EnyaQ mit passendem Caravan - Ideen sind willkommen

  • Zitat:

    Solarpaneele auf dem Dach liefern umweltfreundliche Energie, die von leistungsstarken 300 Ah Lithium-Ionen-Batterien gespeichert wird und durch einen 2000 Watt Wechselrichter für den Wohnwagen verfügbar gemacht wird.


    Also gehe ich davon aus, dass es sich um einen rein elektrischen Wohnwagen handelt. Kochen und Heizen dann elektrisch. Das wäre für mich ein absolutes Plus.


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    Wenn da im gefalteten Zustand Platz für zwei E-Bikes ist, wir er wohl auch bedingt "bekriechbar" sein. Vorne eher - hinten naja.


    Die Luftfederung ist gemäss Text auch die Niveauregelung, dann wird sie wohl Standard sein.


    Das Fenster kupplungsseitig könnte in der Tat von Steinschlag betroffen sein, da muss ein Schutz davor.

    Enyaq FL 85, Graphit Grau metallic, Suite Leder Schwarz, Transport Paket, Winter Paket, Maxx Paket, AHK, Aquarius 21", Netztrennwand


    Elroq 85, Race Blau metallic, Smart Lodge, Canton, AHK, WP, Pakete UDC & Smart, Neptun 20"

  • Die Idee für die Fahrräder ist ja nett, aber m.E. nicht zu Ende gedacht. Ein fabrikneues, sauberes und entfettetes Fahrrad stelle ich gerne in den Wohnraum, aber sicher nicht ein verdrecktes, matschiges Mountainbike. Und selbst wenn ich die Räder vor der Abfahrt putze, müssten die dann komplett trocken sein. Hat jemand gesehen, ob es bei dem Konzept noch Stauraum gibt für Campingstühle, Tisch, etc. Und wie sieht es mit einer Markise aus? Das Konzept mit der Fase am Dach spricht ja eher dagegen. Oder habe ich beim Video nicht richtig aufgepasst.

  • Eine Studie ja, aber kein überzeugendes Konzept.


    Ich habe in den letzten zwei Jahren mit meinem TakeOff gut 10.000 km zurückgelegt.


    Was in der Studie vorgestellt wurde überzeugt mich auch auf den zweiten Blick nicht.


    Mit 1,65 mal 1.90m ist die senkrecht Frontfläche eher ein Bremsfallschirm.

    „Durch den Klappmechanismus, der den oberen Teil des Wohnwagens absenkt wird die Aerodynamik verbessert und die Reichweite mit einem Mittelklasse-Elektro-Zugfahrzeug um bis zu 100 Kilometer erhöht.“

    Eine sehr schwammige Aussage, hierzu hätte ich mal belegbare Daten.

    Mein verbrauch mit TakeOff am Haken 19 kWh/100km, also für gut 400km


    Die Garage für E-Bikes, also das Rad auseinanderbauen, reinigen und dann ein 30 kg unhandliches Teil durch die Eingangstür bugsieren?

    Warum nicht die Deichsel für einen Fahrradträger verlängern?


    Wie sieht es mit einem Vorzelt aus, das muß ja eine Maßanfertigung sein.

    Das teure Vorzelt ist mein Kritikpunkt am TakeOff,.


    Wo steht die Gasflasche, oder wird nur elektrisch gekocht und geheizt. PV fest auf den Dach ist nach meiner Erfahrung ungünstig, im Sommer steht man doch gern im Schatten.

    Meinen TakeOff habe ich auf E-Betrieb, mit ext. PV und Powerstation, umgerüstet.



    Es ist keine Durchsicht nach Hinten möglich. Das Fahren ohne zusätzliche Außenspiegel ist bei 1,90m schon grenzwertig.

    Hatte mir 2022 einen Tab 320 geliehen, mit Spiegel.


    Mit der vorgestellten Ausrüstung sind 800 kg Leermasse kaum möglich.

    Und dann der Preis, wenn man sich an den Mitbewerbern orientiert, wird der c.fold in der Basis nicht unter 30.000 Euro zu haben sein.


    So meine Einschätzung


    P.S. ich finde das Teil potthässlich. ;)

    Ehemals 80er Sportline-Fahrer, jetzt nur noch Gastleser.

  • Auf der CMT in Stuttgart war er ja "in echt" zu sehen. Naja... ehrlich... nicht meins. Hat mir auch eher den Eindruck eines Konzeptwagen gemacht. Ein Zeltanhänger ist kaum unpraktischer unterwegs.


    Nicht nur für BEVs, sondern natürlich für alle anderen Antriebsarten muss man schlichtweg wieder zurück von fett fett fett...

    Die Caravans wurden immer schwerer, immer breiter, immer höher, da braucht man sich nicht wundern wenn die Fahrzeuge davor einfach viel verbrauchen. Ok, unserer 530er Bürstner ist schon etwas älter, aber (aufgelastetes) zGG 1200kg. Das heisst mit Stützlast ~1275 letztlich. Sowas geht heute erstmal bei 1500, 1600kg je nach Marke los. 261cm sind Standardhöhe, 230 cm Standardbreite. Mit "klein und leicht" meinen die Hersteller heute irgendwelche 340er Aufbauten, die aber auch dann 261 hoch sind. Warum? Warum hat man es geschafft bei Bürstner in den 90ern einen Familienwohnwagen mit einem zGG zu bauen das heute ein Single-Caravan hat? Klar, mehr Ausstattung etc. ist heute drin, aber eben auch größer, breiter, höher.


    Bringt Wohnwägen raus im Bereich 450, 490, lass die 217cm breit, reduziert die Höhe auf 230 bis 240, ging ja früher auch gut.

    22.12.2022: Bestellung, iV80, AHK, Plus mit DWA, WP, Gepäcknetz, Transportpaket mit UVLT 1/2025

    Liefertermin-Karussell -> Q1/25 -> KW 22/24 -> KW 17/24 -> KW 21/24 -> KW 23/24 -> KW26/24

    Übernahme am 19.07.2024 (KW 29/24) nach 572 Tagen

  • Solarpaneele auf dem Dach liefern umweltfreundliche Energie, die von leistungsstarken 300 Ah Lithium-Ionen-Batterien gespeichert wird und durch einen 2000 Watt Wechselrichter für den Wohnwagen verfügbar gemacht wird.


    Also gehe ich davon aus, dass es sich um einen rein elektrischen Wohnwagen handelt. Kochen und Heizen dann elektrisch. Das wäre für mich ein absolutes Plus

    Wenn man wirklich heizen muss, ist nicht unbedingt Sonne da, die helfen könnte.

    Außerdem bringt das auf dem Dach fest verbaute Panel aufgrund der Größe nicht viel und es wäre eher Zufall, wenn es auf dem schrägen Dach gut ausgerichtet sein sollte.


    Ein 300Ah-Akku, da nichts weiter dazu steht, vermutlich als 12,8V-Ausführung, hat theoretisch 3,8kWh max. Energie, tatsächlich nutzbar maximal vielleicht rund 3,5kWh.


    Selbst wenn der komplett voll geladen ist:

    Wie lange würde man damit Heizen und kochen können, wenn es etwas kälter ist?

    3 Stunden?

    Kühlung wäre auch noch ein Thema, sofern man keinen, relativ teuren Kompressor-Kühlschrank hat (ob der auch serienmässig ist...?).

    Mit heutzutage meist üblichen Absorberkühlschrank, der autark aus gutem Grund meist mit Gas betrieben wird, kommt man auf über 2kWh elektrische Energie pro 24h.

    Mit "autark" wird es daher ohne Gas auch für diesen WoWa schwierig, bzw. geht das nur recht kurze Zeit.


    Ich habe einen kleinen Campingbus letztes Jahr mit "Solar" ausgerüstet, wozu u.a. 4x100W-Panels auf dem Dach und eine 280Ah-LI-Batterie gehören. Als Verbraucher gibt es bisher nur einen 50L-Camping-Kompressor-Kühlschrank und etwas LED-Licht.

    Diese Kombination funktionierte fast das ganze Jahr über autark. Lediglich als die Panels mit Schnee bedeckt waren, ging auch die Batterie so langsam in die Knie...Wunder darf man nicht erwarten....aber im Sommerhalbjahr funktionierte das sehr gut. Kochen würde ich mir aber trotzdem überlegen und heizen ist eher nicht.....


    Mit 1,65 mal 1.90m ist die senkrecht Frontfläche eher ein Bremsfallschirm.

    Damit ist der WoWa aber ca genau so hoch, wie ein Enyaq und kaum breiter. Das ist daher vom Luftwiderstand her eine ganz andere Nummer, als ein Standard-WoWa der

    1. breiter ist und

    2. bis zu einem Meter höher ist, als der Enyaq.


    Dieser Wohnwagen gilt m.E. als Alternative zu einem "echten" Wohnwagen. Daher hat der auch nahezu alle wichtigen Eigenschaften eines "echten" Wohnwagen, wie fest eingebaute Schränke, Hochschränke, Küche, Nasszelle und durchgehende Isolierung. Zudem hat er ausschließlich feste, campingtaugliche (ausstellbare )Fenster und eine "echte" Tür.


    Dass der mehr Luftwiderstand und Gewicht bringt, als ein Wohnwagen mit teilweisen "Wänden" aus Stoff, der lediglich im unteren Teil feste Einbauten hat, liegt auf der Hand.

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

  • enopol


    Ja, das kann ich alles nachvollziehen. Den 300Ah Akku sehe ich nur als Puffer, evtl. zum 12V Betrieb einer Kühlbox, keine Autarkie. Am Platz hat man i.d.R. Landstrom für Heizung, Kochen etc.

    Enyaq FL 85, Graphit Grau metallic, Suite Leder Schwarz, Transport Paket, Winter Paket, Maxx Paket, AHK, Aquarius 21", Netztrennwand


    Elroq 85, Race Blau metallic, Smart Lodge, Canton, AHK, WP, Pakete UDC & Smart, Neptun 20"

  • Um mal echte Verbräuche bei wirklich konstanter Geschwindigkeit zu erfahren, lohnt es sich m.E. den Vergleichstest der AMS Heft 2/2026 an zuschauen. U.a. wird dort mit zwei unterschiedlichen "echten" Wohnwagen bei konstant 80 und konstant 100km/h getestet.

    Testfahrzeuge sind ein Tesla Y performance (79kWh) CW-Wert: 0,23 und ein Skoda Karoq 2L-Diesel, CW-Wert 0,34.


    Der Solo-Vergleich und die Verbräuche mit unterschiedlicher Beladung (inkl. Dachbox und Fahrradträger) bei 100, 130 und 160km/h sind ebenfalls interessant....

    Bestellt 23.11.2021: Enyaq iV80/ unverbindliches Lieferdatum: 4.Q 2022

    Auslieferung: 22.03.2023 mit SW 3.2

    AKtuell SW: 3.8

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