Beiträge von Chili

    Ich habe mich darauf hin eben in's Auto gesetzt und herumprobiert.

    Hab's dann auch hinbekommen.


    Für die Nachwelt:

    Der Trick ist, in der rechten senkrechten "Streckengrafik" draufzuklicken. Dann wird das Streckenfenster größer. Hier klickt man dann auf den automatisch hinzugefügten Ladestopp. In dem sich dann öffnenden Fenster gibt's den Knopp "weitere Ladestationen".

    Und dann kommt eine Liste mit Alternativen.

    Mein Navi kennt eweGo :/ (MJ26)

    Dann habe ich mich falsch ausgedrückt.
    Wenn ich auf der Karte manuell ranzoome, finde ich die eweGo.
    Aber er bezieht diese nicht bei der Streckenplanung mit ein.

    In meinem Fall wollte ich nach Hause in FFM.

    Das benötigte einen Ladestop, soweit okay.
    Das Navi wollte um jeden Preis zum Tesla-Supercharger.
    Und dieses automatische Zwischenziel ließ sich auch nicht löschen.
    Also haben wir uns drüber hinweggesetzt und sind manuell zum Mäckes gefahren samt eweGo. Danach hat sich das Navi korrigiert, dass jetzt doch kein Stop mehr nötig sei.

    Wir waren dieses WE knapp 1.000km unterwegs mit unserem 25er Enyaq. Zwei Ladestopps bei eweGo auf'm McDonald's Parkplatz (Nörten-Hardenberg hin und Göttingen zurück an der A7).

    Mit Kids konnten wir gar nicht so schnell essen wie das Auto wieder voll war. Habe sogar schon von unterwegs per App bestellt, damit es schneller geht

    Peak lag bei knapp 175kW.


    Zwei Erkenntnisse:

    1. Wir waren uns einig, dass mehr Ladespeed für uns gar kein Argument ist. No need.

    2. Da Skoda kein eweGo kennt, war es für das Navi kein "geplanter Ladestopp". Es wurde also nicht vorkonditioniert, manuell haben wir das auch nicht gemacht.
    Ich glaube, dass dieses Feature etwas überbewertet ist. Oder wir einfach noch zu wenig Erfahrung haben.

    ...und eine Wallbox, die nicht einphasig kann...

    Okay, den Punkt kann man nochmal hervorheben.
    Gute Wallboxen haben eine Phasenumschaltung bereits integriert.
    Heisst: sie können dreiphasig angeschlossen sein, können aber zwei Phasen separat wegschalten und nur eine Phase an das Auto durchlassen.

    Die meisten anderen Wallboxen können sowohl dreiphasig angeschlossen werden oder eben einphasig.
    Wenn der Schütz in der Wallbox schaltet, dann kommen die angeschlossenen Phasen an das Auto durch - entweder alle drei oder eben nur die eine angeschlossene Phase.
    Meine Keba P30 gehört zu dieser Gruppe.

    Wallboxen, die beides nicht können, sollte es eigentlich nicht (mehr) geben.

    Also unseren Verbrauch würde ich nur als massiv bezeichnen, wenn der Enyaq lädt. Das ist ja IMO der Sinn und Zweck der Solar(überschuss)ladung eines BEV.

    So war es ja auch gemeint:
    Selbst mit unserer "kleinen" Anlage decken wir a) den Hausverbrauch, laden b) den Speicher, laden c) den Enyaq (ausschließlich mit PV-Überschuss) und es bleibt d) immer noch etwas übrig zum einspeisen.

    Um das Thema "Wegroll-Sicherung" nochmal hoch zu holen:
    Anlässlich des ersten Waschstrassen-Besuchs sind wir auch über diese Meldung beim schalten auf "N" gestolpert.
    Wie wir ja inzwischen wissen, ist die Wegroll-Sicherung nur relevant für das Aussteigen bei "N".
    (Also ob die Parkbremse sich automatisch aktiviert beim aussteigen oder eben nicht.)
    Solange man bei "N" sitzen bleibt ist die Wegroll-Sicherung fast egal.
    Fast deshalb, weil beim Deaktivieren auch sofort die Servolenkung deaktiviert ist - auch, wenn man noch drin sitzt.

    In der Waschstrasse lenkt man in der Regel nicht, aber in anderen Situationen könnte das eine unangenehme Überraschung sein.

    Was habt ihr denn für massive Verbräuche??
    Wir haben eine 6,2 kWp Anlage + 720 Wp BKW und 8,7 kWh Speicher.
    Mittags ist der Speicher voll, danach geht's 3-phasig in's Auto, ab dem Nachmittag wird auf 1-phasig runtergeschaltet.


    Unter 1,3 kW schaltet Wallbox ab, es wird dann eingespeist.

    Der Hausverbrauch wird immer gedeckt.


    Ab April sind wir weitestgehend autark.

    Was genau kommt nicht?

    Ich glaube nicht daran, dass Abo-Modelle für Funktionen in der Breite kommen.
    Für Datendienste: okay. Irgendwelche bestimmt DSP Profile oder so: von mir aus.
    Für so Sachen wie Sitzheizungen oder ähnliches glaube ich nicht an eine Zukunft.

    Ich würde die Grenze mal so ziehen:
    Wo herstellerseitig laufende Kosten entstehen, muss auch der Kunde mit laufenden Kosten rechnen.
    Also Verkehrs-Echtzeitdaten zum Beispiel. Das ist auch vermittelbar.
    Wo dem Hersteller eben keine laufenden Kosten entstehen - wie eben an der vielzitierten Sitzheizung - ist eben genau das Gegenteil der Fall.

    Schon alleine deshalb glaube ich nicht daran, weil ein anderer Hersteller das dann als Wettbewerbsvorteil verkaufen kann, dass seine Sotzheizung serienmäßig vorhanden und nutzbar ist.