Wie gesagt, ich frag mich immer, wie man sich als „Geringverdiener“ einen Enyaq leisten kann. Ein wirklicher Geringverdiener, also jemand mit Anspruch auf Förderung, ich meine jetzt nicht diese „theoretischen“, die da einfach mal wieder profitieren, weil diese Regierung denen gerne Schlupflöcher lässt, sondern diejenigen, die nicht an der Seite noch unbekanntes Vermögen von irgendwelchen Erben oder ähnliches haben, sondern die die vielleicht gar kein Vermögen haben, die können sich doch so ein Auto überhaupt nicht vom Gehalt und Einkommen leisten, gerade, wenn diese kein Eigentum haben, sondern von hohen Mieten leben müssen, die bereits oft die Hälfte des Einkommens frisst.
Das ist das, was ich an dieser Regierung so asozial finde, dass sie die Gesellschaft einfach immer nur spaltet. Deswegen finde ich das so schwachsinnig die Förderung lediglich nur an eine bestimmte Einkommensgrenze zu koppeln, aber gleichzeitig Autos bis zu 100.000 € zu genehmigen. Das ist wieder so ein Bullshit.
Ich will jetzt nicht über Sinn und Unsinn der Förderung schreiben - das ist halt so wie es ist.
Aber deine anderen Bemerkungen sind schon etwas "seltsam" (sorry, ich will dir nicht zu nahe treten).
1. Ein Enyaq kommt auch mit Voll-Voll-Voll-Austattung bei weitem nicht an die 100.000 €-Grenze hin - du schmeißt hier die Förderung für 100.000 €-Autos und die für Enyaqs irgendwie in einen Topf.
2. Die Einkommensgrenze bezieht sich nicht auf das Bruttogehalt, sondern auf das zu versteuernde Einkommen
3. Du erlaubst dir ein Urteil darüber, ob sich jemand mit einem gewissen Einkommen ein gewisses Auto leisten kann (Zitat: "Ein wirklicher Geringverdiener, also jemand mit Anspruch auf Förderung, ... sondern diejenigen, die nicht an der Seite noch unbekanntes Vermögen von irgendwelchen Erben oder ähnliches haben, sondern die die vielleicht gar kein Vermögen haben, die können sich doch so ein Auto überhaupt nicht vom Gehalt und Einkommen leisten.") Nehmen wir mal einen Enyaq für LP 55.000,- und 15% Rabbat, dann kostet der noch knapp 47.000,- €. Viel Geld, aber bei einem zu versteuernnden Einkommen von 80.000,- (und bis dahin ist man förderfähig) sicherlich machbar.
Ich erlaube mir so ein Urteil übrigens nicht, was sich jemand leisten kann und darf wenn ich nicht ALLE Fakten kenne (Miete, alle Nebenkosten, fährt der in Urlaub oder nicht etc.) 
4. In meinem eigenen Fall bekomme ich die Förderung für den Fiat 500 meiner Frau, mein Enyaq ist mein Firmenwagen, den ich (glücklicherweise) fast ausschließlich privat nutzen kann. Unsere Kaltmiete für ein Haus auf dem Land liegt im dreistelligen Eurobereich und damit deutlich unter der Hälfte des Einkommens.
"Die armen Schlucker", die noch förderfähig sind und sich einen Enyaq leisten können, die können vielleicht auch gut rechnen 