Alternativen zum Enyaq

  • marc1234 mag sein, aber noch ist es nicht soweit, und solange ich Alternativen habe (und ja, ich weiß dass auch im Enyaq einiges "made in China" verbaut ist), kaufe ich lieber Produkte made in Eu bzw. aus Ländern die, zumindest soweit man das von Außen beurteilen kann, ein demokratischer Rechtsstaat ist (also Länder wie Japan, Südkorea, Indien wären auch für mich OK).

    Lottofee auch der Cupra Tavascan, soweit ich weiß auch die BMW Minis, werden in China gebaut und hierher verschifft, also auch diese Autos wären für mich keine Alternative.

    80 - blau - Loft - Infotaimaint Basic - Convenience BASIC - Transport

  • marc1234 mag sein, aber noch ist es nicht soweit, und solange ich Alternativen habe (und ja, ich weiß dass auch im Enyaq einiges "made in China" verbaut ist), kaufe ich lieber Produkte made in Eu bzw. aus Ländern die, zumindest soweit man das von Außen beurteilen kann, ein demokratischer Rechtsstaat ist (also Länder wie Japan, Südkorea, Indien wären auch für mich OK).

    Lottofee auch der Cupra Tavascan, soweit ich weiß auch die BMW Minis, werden in China gebaut und hierher verschifft, also auch diese Autos wären für mich keine Alternative.

    Ich bevorzuge auch "Made in Europe", aber die Europäer müssen auch etwas dafür tun.

    Wenn der Europäer ca. ein Drittel teurer und ein Drittel schlechter ist, könnte ich schwach werden.

    Bei Teilen, die beispielsweise von einem Schweizer Retailer in China eingekauft und zum zehnfachen Preis in der Schweiz als "Schweizer Qualitätsprodukt" weiterverkauft werden, bin ich schon schwach geworden und habe dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen.

    Enyaq 80X Sportline, Jg 12.22, weiss, voll bis auf doppelten Ladeboden und 360° Kamera, 21 Zoll Supernova Sommer, 19 Zoll Regulus Winter, übernommen am 12.3.25 mit 31'420 km, mein erster Stromer.

  • Xiaomi ist zu tillig

  • Soweit ich es aber verstanden habe, basiert auch der China-Audi auf der gleichen Plattform (kostet auch in China, wenn ich das richtig verstanden habe, gleich viel).

    Der AUDI E5 nutzt eine Plattform von SAIC und ist technisch mit dem MG IM5/6 verwandt. Von Audi kommt da sowas wie Design, Materialien, Marke und Fahrwerksabstimmung. Der E5 ist zu ca. 25% Audi, der Rest ist SAIC. Xiaomi hat mit SAIC nichts zu tun und entwickelt und baut selbst.

    Mit "Hobbytuner" ist wohl JP gemeint. In seinen Videos zum E5 scheint er nicht verstehen zu wollen, dass der E5 technisch nichts (wenn man vom Know-how der Fahrwerksabstimmung mal absieht) mit Audi zu tun hat. Aber wenn er das zugeben würde, könnte er sich ja nicht mehr so über den Preis echauffieren.

    Der E5 wird so voraussichtlich nicht nach Europa kommen, es ist ein Auto für den chinesischen Markt. Wer an der Technik interessiert ist, kann auf den MG IM5/6 warten, der auf einigen europäischen Märkten schon angekündigt ist.

  • Der AUDI E5 nutzt eine Plattform von SAIC und ist technisch mit dem MG IM5/6 verwandt. Von Audi kommt da sowas wie Design, Materialien, Marke und Fahrwerksabstimmung. Der E5 ist zu ca. 25% Audi, der Rest ist SAIC. Xiaomi hat mit SAIC nichts zu tun und entwickelt und baut selbst.

    Ok, habe irgendwie den Überblick verloren wer mit wem Zusammenarbeitet bzw. wer von wem die Tochter ist. Laut ADAC arbeitet Xiaomi mit BAIC zusammen. So wie sie mit Mercedes und Hyundai ein Joint-Venture haben. Aber BAIC hat scheinbar nix mit SAIC zu tun.

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  • Der AUDI E5 nutzt eine Plattform von SAIC und ist technisch mit dem MG IM5/6 verwandt. Von Audi kommt da sowas wie Design, Materialien, Marke und Fahrwerksabstimmung. Der E5 ist zu ca. 25% Audi, der Rest ist SAIC. Xiaomi hat mit SAIC nichts zu tun und entwickelt und baut selbst.

    Mit "Hobbytuner" ist wohl JP gemeint. In seinen Videos zum E5 scheint er nicht verstehen zu wollen, dass der E5 technisch nichts (wenn man vom Know-how der Fahrwerksabstimmung mal absieht) mit Audi zu tun hat. Aber wenn er das zugeben würde, könnte er sich ja nicht mehr so über den Preis echauffieren.

    Der E5 wird so voraussichtlich nicht nach Europa kommen, es ist ein Auto für den chinesischen Markt. Wer an der Technik interessiert ist, kann auf den MG IM5/6 warten, der auf einigen europäischen Märkten schon angekündigt ist.

    Interessant, wieviel "China" in "Europa" drin ist ...

    Enyaq 80X Sportline, Jg 12.22, weiss, voll bis auf doppelten Ladeboden und 360° Kamera, 21 Zoll Supernova Sommer, 19 Zoll Regulus Winter, übernommen am 12.3.25 mit 31'420 km, mein erster Stromer.

  • Interessant, wieviel "China" in "Europa" drin ist ...

    Naja, alle genannten Modelle sind Chinesen. Dass Audi seinen Namen für den E5 hergibt, ist mehr als fragwürdig...

  • Stella naja ich fürchte das kommt vom extremen Preiskampf in China: auf der einen Seite zwingt China ausländische Hersteller (soweit ich weiß nur Tesla nicht) zu einem Joint Venture mit einem Chinesischen Hersteller (Wissenstransfer...) damit dieser Überhaupt in China seine Autos anbieten darf, andereseits gibt es jetzt eine Preisschlacht. Zudem sind beim eAuto die Chinesen mindestens auf Augenhöhe, wenn nicht um einiges drüber, haben natürlich den Vorteil dass sie Design/Infotaiment usw. den Geschmack der eigenen Bevölkerung besser kennen als Europäere, zudem kaufen die Chinesen auch lieber "patriotisch", also die Produkte der eigenen Hersteller. Also alles Sachen was es für Europäische Hersteller sehr sehr schwer macht die eigenen Autos zu verkaufen, und es wird in Zukunft noch schwerer werden. In Europa herrscht hingegen oft die Mentalität: desto billiger, desto besser (egal ob durch Sklavenarbeit usw.). Erst wenn es einem nicht in den Kram (z.b. wenn angeblich einem der "heilige" Verbrenner einem genommen wird) passt werden Argumente herbeigezogen (Kinderarbeit in Kobaltminen, Diktatorische Regime ...).

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  • nitech

    Der Zwang zum Joint Venture ist vor ein paar Jahren entfallen. Aber ja, da wurde viel Know How transferiert. Nun hat China seine eigene, leistungsfähige Automobilindustrie und ich kann es dem Chinesen nicht verdenken, dass er nun etwas aus eigener Produktion kauft. Die Produkte sind auch viel näher an deren Bedürfnissen orientiert. Die europäischen Hersteller müssen das akzeptieren, dass dort einfach ein großer Markt wegfällt. Und ich sehe die Lösung nicht darin, dass sie ihre Produkte in Konkurrenz zu den Chinesischen stellen. Man muss entweder andere Märkte erschließen oder zusehen, dass man "gesundschrumpft".


    Kleiner Sprung zum Thema autonomes Fahren, habe da letztens einen Kommentar zu gelesen. Erkenntnis: Wenn das in der Masse funktioniert, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, selbst ein Auto zu besitzen. Das wäre dann fast ausschließlich ein Statussymbol. Verständlich, dass hier Unternehmen wie Google (Waymo) und Tesla die Treiber sind und nicht die renommierten Hersteller. Wenn das kommt, wird der ganze Markt umgekrempelt. Wenn niemand mehr selbst fährt, braucht es keine individuellen Merkmale bei Fahrzeugmodellen. Es reichen eine Hand voll Einheitsmodelle und die "Nachfrage" richtet sich hauptsächlich nach dem Schwund in der Bestandsflotte (Altersbedingt, Defekte, Unfälle). Bin mal gespannt, wann diese Entwicklung merklich von den alten Automobilherstellern behindert wird, weil sie deren Geschäftsmodell torpediert.

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