Beiträge von HUKoether

    Na ja, zu meinem Wochenend-Arbeitstripp (EIC<-->NOH):

    Hinzu wollte ich den IOnity-only-Versuch wagen, also bis Lutterberg, um noch ein Wenig Richtung 90% nachzuladen, dann weiter bis Salzbergen (schon deutlich langsamer gefahren) knapp mit 4% angekommen, so war der Akku nur mäßig warm (zum Schluß ladungsschonend gefahren). So kamen dennoch 140kW als Spitze heraus. Beim Kunden mittels JB vollgeladen. Auf dem Rückweg war der Plan, weniger zögerlich zu fahren, aber in Diemelstadt waren die Säulen belegt und vor mir noch jemand in der Pipe, also weiter. Am Autohof "Elsinger Höhe" ist die Ladesäule abgebaut und die neue noch nicht fertig. In "Braunatal" (lt. App / richtig ist Baunatal) mit 4km Rest angekommen und mit wieder 140kW Spitze für den Rest der Strecke nachgefaßt. So ganz tiefenentspannt war ich nicht, da ich die Säule noch nicht kannte, aber ich hätte ja in Diemelstadt warten können.


    In Salzbergen (Freitag Abend) stand übrigens auch ein Enyaq iV60 (mit kleinem "Dachsarg") neben mir, der Fahrer las oder ruhte, während die Familie (50%) irgendwann ausbüxte.

    ... Gab's nicht im Thread sogar schon Leute, erwähnten dass es auch andere Fahrzeuge des VW Konzern so machen. Und sogar den Verdacht, dass es so gewollt ist, Hauptsache der Innenraum als ganzes wird warm. Mich würde mal interessieren, ob es einen Enyaq gibt, bei dem das Verhalten NICHT so ist. ...

    Das ist meine Befürchtung.

    ...


    Wichtig: An manchen Orten muss man zusätzlich noch die örtlichen Beschränkungen mit bedenken. Hier in WI darf man zwischen 8 und 20 Uhr nur 2 Stunden mit Parkscheibe. Stellt man das Auto also 18:01 hin, kommt die Parkscheibe auf 18:30. Dann muss man aber schon um 8:30 weg sein, sonst besteht Knöllchengefahr. 🤓

    Auch an der Ladesäule? Wie ungnädig! Dann bezahlt man schlimmstenfalls Blockiergebühren und ein Knöllchen. War da nicht mal eine Gesetzmäßigkeit, die Doppelbestrafung verbietet?

    Der von mir versuchte Test hatte nie den Anspruch physikalische Gesetze zu widerlegen oder zu beweisen. Das will aber nicht jeder verstehen. Auch will nicht jeder verstehen, daß es für die Anwendung von Gesetzen Rahmenbedingungen gibt, und die Einhaltung dieser nicht Teil des Testes waren. Die Fehler in meinem Aufbau sind auch in anderen Anlagen vorhanden. Natürlich wird es nicht möglich sein, einen Subwoofer, der einen sehr engen Frequenzbereich überhaupt nur darstellen kann, zu orten, es sei an den Fehlern seiner Konstruktion oder Anwendung (in einem "engen" Raum - eng in Bezug auf die Wellenlänge). Ein Test nur mit einem Subwoofer kann also nur die Lokalisierung desselben anhand der Fehler im System oder des Aufstellortes bringen. Mir ging es aber nicht um das Finden eines Subs, sondern um das Erkennen der Änderung der Abstrahlposition von tiefen Tönen. Tabo hat ja schon sehr früh darauf hingewiesen, daß die A0-Saite eben auch Oberschwingungen bekommt/hat, allein schon des Aufbaus des Hammers und dessen Position wegen und auf Grund der Länge des Mediums und das man die Position daran erkennen kann. Einen vollkommen reinen Ton in genau der einen Frequenz wird man in der realen Welt auch nicht finden. Es gibt halt immer Überlagerungen und Störungen - und wenn man die Position der Quelle daran festmachen kann - dann ist das genau das Ergebnis meines Versuches.


    Wenn ich mir die Anordnung der Lautsprecher im Enyaq mal musikalisch betrachte, also Hochtöner und Tief-Mitteltöner an räumlich getrennten Positionen, möglicherweise dann noch den Sub an einer weitern Position, dann habe ich den Effekt, daß, um auf den Pianisten hier zurückzukommen, sich möglicherweise Töne einer Saite (Hauptschwingung und Obertöne) auf verschiedenen Lautsprechern, mit verschiedenen ortbaren Positionen, wiederfinden, da durch Frequenzweichen verteilt. Ich bin mit nicht sicher, ob mir das gefällt. Allerdings mag die Empfindung dieses Effektes von der gehörten Musik abhängen.


    Ich bin mir sicher, daß nicht jeder meinen Gedanken folgen will/kann. Aber es hilft vielleicht auch Erwartungen zu schüren oder zu mildern, oder einfach mal hinzuhören.


    So, nun weiter mit dem Gesetzestext, wer will ;)

    Hihi:

    Ich habe einen Test gemacht und den Versuchsaufbau beschrieben! Auch um Fehlererkennung zu ermöglichen. Es geht auch darum mögliche Überbewertungen von Systemen in Zusammenhängen und auch dazugehörige Übererwartungen zu erkennen.


    Mir daheraus zu unterstellen, ich würde die Physik leugnen, ist naja - lassen wir das....

    Dann müssen es die Störungen sein, die mir die Richtung signalisieren und da meine ich nicht das Knistern beim Umschalten, sondern den hörbaren Ton.


    Leid tun muß Dir das auf keinen Fall, das darf es nicht mal!


    Mir hat der Test nur mal eben gezeigt, daß sich die Frequenzen, über die wir sprechen, anders darstellen, als sie verkauft werden. Mein Vertrauen in frühere grafische Darstellungen des Frequenzverlaufs eines HiFi-Lautsprechers aus Zeiten vor der Wende ist damit wieder rehabilitiert. Allerdings ist damit auch das Vertrauen in aktuelle Soundsysteme stark eingeschränkt worden. Jetzt weiß ich auch, warum mir beim Passat GTE trotz fehlendem Subwoofer, aber mit daran angepaßten Kennlinien, nichts gefehlt hat. Das Canton konnte ich zum Zeitpunkt meiner Enyaq-Bestellung nicht bestellen. Ob das gut war, oder schlecht, kann ich noch nicht sagen.

    Tabo :

    Ich wollte keine Doktorarbeit daraus machen, sondern einen eingänglichen Test, den man mit einer halbwegs tauglichen HiFi-Anlage nachvollziehen kann. Damit kann man sehr einfach nachweisen, daß die Aussage, daß man Baß-Töne generell nicht orten kann, falsch ist.

    Natürlich werden diese Aussagen nur durch die angewandte Vereinfachung falsch, weil man nämlich die Rahmenbedingungen wegläßt.


    Auf den Kopfhörertest wollte ich eigentlich garnicht eingegangen sein, denn der diente vor allem einem, dem Test des Frequenzgenerators. Daß ich dabei die Hörstörung in meinem Innenohr für mich hörbar (besser wahrnehmbar) machen konnte, war nur ein Nebeneffekt.


    Für mein Anliegen war es der Test mit freistehenden Lautsprechern, die die Generalisierung der Nichtortbarkeit widerlegt. Hierzu gehört aber der Hinweis auf den durch den Frequenzgenerator erzeugten (relativ) reinen Ton, der so in der Wirklichkeit eher selten ist.


    Allerdings konnte ich so, für mich, auch feststellen, daß einfach nur ein Subwoofer nicht meinen Anforderungen genügen kann. Meine Musikrichtung profitiert davon nämlich nicht ausreichend. Der größere Aufwand besteht eher in der Ausstattung vorn und in den hinteren Türen. Allerdings werde ich wohl diesen Aufwand nicht in ein Auto stecken, wo eh' schon zu viele Nebengeräusche auftreten.


    Nochmals einen schönen Restsonntag!