. . . das ein Speicher sich wirklich über sagen wir mal 10 Jahre komplett amortisiert oder sogar eine Rendite abwirft, mag je nach Einzelfall vielleicht möglich oder eben unmöglich sein.
Aber ich stehe voll hinter diesen Aussagen: Rechnet sich der Aufpreis für 21 Zoll Felgen? Oder eine Tieferlegung? Oder rechnet sich ein BEV überhaupt? Und erziehlt meine 600 EUR Garmin Fenex eigentlich eine Rendite im Vergleich zu einer 30 EUR Uhr?
Wenn ich rein Renditebezogen durchs Leben gehe, habe ich echt keinen Spaß, oder? Wenn ich PV Strom möglichst viel nutzen will, bringt mir der Speicher ja auch Planungsfreiheit, weil ich (vor allem im Winter), nicht überlegen muss, um welche Uhrzeit ich die Waschmaschine starte und wie lange die Wäsche dann da drin liegt, bis ich zu Hause bin und sie raus nehmen kann.
Und: Den meisten Nutzen bringt der Speicher bei der Vermeidung des Standbyverbrauchs über Nacht. Bei den Meisten dürften da so 2-4 kWh anfallen - auch im Sommer. Da gibt es auch kleine unflexible Speicherlösungen für unter 3.000 EUR. Im wesentlichen mit einerm Mini WR (Balkonkraftwerk), einer z.B. 3,5 kWh Batterie und einem Switch. Die werden tagsüber geladen und speisen z.B. fix von 18 Uhr bis 6 Uhr 300 Watt ein. Ein Arbeitskollege hat sich kürzlich so ein Ding günstig für ca. 1.500 EUR (refurbished) geschossen. Seitdem quasi NULL Netzbezug. Das rechnet sich dann schon eher wie ein 15 kWh Speicher mit 10K+ Investitionskosten.