Alles anzeigenImmerhin hattest du den Verbrauch deutlich mit dem Wechsel deiner Winterräder in Zusammenhang gebracht.
Einen Rückschluss auf Gummimischungen zu machen, ist mit Langezeitverbrauchswerten für Sommer und Winter relativ sinnlos.
Welchen Anteil diese (also der Rollwiderstand des Reifens) am Mehrverbrauch im Winter haben, kannst du überhaupt nicht erkennen.
Genau, nicht mehr und nicht weniger kann man anhand dieser Werte aussagen....
Ansonsten braucht man zumindest einigermaßen übereinstimmende sonstige Randbedingungen (z.b. Temperatur, Feuchtigkeit, Wind, Straßenzustand, Strecke, Topographie, Geschwindigkeit, Beladungszustand, Leistungsaufnahme der Klimaanlage) um die Verbrauchsunterschiede, die allein durch unterschiedliche Rollwiderstände der Reifen auftreten können, sichtbar zu machen.
Das geht in der Praxis eigentlich nicht, weil das einen deutlichen Aufwand nach sich ziehen würde, auch ohne wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen.
Ein großer Faktor ist im Winter, wie heikop es bereits genannt hatte, die Klimaanlage die zum Heizen ständig zusätzliche Energie benötigt, sofern sie "normal" eingestellt ist.
In deinem verlinkten Monitor-Bild kann man z.b. 3,4kWh/h als Standverbrauch, also definitiv ohne Reifeneinfluss, erkennen.
Das sind allein ca 3kW zusätzlicher Leistungsbedarf, der nicht direkt mit der Fortbewegung zu tun hat.
Wie auch immer diese 3,4kWh/h Standverbrauch zustande kamen: Bei deinen 62km/h Durchschnittsgeschwindigkeit beim Langzeitverbrauch, würde allein dieser zusätzliche Leistungsbedarf zu einer Verbrauchserhöhung von rund 4,8kWh/100km, also im Bereich von 20-25%....., führen.
Ich wollte doch nur den Unterschied nennen…🥴