Beiträge von Bert2024

    Da stimme ich dir zu ( @EHS4)

    Aktuell gibt es das Problem mit der Angst vor der kaputt gehenden Batterie. Wenn ein anerkanntes Zertifikat dort Abhilfe schaffen kann, ist es doch gut. Der Zustand einer Batterie hängt halt auch davon ab, wie mit ihr umgegangen wurde. Und wenn ich mir einen gebrauchten mit X Kilometern kaufe, ist auch klar, dass der schon ein paar Ladevorhänge hinter sich hat.

    Auch das sind vielleicht "Probleme", die in 15 Jahren niemanden mehr interessieren. Aber aktuell sicher ein Puzzlestück um gebrauchte BEV zu etablieren.


    Übrigens sah ich heute morgen einen "myDeal" für EQB Jahreswagen. Erster Post: Ihr müsst aber wissen, dass der Akku nach 6 Jahren Schrott ist und der Austausch 15-20K kostet. Da ging es dann deutlich höher her als im "Gegner der E-Mobilitäts-Thread" hier. Dort haben zumindest gut 80-90% der Antwortenden auf den Kollegen eingehauen. Zeigt mal wieder: Das Thema ist heiß und hoch emotional. An diejenigen, die Stammtischparolen und der Bildzeitung vertrauen, kommt man m.E. eh nicht ran. Es gibt aber genügend aufgeklärte Menschen. Lautstärke ist nicht immer Mehrheit.

    Diese Woche in der Gewerkschaftszeitung: Mal wieder Teilemangel. In den beiden vorhergehenden Wochen gab es leider keine Infos, dort beschäftigte man sich mit anderen Dingen. Ob weiter wie zuletzt erwähnt um die 350 Enyaq pro Tag gebaut werden, geht aus den Infos leider nicht hervor. Die Übersetzung ist natürlich ausbaufähig.


    "Mitarbeiter der ersten, vierten

    und der fünften Nachtschicht haben einen Rückschlag auf

    der Arbeitgeberseite wegen eines Mangels an Teilen für die Enyaq-Autos und den

    Octavia. Leider wird es auch in der nächsten Woche zu Schichtausfällen kommen."

    Für mich hakeln die auch fast alle bei den Assistenten, als hätten die keine Lust oder wärs zu teuer, die Dinger da auf die Anforderungen für D bzw. EU anzupassen.

    Ich glaube nicht, dass es an der Lust liegt. Aber hier ist es, wie mit jeder Softwareentwicklung. 80% machen 20% Aufwand, die letzten 20% machen 80% Aufwand.

    Und bei den Assistenzsystemen - vor allem, je weiter wir uns autonomem Fahren annähern - wird es halt echt kompliziert. Ich meine, mich aus einem KI Poscast zu erinnern, dass teils 5 GB Daten pro Sekunde verarbeitet werden müssen und die Rechenleistung der von gut 10-15 Laptops entspricht -> In jedem Auto!

    Da bewegen wir uns in Bereichen, die man eben nicht einfach so kopieren kann.

    Zumal man bedenken muss, dass schon mein Mercedes im Österreich Urlaub die dort Weißen Ortsschilder immer fleißig ignoriert hat. Gut, dass ist eine C und keine S-Klasse und auch schon 6 Jahre alt, aber auch noch keien Mondtechnik. Dass die Chinesen sich mit dem deutschen Schilderwald und hisigen Bedingungen schwerer tun, das sie ja vorranging im heimischen Umfeld entwickeln, testen usw., erscheint mir irgendwie logisch.

    Und da haben die europäischen Autobauer halt teilweise einen Wissensvorsprung, den auch der Chinese nicht einfach in wenigen Monaten aufholen kann. Genau wir wir beim Thema Batterien, werden sie hier auch noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen haben.

    Nachdem die USA gestern die Zölle für Chinesiche BEV von 25% auf 100% erhöht haben, werden die vermutlich mit noch mehr Engagement auf den europäischen Markt drängen.

    Ich bin sehr gespannt, ob die EUR da zumindest teilweise nachzieht, um zumindest die in China verteilten Subventionen zu kompensieren (wobei die Fahrzeuge ja hier nicht signifikant günstiger sind als nach Größe und Leistungsdaten vergleichbare Europäische Produkte).

    . . . das ein Speicher sich wirklich über sagen wir mal 10 Jahre komplett amortisiert oder sogar eine Rendite abwirft, mag je nach Einzelfall vielleicht möglich oder eben unmöglich sein.

    Aber ich stehe voll hinter diesen Aussagen: Rechnet sich der Aufpreis für 21 Zoll Felgen? Oder eine Tieferlegung? Oder rechnet sich ein BEV überhaupt? Und erziehlt meine 600 EUR Garmin Fenex eigentlich eine Rendite im Vergleich zu einer 30 EUR Uhr?

    Wenn ich rein Renditebezogen durchs Leben gehe, habe ich echt keinen Spaß, oder? Wenn ich PV Strom möglichst viel nutzen will, bringt mir der Speicher ja auch Planungsfreiheit, weil ich (vor allem im Winter), nicht überlegen muss, um welche Uhrzeit ich die Waschmaschine starte und wie lange die Wäsche dann da drin liegt, bis ich zu Hause bin und sie raus nehmen kann.


    Und: Den meisten Nutzen bringt der Speicher bei der Vermeidung des Standbyverbrauchs über Nacht. Bei den Meisten dürften da so 2-4 kWh anfallen - auch im Sommer. Da gibt es auch kleine unflexible Speicherlösungen für unter 3.000 EUR. Im wesentlichen mit einerm Mini WR (Balkonkraftwerk), einer z.B. 3,5 kWh Batterie und einem Switch. Die werden tagsüber geladen und speisen z.B. fix von 18 Uhr bis 6 Uhr 300 Watt ein. Ein Arbeitskollege hat sich kürzlich so ein Ding günstig für ca. 1.500 EUR (refurbished) geschossen. Seitdem quasi NULL Netzbezug. Das rechnet sich dann schon eher wie ein 15 kWh Speicher mit 10K+ Investitionskosten.

    Ich halte das für relativ logisch. Was sonst sollte die Quote so plötzlich und so stark sinken lassen? Es war zumindest für mich relativ klar, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann. Anscheinend kommen ja in letzter Zeit auch haufenweise CO2 Neutrale Betriebsstoffe aus dem Reich der Mitte, vermutlich auch ein großer Teil des HVO100. Die haben halt das erforderliche Zertifikat. Offiziell nachprüfen kann es niemend. Ein Hoch auf den Journalismus. Die Frage ist, ob man politisch klare Konsequenzen zieht oder es jahrelang weiter laufen lässt und nur ermittelt und darüber debattiert.

    Und jep: Wer guckt in die Röhre? Der brave E-Mobilist, der aktiv etwas gegen den Klimawandel tut und deshalb nur noch 80€ statt 300€ für sein CO2 Zertifikat bekommt. Und wer profitiert? Diesel Dieter, der sich über diese Methoden jede Menge CO2 Abgaben spart.

    Hinter der blauen Folie (? - sieht zumindest auf dem Foto so aus) festgeklebt und Kleber hat sich gelöst? Da würde ich es zumindest mit einem Schnippsel doppelseitigem Klebeband wieder hin vertrachten, bevor es durch den Kofferraum - Verschluss gekappt wird und dann vermutlich Fehlermeldungen hervorruft.

    Herrje, den Bericht hatte ich sogar gelesen und die +154% sind mir gar nicht aufgefallen. Ich hatte auch schon irgendwo gehört oder gelesen, dass in Q1 die Neuzulassungen irgendwas mit +30% gegenüber Vorjahresquartal waren. Wenn es in Deutschland schwächelt, heißt das halt Europa- oder gar Weltweit noch gar nichts.


    Beim Auftragsbestand des VW Konzern von 160.000 BEV dürften auch einige Enyaq aus dem 500+ Wartesaal dabei sein. Wenn sie mit den Motoren nicht bald hinterher kommen, müssen sie sie entweder mit langen Lieferterminen (der Skoda - Kunde schmunzelt) verkaufen oder gar mit Bestellstops arbeiten. Beides kostet Marktanteile. Das Thema dürfte sowas von Prio 1 haben . . . und trotzdem ist es noch nicht gelöst.

    Muss sich denn immer alles rechnen, darf man das nicht einfach haben "wollen"?

    Sehe ich auch so. Wenn man es finanzieren muss oder man echt überlegen muss, kaufe ich den Speicher oder etwas anderes sinnvolles, dann sollte man natürlich auch überlegen, ob die Investition sich lohnt.

    Aber wenn man z.B. noch X - Tausend EUR auf der Bank liegen hat, die Hütte bezahlt usw., also keine wirklich notwendigen Ausgaben anstehen (hängt halt immer sehr von den Lebensumständen ab), warum sollte man nicht auch dann 10.000 EUR für einen Speicher ausgeben, der einem einfach aufgrund der Unabhängigkeit Spaß macht, auch wenn klar ist, dass er sich in 100 Jahren nicht rechnet?

    Es gibt auch Leute, die ballern so viel Geld für eine Kreuzfahrt raus. Da fragt kein Mensch, ob es sich rechnet.

    Ich kann meine Wurst auch auf einem 20 EUR Baumarktgrill braten, oder auf einem 4.000 EUR Premium - Gasgrill. Da fragt mich auch keiner, ob sich das rechnet. Das leiste ich mir einfach, weil ich es kann und weil es mir Spaß macht.

    Es ist klar, dass es Sinnlos ist, neben eine 5 kWp Anlage einen 20 kWh Speicher zu stellen. Aber ob ich überhaupt einen Speicher oder 3, 5 oder 10 kWh nehme, da kann ich Wirtschaftlichkeitsberechnungen anstellen, aber genau so gut finde ich es legitim zu sagen: Ich will den großen.