Beiträge von Bert2024

    Ich gehe eigentlich fest davon aus, dass Stand September genau das der Plan war. Wenn ich recht erinnere, war der "Hochlauf" der Motorenproduktion im November, also plante man im September noch mit der geplanten Stückzahl. Und bis zu einem unbekannten Zeitpunkt ging man auch danach sicher noch von einer zeitnahen Lösung des Problems aus. Bis heute gibt es ja nur sehr wenige Informationen, wonach das Problem bis Jahresmitte anhalten soll. Ob das stimmt, eine mal erwähnte zweite Produktionsstraße dann die gleichen Probleme haben wird oder keine mehr, ob für die Behebung die Werksferien mit komplettem Stillstand notwendig sind usw. Ein Haufen Spekulationen. Jedenfalls wurden (deutscher Markt) im Februar Fahrzeuge mit ULT ca. 9-11 Monate (85er) avisiert.

    Bei aller Liebe, wie kann man für solch eine Stümperei auch noch Verständnis aufbringen?

    Ist ja schon gut. Mea culpa. Ich habe mich da wohl auch nicht so ganz richtig ausgedrückt. Das so etwas eigentlich nicht passieren darf, ist klar. Und wenn es mir passieren würde, wäre ich auch vermutlich nicht mehr Tiefenentspannt. Meine Intention war auch nicht, zu sagen, dass ich dafür volles Verständnis habe und sage: "Ist doch nicht so schlimm, kann ja jedem mal passieren". Ich wollte eher aussagen, dass ich verstehe, dass so ein Fehler sehr schnell mal passiert ist. Profil messen, Laufrichtung gucken, die mit mehr Profil nach hinten, zack. Keine Frage, dass das eigentlich im Rahmen von Qualitätskontrolle niemals passieren - zumindest nicht so die Werkstatt verlassen darf.

    Ich wiederhole mich, da könnt ihr noch so viel von Fachwerkstatt usw. schreiben.


    Der Enyaq mit Mischbereifung ist ein absoluter Exot. Ich glaube nicht, dass es dazu Zahlen gibt, aber es dürften sehr deutlich unter 1% der Fahrzeuge sein. 1 von 1000 vielleicht?

    Und das Thema kennt man sonst echt nur von Sportwagen. Bei einem SUV rechnet damit keiner, daher schaut die Werkstatt auch nicht danach. Ja, in einer idealen Welt - natürlich - da schauen die auch bei jedem Wechsel in die Papiere und prüfen, ob die Reifen überhaupt eine Zulassung für das Auto haben.


    Die nehmen die Reifen, wenn sie beschriftet sind, tauschen sie vielleicht vorne / hinten, schon ist das Malheur passiert. Ich glaube auch eher nicht, dass der Meister in der Werkstatt die Reifen wechselt, eher der Azubi. Und in der Wechselsaison ist das je nach Werkstatt Massengeschäft, da geht es um Tempo und wo gehobelt wird, fallen Späne und ist vielleicht noch eine Aushilfskraft mit am Werk. Ein deutlicher Hinweis beim abgeben des Autos, ein großer Zettel mit dem Hinweis auf dem Fahrersitz - das macht Sinn.


    Ich würde mal behaupten, bei einem Werkstatt - Test mit Reifen, die ähnlich aber halt nicht für das Auto zugelassen sind im Kofferraum zum Reifenwechsel und mindestens 5 von 10 Werkstätten schrauben die drauf ohne das es ihnen auffällt.


    Mir hat die "Fachwerkstatt" auch mal die (Alu) Sommerreifen mit den (Stahl) Winterreifenschrauben drauf gedreht. Zwei Monate später TÜV, da hatte ich Glück, dass die Schrauben im Auto lagen, sonst hätten die mich zu Fuß heim geschickt.

    jodi22

    Dumme Frage: Aber wenn du keinen Enyaq bestellt hast und er dir auch nicht gefällt . . . warum bist du im Enyaq Forum. das ist doch ein sehr spezielles fahrzeugspezifisches Forum hier und eigentlich tummeln sich fast nur Fans und Besitzer/Besteller.

    Ich wäre auch nicht allzu optimistisch was eine Lieferung noch in diesem Jahr betrifft.

    Laut Skoda Zeitung laufen ja pro Tag ca. 1.350 vom Band, davon zuletzt ca. 350 Enyaq. Theoretisch könnten das mehr werden, wenn die Zulieferung (hauptsächlich die Motoren für 85er Modelle) besser fließen. Aber anderseits lese ich auch gerade, dass im 1. Quartal 61.000 Oktava (+36% gegenüber Q1 23) ausgeliefert wurden. Das sind 20.000 pro Monat. ich habe keine Ahnung, ob die Samstags und Sonntags auch arbeiten, aber bei 5-Tage Woche wären das 1.000 pro Tag. Und Octavia und Enyaq teilen sich ja eine Montagestraße, da bliebe also ohne Lieferverzögerungen beim Octavia gar keine Luft für mehr Enyaqs.


    Im VW Newsroom steht: "Škoda konnte im ersten Quartal des Jahres 12,3% mehr vollelektrische Fahrzeuge ausliefern als im Vorjahresquartal."

    Das ist nicht die Welt, wenn man davon ausgeht, dass es hier nur an der Produktionskapazität liegt und keinesfalls an der mangelnden Nachfrage.

    Ja, Tesla ist der Pionier dem die Elektromobilität sicher dass allermeiste von dem, was sie heute ist, zu verdanken hat. Wer weiß ob ohne die die anderen Autohersteller dieses Thema überhaupt im Großen angegangen wären. Und sie sind ja immer noch Marktführer. Ich fand die Autos auch mal sehr geil, weil sie einzigartig sind. Jetzt stelle ich aber immer mehr fest, dass es sehr viele (bessere) Alternativen gibt. Vor einigen Jahren war die Entscheidung: Will ich elektrisch fahren, dann Tesla, oder nicht. Heute ist die Entscheidung: Will ich elektrisch fahren? Dann einen fahrbaren Computer mit einem Bildschirm in der Mitte, vielen nicen Spielereien usw., oder ein Auto.


    Das war jetzt natürlich polemisch. Aber (s. Slider bei VW). Die anderen haben (oder sind zumindest immer besser darin) nicht nur Autos mit Bordcomputer zu bauen, sondern Autos, die voll digitatlisiert sind und wo der Bordcomputer richtig integriert ist (so wie Tesla halt von Anfang an). Ich beschäftige mich nicht wirklich mit der Entwicklung dort, aber die Autos sehen seit Jahren eigentlich gleich aus. Statt eines Model 2 oder 1 für den Massenmarkt baut man lieber den Cybertruck und setzt jetzt auf Robo - Taxis, bietet aber nicht einmal ein HUD in den bestehenden Modellen an. Und wenn ich sehe, dass beim Model Y rückwärtig keine Ultraschallsensoren verbaut sind und die Kamera irgendwann mal den Job übernehenen soll, dann sind wir war rückwärts einparken angeht, dort gerade auf dem Stand der 90er.


    Die haben natürlich auch die Innovationspower, da einiges zu liefern, worüber die anderen dann wieder staunen, aber seit längerem kommt halt nix (was wohl ziehmlich an dem Mann an der Spitze liegen dürfte).