oder wie in meinem Fall, wo die 12V Batterie zu tief entladen wird und dadurch vermutlich auf "Standard" springt = 100% Ladeziel und 11kw Ladeleistung
Beiträge von EMike
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Gestern und heute das selbe Thema. Werde wieder ein Grafik einstellen wenn es sich wieder beruhigt hat.
Da es mir heute Nachmittag zufällig aufgefallen ist, habe ich mir mal einen Campingstuhl genommen und mich 1 Stunde neben das Auto gesetzt um zu schauen was da abgeht.
War zwar warm und sonnig, aber was tut man nicht alles für Skoda....
Ich konnte ein Muster erkennen bzw. hören.
Wenn die Spannung anfängt einzubrechen, fängt für ca. 2 Sek. eine Art Pumpe oder kleiner E-Motor ( vermute ich) an zu laufen.
Nach ca. 40-60 Sek hört man Relais dreimal schalten, dann nach ca. 4 Min ein leises einmaliges Klicken und die Spannung fängt langsam an wieder zu steigen.
Nach ein paar Minuten geht es wieder los. Siehe die alten Grafiken. Die Zeiten sind am Anfang länger und später einige Sekunden kürzer.
Habe mal ein Tonaufnahme erstellt, falls das AH es hören möchte ( das AH darf es ja nicht verwenden).
Am Anfang ging in der eine Stunde wo ich am Fahrzeug war, sogar einmal das kleine Fahrerdisplay an, einmal hat es im Motorraum auch einige Sekunden gesurrt, so wie man es hört kurz bevor man losfährt.
Habe schon geschaut ob irgendwo eine "versteckte Kamera" ist, konnte aber keine entdecken.
Schlüssel natürlich nicht in der Hosentasche, sondern beide in einer Metallbox. App war auch nicht aktiv.
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Bei mir kam das Problem mit dem Update von 4.0 auf 4.1.
Wenn ich den Stecker reinstecke immer 100% Ziel und 11kw Ladeleistung. Muss dann im Fahrzeug oder per App das ganze wieder ändern.
Battery Care Modus aktiv und bei der letzten Ladung war es definitiv auf "begrenzten Ladestrom" und 80% eingestellt, wie schon öfter.
Ist also ein SW Problem oder eine tolle Idee eines Skoda Mitarbeiter der meint das dies so prima ist.
Gerade eingesteckt und heute blieb es auf 80% Limit wie zuvor eingestellt, auch die Ladeleistung war limitiert so wie ich es beim letzten Laden eingestellt hatte.
"Versteht noch einer die Welt"

oder kam die letzten Tage ein Update, hatte keine Meldung.
Man sieht ja nicht ob man bei 4.1 oder 4.12 ist
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Die angegeben 40mAh bei Ruhe entspricht übrigens ca. 1Ah pro Tag. Bedeutet wenn beim Enyaq der Ruheverbrauch gleich ist, sind das ca. 25 Tage da man eine Bleibatterie nicht unter 50% entladen soll. Spätestens dann sollte aus der HV Batterie nachgeladen werden.
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Interessante Messmethode an der Sicherung.
Das muss mir glaube ich ein Elektroniker erklären warum ich das so an der Sicherung messen kann.
ich vermute mal der Spannungsabfall durch den Strom, der durch den "Engpass" Sicherung fließt, verursacht zwangsläufig eine Spannung an der Sicherung die man im mVolt Bereich messen kann. Ein Sicherung ist ja nix anderes als ein "dünnes Kabel" das weil es dünn ist einen erhöhten Widerstand aufweist, also ein Miniverbraucher an dem man eine Spannung messen kann und dadurch heraus findet wo Strom fließt, dazu benötigt man halt ein gutes Voltmeter.
Da das Problem bei mir aber nur alle 3 Wochen massiv vorkommt, hilft das auch nicht. Man müsste wissen was das Auto bzw. Skoda aus der Ferne zu diesem Zeitpunkt macht
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enopol, sehe ich auch so.
Mein AH ist aktiv geworden und schlägt mir vor das Auto übers Wochenende mal die Ruhespannung zu protokollieren.
Da das Problem aber nur alle ca. 3 Wochen auftaucht, bin ich gespannt ob zufälligerweise da was sichtbar wird.
Aber immerhin das AH versucht etwas.
Der Skoda DE Kundendienst hat sich auch noch mal gemeldet, stell ich lieber nicht hier ein, ist zu traurig.
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Hier wieder zum Thema

anbei die drei "Entladungswellen" die ich mal zusammen gestellt habe, damit vielleicht jemand ein Muster erkennt.
Der Batteriewächter speichert ja nur 90 Tage.
Wichtig, das Skoda Problem ist, dass einige Funktionen ab einer bestimmten 12V Spannung nicht mehr funktionieren.
Zum Glück funktioniert der DC/DC Wandler beim Fahren, da ja ansonsten auch Sicherheitsrelevante Funktionen betroffen wären.
Dazwischen sind die Spannungen relativ normal und nur sehr sporadisch Spikes drin.
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Bin auch Privatkäufer (beide iV80 und 85x).
Bei Vielfahrer wird die 12V Batterie mit Sicherheit immer gut geladen, da ja nur dann die Ladespannung Stand heute wirklich hoch genug ist, egal wie viel Sonderausstattung.
Beim Laden der HV Batterie kommen nur ca. 13,2V an und das reicht halt nicht für eine Ladung. wenn man wenig fährt. Das ist aber meist auch kein Problem.
Ergo bei wenig Kilometerleistung können wie in meinem Fall, wenn irgend etwas die Batterie ungewöhnlich belastet und die Batterie soweit entladen wird,
dass gewisse Funktion nicht mehr gehen, Kessy ist da noch zu verkraften auch wenn man gerade mit zwei Getränkekisten vor dem Kofferraum steht.
Blöd z.B. im Winter wenn man per App aus der Ferne sein Auto "Auftauen" möchte, dies aber nicht mehr geht da die 12V Batterie bestimmte Funktionen nicht mehr erlaubt da die Spannung zu gering ist ( keine Internet Verbindung), alles schon mehrfach gehabt.
Defekte und Probleme können immer wieder auftauchen, je mehr Technik desto wahrscheinlicher, ist halt so.
Die Frage ist, wie geht ein Hersteller damit um, insbesondere wenn Kunden bei der Lösungssuche aktiv helfen und Zeit und Geld in die Hand nehmen.
Wie soll ich in meinem Fall Skoda belegen, dass irgend etwas sporadisch die 12V Batterie entlädt, teils soweit, dass sie per Notladung aus der HV Batterie nachgeladen wird? Meine Aufzeichnungen darf das AH nicht verwenden. Problem ist nur wenn ich zum AH fahre wird ja die 12V Batterie soweit geladen, dass keine Unterspannung mehr vorliegt, also das AH auch nur sagen kann "alles geht doch, wo ist das Problem". Es werden halt ab einer gewissen Spannung bestimmte Funktionen heruntergefahren.
Jeder der sich mit Bleibatterie Chemie etwas auskennt, kennt das Problem wenn Bleibatterien immer wieder mit niedriger Ladung verweilen, es kommt zur Sulfatierung und wenn es kalt wird "sterben" sie, deshalb die Ausfälle überwiegend im Winter. So lange Skoda den Tausch bezahlt, können viele (bis auf den Tag Ausfall) vermutlich damit leben, aber muss das sein?
Ein Produkt ist halt nur so gut wie der Support dahinter. Ich hatte Jahrzehnte im technischen Bereich mit hunderten Kunden zu tun und mein Einkommen war davon abhängig wie gut beide Seiten funktioniert haben.
Der Enyaq ist ist ein tolles E-Auto, hilft aber nicht wenn der Hersteller ein nicht für Ernst nimmt, meine derzeitige Meinung.
Wenn ich das Auto verkaufen will, soll es ja technisch in Ordnung sein oder will jemand von euch ein Auto wo man nicht sicher ist ob alles so geht wie es soll?

ERGÄNZUNG: ich kann 90 Tage mit dem Batteriewächter rückwärts schauen. Die seltsamen Entladungen waren am 19.+ 23.+24.+25 April, 8.+9.+10. Mai, 11.+12+13. Juni. Falls jemand ein Muster erkennt....
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LFP SIND Kälteempfindlich und sollten unter 0°C nicht geladen werden.
Man kann aber die ThunderSky Winston TSWB-LYP100AHA LiFeYPO4 Zellen nehmen, die können auch bei unter 0°C geladen werden.
Sind deshalb teilweise beim Militär im Einsatz. Kosten aber einiges mehr, ca. das 8fache.
Habe sie selber im Wohnmobil verbaut und laufen seit ca. 12 Jahren super.
Inzwischen gibt es auch die passenden BMS Systeme wo man sogar LKWs starten kann.
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Hast Du es mal mit einem externen Ladegerät versucht die 12V Batterie zu laden? Bei mir ist seitdem weg, als ich im Winter die Batterie permanent geladen habe wenn das Ding gestanden hat. Ab und an sehe ich noch mal Spannungen unter 13V, aber sehr selten und vor allem nicht mehr unter 12V.
Klar schon mehrfach.
Außerdem ist das kein Grund, dass ein "Geist" hier aktiv ist und die 12V Batterie soweit herunterzieht, dass eine Notladung erfolgt.
Eigentlich sollten heutige Autos auch ohne 12V Batterie Laden ein paar Tage stehen dürfen oder ?

Soll Leute geben die auf Geschäftsreise oder in den Urlaub gehen.