Totalschaden bei 30Km/h Aufprallgeschwindigkeit

  • In Polen wird da wieder ein (fast-)Neuwagen von gemacht ;)

  • In Polen wird da wieder ein (fast-)Neuwagen von gemacht ;)

    Ja, der wird ja hier auch nicht verschrottet sondern sicher verkauft. Was dann dort privat in den Werkstätten gebaut wird, ist dann ein eigenes Thema. Hier war es ja ein Firmenwagen und gleichzeitig noch ein Leasingauto. Da ticken die Uhren halt etwas anders.

  • Uff, das will man echt nicht erleben, zum Glück ist dir nichts passiert.

    Ich kapere mal mit etwas OT, weil ich es nicht testen will: wenn ich mit Travel Assist auf der Autobahn fahre und vor mir wird stark/stärker gebremst, sollte man dann selber bremsen oder kann ich mich da auf den TA & Bremsassistent verlassen?

    Bisher bremse ich immer selber, denke mir aber, dass ich dafür ja den TA an Bord habe. Wie macht ihr das?

    Enyaq 85 SL, Race Blau, Maxx, AHK, Schiebedach, Transport

    Bestellt: 23.07.2024

    ULT: Q3/2025

    Übernahme: 24.01.2025

  • Der TA ist selber erstmal nicht in der Lage - und darf es nicht - starke Bremsungen zu vollziehen, ab einer gewissen nötigen Verzögerung kommt die Warnung " selber bremsen". Danach kommt irgendwann der Notbremsassistent, aber spät und oft nicht mehr dazu geeignet einen Unfall zu verhindern. Das hat zwei Gründe, eine Notbremsung wäre zu gefährlich wenn noch genug Platz zum problemlosen ausweichen da ist. Bei Autobahntempo ist aber ein Ausweichen noch problemlos möglich wo eine Vollbremsung nicht mehr zur Unfallvermeidung reicht, da kann dann der Notbremsassistent "nur" noch die Aufprallgeschwindigkeit reduzieren.


    Beide Systeme sind eine super Hilfe und funktionieren gut - als Assistenzsystem. Sie sind weder dafür konzipiert noch dazu in der Lage den Fahrer zu ersetzen, man muss schon noch selber bei der Sache bleiben.


    Dazu kommt die Problematik wie in diesem Fall wenn es eine so geringe Überlappung ist. Da reicht ja ein minimaler Schlenker eines der beiden Verkehrsteilnehmer damit es keinen Unfall gibt, da ist für den TA auch nicht immer eindeutig erkennbar auf welcher Spur der andere fährt, vor allem wenn der halb auf der Standspur fährt und so die Fahrbahnmarkierung für die Kamera verdeckt.


    Bis zum autonomen Fahren ist es noch ein langer Weg.

  • Vor allem die rechtliche Komponente und auch die ethische bleiben fast unüberwindbar. Welcher Hersteller übernimmt in Zukunft die Verantwortung bei einem Unfall?

  • Vor allem die rechtliche Komponente und auch die ethische bleiben fast unüberwindbar.

    Die rechtliche Komponente ist geklärt. Das Auto ist haftpflichtversichert, nicht der Fahrer. Verursacht das Auto schuldhatft einen Schaden, zahlt dessen Versicherung. Unabhängig davon, ob ein Fahrer gefahren ist oder der Computer. Zumindest dann, wenn das Auto auch als autonom fahrendes Auto klassifiziert ist. Hinsichtlich des Schadenersatzes an den Unfallgegner ändert sich also nichts.

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