Beiträge von ChrisEngel

    Also mein Enyaq poltert vorn auch seit Tag eins, also seit März (hauptsächlich links). Da er direkt zwei Wochen später wegen der Klima in der Werkstatt war, gab ich es an und bat darum, dies mal zu prüfen.
    Der Serviceberater sei sogar mal Probe gefahren und alles ist wie es sein soll, auch die Luftdrücke stimmen. Das käme von der sportlichen Auslegung und dem geringen Querschnitt der Reifen....ja gut ein 50er Querschnitt bei 235er Breite ist halt nicht mal wenig, aber gut. Und das DCC kann ich auf Wasserbett einstellen und selbst dann, dasselbe Poltern. Ne, eher mehr. Und auch ein Ändern des Luftdrucks mal auf 2.0, mal auf 3.2 Bar gab keine Änderung des Geräusches. Klar, die Abrollgeräusche ändern sich, aber selbst um 3.0 Bar sind diese niemals unangenehm.
    Da es ein Firmenwagen ist, bin ich da nicht soooo sehr hinterher. Es nervt, sagte mir aber immer, ich warte bis zum nächsten Termin :D Nächste Woche bekommt er dann Winterreifen. Habe das Poltern explizit mit aufnehmen lassen und werde mich diesmal auch nicht mit "ist normal" abspeisen lassen, da ich mittlerweile andere Enyaqs auch mit 21er, also deutlich geringerem Querschnitt, gefahren bin und diese machen dieses Poltern nicht.

    Ich stand vor der gleichen Fragestellung und habe mich für den Enyaq entschieden. In der Tat, da ich die Optik einfach besser finde und der Innenraum deutlich hochwertiger erscheint als im ID.7. Das ist aber sehr subjektiv und VW spricht und sprach mich innen noch nie an.
    Ein weiterer Punkt war, dass der ID.7 zwar mehr Ladevolumen auf dem Datenblatt hat, für uns als kleine Familie ist die Auslegung des Kofferraums im Enyaq aber deutlich vorteilhafter, sodass ich mehr reinbekomme. Kinderwagen, Fahrradanhänger etc..

    Also ich fahre rund 40.000km im Jahr ;)
    Wie gesagt, für mich passt der Verbraucht, es ist ein Dienstwagen, daher achte ich da nicht so auf jeden Cent.
    Was mich halt son bisschen irritiert ist, dass er zum hohen Verbrauch auf der BAB im Alltag dann halt "nur" die 18kw/h hat. Und das heißt in der Regel 43km Arbeitsweg. 20% Stadt, 40% Überland und 40% Autobahn mit gerne 180km/h auf der A3. Und da stabilisieren sich die 18kw/h.

    Aber wenn ich ohne Stau oder Behinderung 400km mit 120Km/h, bzw. beschränkt mit 80 oder 100 fahre, sehe ich, wie nach Start mit jedem Kilometer der Verbrauch Richtung 23kw/h klettert. Ich hatte bisher etliche Autos, aber diese Relation in der Form ist für mich paradox.

    Wichtig zu erwähnen ist vielleicht noch, dass sich die sehr deutlich wahrnehmbaren Unterschiede des Subwoofers im Bereich unter 80Hz bewegen, was ja auch so sein soll. Und dort sind die tiefen Frequenzen sehr klar und nicht übersteuert, was ja auch so sein soll.
    Häufig erwarten viele bei einem System mit Subwoofer, dass es dröhnt wie damals im alten Golf 2 ;)
    So soll der Klang aber nicht sein und da hat Canton in der Regel auch den entsprechenden Anspruch.

    Warst du schon mal in China?
    Ich war dort beruflich unterwegs und habe mir Fertigungsstätten, Land und Kultur sehr genau zu Gemüte führen dürfen. Wer das mal gemacht hat, hat auch schon eine Antwort auf die obige Eingangsfrage.
    In China zählt der einzelne als Individuum nicht. Es zählt einzig und allein die Gesamtdarstellung nach außen als Allgemeinheit. Niemand darf sich eine Verfehlung leisten oder negativ auffallen. Das Gesicht zu verlieren oder sich gegen die allgemeine Einstellung zu richten sind ganz furchtbare Dinge in diesem Land. Daher tut jeder das, was nötig ist, um sich bestmöglich in die Einheit zu fügen.
    Dazu kommt, dass eine sozialismusähnliche Struktur herrscht, sodass die Regierung vorgibt, was getan wird. Und das wird dann auch getan. Und es wird vor allem -in diesem konkreten Fall- enorm gefördert. Nicht zuletzt wird natürlich auch noch ausgebeutet, Arbeiter vom Land, die kein fließend Wasser oder Strom kennen, arbeiten für eine Unterkunft, Essen und ein Taschengeld.
    Warum geht das so in Deutschland nicht? Man muss nur mal in die Kommentarspalten von Facebook oder Instagram schauen, nachdem etwas zum Thema Elektroautos gepostet wurde. Die Gesellschaft in DE ist nicht besonders homogen aufgebaut und die Mehrheit folgt der Mentalität "Feuer heiß, Feuer gut!". Wenn man sich jetzt vorstellt, die Politik/Regierung würde das Thema E-Auto mit der gleichen Entschlossenheit wie die Chinesen vorantreiben, würde diese Regierung nicht mehr gewählt werden. Und damit drehen wir uns im Kreis. Dass es in Deutschland um die E-Mobilität und die Energiewende steht wie es ist, liegt an der Gesellschaft. Nicht an der Regierung, die richtet sich nur daran aus.
    Fazit: In China gibt die Regierung einen Weg vor und dem wird gefolgt, denn ich will nicht auffallen! Und dass China aktuell diesen Weg mit der E-Mobilität geht, liegt auch nur daran, dass sie so nach außen ein gutes Standing bekommen. Denn das Weltklima oder Leben außerhalb ihres Landes ist den Menschen dort ziemlich egal. Die oben angesprochenen Menschen ohne Wasseranschluss wissen ja nicht mal, dass es andere Länder gibt.
    Und diese Gesellschaft möchten wir mit "dem Westen" vergleichen? ;)