Beiträge von zero-surfer

    Ich nehme das Thema nochmal auf im Versuch hier eine finale Lösung zwischen all den Abschweifungen zu formulieren

    und in der Hoffnung, dass sich jemand der mehr weiß auch nochmal dazu meldet.


    Das Thema auch noch etwas erweitert für meinem Fall, wo es sich auch um Vorwärtsfahrten im hohen Gras dreht.

    Ich bin mir aber recht sicher, dass die Problematik die selbe ist:

    Die vorhandenen Ultraschall Sensoren können in beide Fahrtrichtungen bei langsamer Rangierfahrgeschwindigkeit wohl nicht zwischen tatsächlich problematischen Hindernissen und weichen wie Grashalmen differenzieren, ggf. wäre das auch wenn Sensitivität einstellbar wäre weiterhin problematisch hier einen besseren Kompromisswert zu finden. Aber gerne mehr hierzu, falls hier jemand über OBD11 etwas in tieferen Einstellebenen gefunden hat.


    Es wurde bereits angesprochen, dass man das ausschalten kann:


    Gefunden habe ich hierzu:

    -> Unter der physischen Taste für den Parkassist unter dem Display (Weg zur Rückfahrkamera) /

    -> Einstellungen Parken und Rangieren /

    -> "Rangierbremsfunktion" / Ausschalten


    Die Anleitung schreibt zum Symbol das dann neben der Rückfahrkamera auftaucht noch:

    "Einparkhilfe Park Pilot / Einmalige Deaktivierung/Aktivierung der automatischen Bremsung"


    Ich gehe mal davon aus, dass das gemeint war und dass sich das Ding ggf. immer wieder selbst einschaltet, was ggf. auch nicht schlecht ist. Getestet habe ich es noch nicht im hohen Gras, werde aber berichten wenn es so weit ist.


    Wenn jemand hierzu weitergehende Erfahrungen hat und z.B. weiß wie

    - man im Bedarfsfall eine Bedienabkürzung findet ohne jedesmal ca. 5 Menüebenen durchqueren zu müssen

    - oder es sich ggf. oberhalb von SW Version 3.0 verhält


    Dann schonmal Danke im Vorraus

    zero-surfer bist du schonmal Tesla gefahren? Da müsstest du ja auf einstellige Werte kommen

    Leider nicht mehr in den letzten 8 Jahren bzw. im Sinne Deiner Frage. Vor 9 Jahren ein paar Tausend km mit einem der ersten europäischen Model S von einem Freund, aber da war es einfach nur toll elektirsch zu fahren und der genaue Verbrauch hat noch kaum jemanden interessiert.


    Im Sinne Deiner Frage habe ich aber kaum Zweifel, dass ich mit einem heutigen Model 3 bei guten Bedingungen unter 10 kWh/100km schaffe. Gleiches gilt auch für einen 60er oder nochmehr einen hypothetischen 65er wenn es den mal gibt. Denn mit meinem 80er und den aerodynamisch recht schlechten Standardfelgen hatte ich bei besten Bedingungen auch schon öfter um 11 kWh/100km. Wenn es einen 65er mal gibt, wäre das auch tatsächlich für meine Langstrecken als Nachfolger eine Überlegung wert. Denn was manche mit Blasenschwäche hier schon zurecht monieren, gilt langsam auch für mich ;)


    Wenn ich den 80er sparsarm leer fährt, sitze ich auf der AB für rund 600 km mal bis zu 7 h am Stück. Bei der inzwischen gegebenen guten Dichte an Schnellladern muss man sich das heute eigentlich nicht mehr antun. Stattdessen kann es IMO mehr Sinn manchen, die mindestens 10 % weniger Verbrauch vom kleineren Modell im Sinne der Ökologie und Ökonomie mitzunehmen und sich dann häufiger über einstellige Verbräuche zu freuen.


    Den Trend zu größeren Akkus wird es natürlich für die verbliebenen Petrolheads mit chronischer Reichweitenangst weiter geben, aber da muss man ja nicht mitmachen, wenn man es besser kann.

    ... Das Cherry Picking einzelner Fahrten finde ich eher müßig. Mich interessiert eher, wie es insgesamt aussieht. ...

    Sehe ich prinzipiell genauso, ich fand bei meinen letzten Einzelfahrten über die Alpen nur spannend, dass der Verbrauch trotz der vielen Höhenmeter und der Einschränkung diese über Rekuperation vollständig zu kompensieren mit im Rundkurs 12,6 kWh/100 km über einmal Autobahn und einmal Sightseeing Route ganz moderat war.


    80X Vielfahrer

    Am Ende werden schnelle Fahrer mit Ladestop im Mittel früher ankommen. Neben der Zeitersparniss, sehe ich für mich aber auch Kosten wie Fahrzeugverschleiß + Stromverbrauch x Strombezugskosten, etc. als relevante Faktoren, die sich für einen geringen Zeitgewinn schnell mal verdoppeln können. Ob es einem das wert ist muss jeder für sich sehen. Ich war dieses Jahr erst 2-3 mal am Schnelllader, da es in der Regel mit gut 500 km von Hotel zu Hotel/Home reicht und Hotels sind bei Vollladungen im Mittel immer noch relevant günstiger als Schnelllader.


    Aktuell seit SW 3.0 und nach 40 tkm mit im Mittel 68 km/h bei 13,7 kWh/100 km.

    Nach 20 Monaten, also zwei Wintern und einem Sommer, daher auch der aktuell leicht erhöhte Verbrauch ;)


    Enyaq-Verbrauch.jpg

    ... Wir haben damals extra den IV80 um vllt auch mal unsere Standardstrecke durchfahren zu können, sind 470km, davon 110 Landstraße, aber das klappt natürlich im Leben nicht! Mitte 2021 zur Entscheidung der Bestellung waren die Erfahrungen ja auch noch nicht so riesig wie heute! ...

    Ich mache das meist wie Vielfahrer schreibt: Ziel ist ohne Schnellladestop auszukommen, was bis auf ein Hotel mit unzureichendem Ladeservice bereits das ganze Jahr geklappt hat:


    Winter rund 400 km Strecken

    Übergang gut 500 km, wie gerade erst Münchner Süden - Adria 470 km + 16 % Rest

    Sommer bis zu 600 km, selten drüber.

    > 700 km kommen aber auch sicher bald wieder, dann muss natürlich ein kurzer Schnellladestop her


    IMG_20240504_172449~2.jpg

    Herzlichen Glückwunsch ans Marketing von Skoda / VW, ich wette für einen Bruchteil der Kosten eine vernünftige Software 3.X halbwegs zu Ende zu entwickeln, haben sie nachgeholfen eine kritischen Sender in Zukunft etwas leiser zu drehen.


    Das hier ist von mir explizit keine Kritik am Kanal Speicher, sondern ausschließlich meine Interpretation des Skoda Marketings. Da Speicher kein professioneller Journalist ist, gelten entsprechende Grundsätze auch nicht, im Gegenteil finde ich seine Transparents auch vorbildlich.


    Wie man vor dem ganzen Hintergrund für sich interpretiert, ob mit den 3.0ern noch jemals etwas passiert, bleibt jedem selbst überlassen. Für mich steht aktuell die Entscheidung an zwischen


    1. die nächsten X-Winter als einer der letzten E-Mobilisten ohne u.a. Preheating unterwegs sein ... klappt immerhin schon seit 5 Wintern, ...


    2. Oder auf einem Software technisch glaubwürdigeren, neuen Hersteller wechseln, Skoda / VW wird es ziemlich sicher nicht nochmal

    Wenn Du den Annäherungssensor für den Bildschirm ausschaltest, hast Du auch vorher schon keinen Balken mehr😉

    Um zu verhüten, dass die zumindest für mich auf den letzten 100 Seiten relevanteste Bug-Fix-Info in dem hier sehr lauten Rauschen untergeht, nochmal:


    Annäherungssensor-auf-Aus.jpg


    dann, endlich Vollbild fürs Rückwärtsfahren auch unter SW 3.0.7:

    Rückfahrkammera-Vollbild_@_SW3.0.7.jpg

    Nutze das schon seit seinem Post und freue mich immernoch bei jeder Rückwärtsfahrt drüber.


    LiberTango: Vielen Dank für den sehr hilfreichen Tip.


    Wofür der "Annäherungssensor" am Bildschirm praktisch sein soll, habe ich dagegen bisher weder verstanden noch ihn vermisst.

    zice:

    Vielen Dank,

    erscheint mir durchaus glaubwürdig und als Laie würde ich auch die Risiken händlbar schätzen, trotzdem sollte man sich das, wenn der Weg genau aufgezeigt ist schon genau ansehen und im besten Fall sich über Leute mit Kontakt zum Hersteller zumindest mal deren dann neue Ausreden zum Thema anhören.


    Damals beim c-zero konnte man ins Temperatur Managment manuell über einen mechanischen Servo eingreifen, heute dann halt digital über OBD.


    Es gab vor 2 Wochen schonmal eine Frage von einem Neumitglied diesbezüglich, die aber nicht ihre Quelle benannt hat und dafür dann auch noch "nur ernste Antworten" haben wollte. :)

    Entsprechend des Ernsthaftigkeits Levels dieses Forums, wurde der Bitte auch bisher nachgekommen. ;)


    Ich habe das Problem für mich lösen können:


    Während der ersten ca. 5000 km vor gut 2 Jahren hatte ich auch ein paar heftigere Hänger mit Aufbäumen und Losreißen. Dann habe ich zur Kenntnis genommen, dass das automatisierte Freibremsen durch die Software offenbar nicht ausreicht bzw. auch den relevanten Zeitpunkt nicht treffen kann.


    Entsprechend mache ich jetzt die letzten 55 tkm das selbe wie schon seit Jahren davor bei meinem älteren BEV:

    Vor längerem Parken > 12 h und insbesondere bei Nässe auf dem letzten 1 km: 2-3 mal von 50 auf 20 km/h ohne ins ABS zu gehen, aber doch deutlich zügiger als üblich, für möglichst flächiges Anliegen der Backen. Das ist alles.


    Seit dem im Grund nicht mal kleine Knacker, obwohl ich die Bremse sonst praktisch nicht benutze und sogar das automatische Freibremsen häufig unterbreche, jede 0,1 kWh zählt beim Hypermiling. ;)

    Im Kern geht es IMO darum, für regelmäßigen Mindestabrieb zu sorgen und die Bremse nicht feucht, sonder trocken und leicht erwärmt abzustellen, also ohne gleich das Lagerfett zu verdampfen.


    Dass die Trommelbremse im Stand erneut nennenswert Feuchte zieht, muss man nicht befürchten, denn anders als die Windschutzscheibe, die im Strahlungsgleichgewicht mit dem Nachthimmel abkühlt und Kondenswasser sammelt, sitzt die Trommelbremse an einer dagegen isolierten Position, folgt der Lufttemperatur und hat so weder Motivation noch Möglichkeit, einmal getrocknet, nennenswert Feuchte aufzunehmen.

    Danke Jochen,


    ich habe mal zum Vergleich meine mit gleicher Skala und auch unter Heizung (ca. 4,5 kW Last) angestellt:


    Screenshot_20240211-.png

    Beobachte meine Kerbe bei Nr. 37 auch schon länger. Ich denke aber, dass es im Rahmen ist, zumal es auch eher ein Last und SOC unabhängiger Versatz von ca. 0,008 V zum Mittel ist, den das BMS aus ggf. nur ihm bekannten Gründen nicht ausgleichen möchte. In der Hoffnung, dass in die Architektur bzw. Software fürs BMS mehr Sorgfalt eingeflossen ist, als ins Entertainment.

    Und natürlich auch noch keinen Rückruf bekommen.


    Wer hatte sich denn bei Dir mit dem Thema gemeldet?

    Du wirst ja nicht selbst aktiv und erfolgreich damit beim Freundlichen durchgedrungen sein.


    Viel Erfolg für Deinen Austausch.


    P.S.

    Auch nicht verrückt machen lassen.

    Lese diesen Kaffeesatz auch schon bei meinem inzwischen 13 Jahre alten C-Zero seit einigen Jahren:

    Erster Blick auf den Enyaq Akku damals war: =O WTF, so zerfläddert sah der japanische Akku nach 10 Jahren noch nicht aus ... bis ich den Eindruck gewonnen habe, dass sich das MEB BMS schlicht anders sortiert als das vom Kleinen und so lang man nicht alle Kennlinien bei allen Temperaturen ausgelesen hat, sollte man allein den Kaffeesatz auch nicht überbewerten.

    @YAQ

    Ich fürchte Deinen persönlichen Verbrauch auf Basis einer Umfrage hier abzuschätzen kannst Du vergessen.

    Der verlinkte Rechner von VW mag wie medimaxxx IMO zurecht sagt besser sein als der von Skoda, eine rund 30 % Abweichung wie im Folgenden dargestellt, zeigt aber, dass es auch bestenfalls ein Schätzeisen ist:

    Das Gleiche gilt für das Thema wie viel ,x % der 85er zum 80er besser sein wird, weswegen ich die Faden-Differenierung hier für eher überflüssig halte.


    Für den Verbrauch entscheidend ist allem voran das perönliche Fahrverhalten, dass sich praktisch auf keine Einzelwerte herunter brechen läst.

    Für alle, die sich für gute Reichweiten interessieren, ist es IMO entscheidend beim Umstieg, vom beräderten Heizkessel aufs BEV, sich klar zu machen, dass man ein neues Nutzungsverhalten lernen sollte.


    Reichweiten-Enyaq80.jpg


    Kleiner Rundkurs bei den aktuellen trockenen Bedingungen, natürlich noch mit Winterreifen: 13,4 kWh/100km

    Wäre damit bei rund WLTP bzw. 540 km Reichweite gelandet.


    Reichweiten-Berechnungs-Käse.jpg


    Und das ist der Käse (400 km), den der VW Rechner bei versuchter Nachstellung des vorherigen Rundkurses draus macht:


    Die gut 30 % Fehler kann man sich auch nicht mit Verweis aufs Modell schön rechnen, sonder es zweigt einfach nur die Relevanz des Nuterverhaltens.


    Entsprechend wie Stefan Möller von Nextmove immer sagt:

    Selber ausprobieren, auch wenn man sein Nutzerverhalten nicht in ein paar Wochen umstellen kann, hier muss man einfach Geduld haben.