis ins 20te Jahr zu helfen, sollte auch kein Ziel sein.
Wenn sich aber bald die ersten klein PV Lader zum Thema melden kann man seine Prioritäten ggf. neu justieren. 
... oder wenn PV dann halt nicht an Klingeldrähten rumhängen 
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