Ich war Mitte September auf einem D-Trip (Heidelberg-Aachen-Düsseldorf-Aachen-Neuenhagen b. Berlin-Aachen-Heidelberg.
Ich habe für den Alltag jetzt schon ein EnBW Abo (M- 0,49 Ct/kw). Auch habe ich als Backup eine EWEgo Karte und weitere, die ich aber nur im Notfall benutze (ARAL pulse zb). Ich nutze die Karten und Apps nach Erfordernis: Zunächst die billigste Ladesäule physisch in der Nähe. Das kann dann auch mal der Aldi um die Ecke sein. In meiner Kombination sind es die Ladesäulen des örtlichen Stromversorgers zu 0,39ct... allerdings da nur AC Laden. Ich wechsle je nach Dringlichkeit zwischen Stadtwerke (Säule ca 500m entfernt) und EnBW (um die Ecke meines Arbeitsplatzes).
Für die Fahrt legte ich mir folgende Strategie zurecht: ich schaute bei ABRP die gesamte Strecke an, gefiltert nach den Säulen von günstig nach teuer. Dann entschied ich mich für das EnBW L Abo, weil es auf der gesamten Fahrt davon Säulen gab (Sogar im wilden Osten), in Neuenhagen auch, aber die brauchte ich nicht, weil Wallbox vorhanden. Kosten 0,39ct + 17€ (glaub ich sind das).... Das hat sich super bewährt.
Günstiger als 0,39 Ct kann ich meines Wissens nicht laden ohne Firmenkarte oder einem Abo für mehr als 20€/mtl. und das wollte ich nicht. Gefahren bin ich ca. 2000km mit ca 155€ (die Wallboxladung mit eingerechnet). Der Verbrauch lag für die gesamte Strecke bei um die 21,0-25kwh.
Für mich besteht der Vorteil darin, stabile Preise zu haben, und zu wissen, bei wem ich die haben kann. Ich kenne durchaus auch die Zeiten des Tankstellenhoppings, was es ja heute noch gibt. Für mich lohnt es sich im Alltag bei EnBW zu bleiben, da Säulen in der Nähe en Masse vorhanden sind. Im Alltag allerdings mit dem bereits erwähnten M Tarif. Für die Säulen der Stadtwerke braucht man kein Abo, allerdings eine Kreditkarte zur Abrechnung.