Die E-Auto Community hat halt auch schon einige radikale Mitglieder.
Ich würde niemals mehr zu zu Verbrenner zurückwollen, wenn man aber anmerkt, dass die aktuellen Reichweiten noch nicht ausreichen, bekommt man von viele E-Auto Fahrern Argumente wie "warum musst du auch mit 130 oder mehr unterwegs sein, fahr doch 100/120", "es kann doch nicht, dass du nicht ne Stunde Zeit hast fürs Laden", etc.
Ich nehm das inzwischen witzig auf, aber ich erleb im Bekanntenkreis halt auch oft, was so Argumente verursachen. Leute meinen dann halt wirklich, dass man ständig stundenlang an der Ladesäule stehen muss oder man hinter den LKWs im Windschatten fahren muss, um anzukommen, oder dass man halt ein ganzes Hobby aus den Ladekarten machen muss.
Bis vor 1 Jahr war ich auch noch eher ein Gegner der E-Mobilität, weil sie aktuell noch nicht so wirklich für die breite Masse alltagstauglich ist. Aber jede Technologie braucht zu Beginn enthusiastische Pioniere.
Was mir auf den Senkel geht, ist eine zunehmende Polarisierung auf vielen Ebenen, es gibt nur nach Schwarz, oder Weiß, gut, oder schlecht. Zu viele halten sich für unfehlbar, die eigene Meinung ist ausschließlich richtig, der andere liegt falsch. Die Politik wird von Lobbyisten manipuliert, bekommt Dinge eingeflüstert, alles wird sakrosankt und ideologisch aufbereitet. Am schlimmsten sind die, die keine Erfahrungen von der Materie haben, aber am lautesten dagegen wettern.