Viele Hybride fahren gerade jetzt, bei den hohen Spritpreisen, mit Strom. Das ist sehr schön an öffentlichen Ladesäulen zu sehen. Meine Stammtsäule ist die letzten Wochen dauerbelegt mit Hybridfahrzeugen. Und sogesehen ist das auch erklärtes Ziel bei der Förderung gewesen: dass möglichst viele Leute, möglichst oft, mit möglichst hohem Stromanteil fahren.
Ich fahre meinen Hybrid (Skoda Superb iV) schon immer möglichst mit Strom. Inzwischen habe ich ~ 62000 km auf der Uhr. Die CO2 Emissionen vom Super E10 - nach 40-50 km ist der Hochvoltakku ja leer, falls er voll geladen war - über die Gesamtstrecke gemittelt, liegen bei 138 g/km (Spritmonitor schafft Transparenz). PHEV *sind* eine Mogelpackung! Deshalb wird der Nachfolger auch ein Enyaq, obwohl mir die flachere Form des Superb deutlich besser gefällt.
Nein, ich habe - wie die meisten Einwohner*innen - keine Wallbox.
Zurück zum Thema: Das Plakettending erschließt sich mir auch nicht, zumal wir in der EU nicht einmal eine Plakette für alle Länder haben. Ein Webservice der den Ordnungshütern bei Verdacht die Schadstoffklasse des Fahrzeugs (z. B. anhand der Autonummer) offenlegt, wäre für die Verwaltung wohl kaum teurer. Die Plaketten selbst sind doch garantiert nicht kostendeckend.