Wobei ich anmerken muss, dass mein Enyaq die 100% nur ein paar hundert Meter anzeigt und dann schon bei 99% liegt. Bis auf 96% geht es aus meiner Erfahrung recht schnell runter. Wahrscheinlich ist die SOC-Anzeige bei den hohen Ladezuständen nicht mehr so genau und deshalb dort nichtlinear.
Beiträge von Volta
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Was mir aber negativ aufgefallen ist,
Wenn er auf 100% geladen ist und man bremst relativ sanft ab, dann fängt er ab und zu unter 20KM/h bis zum Stillstand sehr unangenehm mit Ruckeln an, so als wenn das ABS auf Wechselnd griffigen/rutschigen Untergrund reagiert oder bei einer Automatik der Wandler langsam schlapp macht.
Ist das bei euch auch so?
Ansonsten ist mir aufgefallen, dass es bis 98% absolut keine Rekuperation gibt. Klingt irgendwie logisch, aber der alte 80er hatte auch bei 100% und warmen Akku noch einen Tick Reku.
Dieses Verhalten ist mir unbekannt. Meiner bremst auch bei 100% Ladezustand gleichmässig ab und auch bei 100% gibt es schon etwas Rekuperation.
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Dann habeich beim 80 immer einen "Anschiss" bekommen, dass ich B-Modus nutzen soll. Ob der 85 dann auch meckert, habe ich noch nicht probiert, da ich durch den 80 das Nutzen von B bergab verinnerlicht habe.
Also ich fahre lieber im Modus D mit der Fussbremse die Schweizer Alpen (rauf und) runter. So kann man wunderbar feinfühlig im blauen Balken der Rekuperation bleiben und es fühlt sich für mich am ehesten nach dem gewohnten Fahrgefühl aus Verbrennerzeiten an. Wegen der sicht- und kontrollierbaren Rekuperation muss man keine Angst haben, dass man die mechanische Bremse überhitzt (wenn man diese überhaupt braucht).
Wenn der Enyaq mir B vorschlägt - was übrigens meist erst passiert, wenn ich fast vom Berg runterbin - ignoriere ich das.
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Ich habe letztens unter einem Youtube-Video von Speicher elektrisiert folgenden Kommentar gefunden, der sich mit meinen Beobachtungen deckt. Ich hoffe, dass der dortige Kommentarschreiber nichts dagegen hat, wenn ich seinen Kommentar hier zitiere:
vor 5 Tagen Ich wünschte ich könnte in meinem 5.4er Enyaq die KI-Grütze abschalten. Diesen Mist braucht keiner und leider geht das nicht. Was auch schlecht funktioniert - sogar ganz und gar indiskutabel ist die Spracherkennung. Ich habe viele Male versucht mit unterschiedlichen Aussprachen und Reihenfolgen der Ortsangaben den Wagen zu einer Navigation in Frankreich, Pagny-la-blanche-Cote zu veranlassen, das bescheuerte daran ist, er zeigt erst "Frankreich, Pagny-la-blanche-Cote" an um dann auf "la blanche Cote" umzuspringen und dann daraus dann Sainte-Marie-la-blanche zu machen - dieser Quartalssäufer wollte also statt an die Meuse (in NL wäre das die Maas) ins Burgund, ca. 300km weiter entfernt. Das aber zu 100% reproduzierbar. Da stimmt also was ganz kollosal nicht!"
Meine eigenen Erfahrungen sind die gleichen:
Ich bin letztens nach Moscia (Ortsteil von Ascona) gefahren. Ich habe den Namen "Moscia" italienisch korrekt ausgesprochen habe, welcher im Infotainment auch richtig geschrieben als "Moscia" angezeigt wurde, dann aber sofort vom Navi zu Moskau als Ziel geändert wurde. Der Fehler war reproduzierbar.

Ich habe dann noch überprüft, dass Moscia als Ziel tatsächlich auf den Skoda-Navikarten zu finden war. Daran hat es also nicht gelegen. Dazu muss ich sagen, dass ich jetzt mit der Softwareversion 4.1.2 unterwegs bin. Im Jahr davor bin ich mit der älteren Softwareversion 4.0 nach Moscia gefahren. Dabei wurde der Name richtig erfasst und nicht selbständig von der Software geändert. Meine Vermutung ist, dass es sich hier um einen Fehler der neu eingeführten "KI" handelt. Habt Ihr auch schon ähnliche Phänomene beobachtet?
Speicher Ist dieser Fehler bekannt?
Ich sage immer: Ich brauche keine künstliche Intelligenz auf dieser Erde - mehr natürliche Intelligenz würde mir schon reichen.

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Ich hatte für den 17.7 wegen einer Kleinigkeit in der Werkstatt einen Termin vereinbart, bei der Terminabsprache kurz vorher wurde mir das Update von 4.0 auf 4.1 angekündigt (mein Auto ist ein MJ2024 RS Coupe). Da jetzt ja die 5.4.3 draußen ist sollte es eben die sein. Leider ist das Update nicht vollständig durchgelaufen, einige Steuergeräte lassen sich nicht updaten so wie geplant und nun ist das Auto "bricked", d.h. einige Steuergeräte sind auf dem neuen Stand und einige nicht. Das Autohaus steht mit Skoda im Austausch und will am Montag weitermachen, das wäre auch wirklich super denn am Mittwoch geht's in den Urlaub (so bisher der Plan).
Ist das noch jemand von Euch passiert?
Hm, das Update scheint also problematisch zu sein. Wahrscheinlich gibt es auch innerhalb der 4.x Fahrzeugen Unterschiede bei der Hardware (Steuergeräte), die doch nicht alle von Skoda ausgetestet wurden. Ich habe einen 85x von 12/23, also eines der ersten 4.0er-Fahrzeuge. Nachdem was ich hier lese, werde ich mich bestimmt nicht um einen schnellen Update-Termin bemühen. Bei mir funktioniert die Software nämlich praktisch problemlos. Skoda darf gerne ein bisschen mit anderen Fahrzeugen “üben“, bis ich an der Reihe bin.
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Für mich der größte Unterschied allerdings zu Sw3.7 ist die Sprachsteuerung. Kommt nicht mehr wie bitte o hab ich nicht verstanden.
Laura versteht auch italienische Ortschaften😎
Ja, wobei ich letztens das seltsame Phänomen hatte, dass ich den Ort "Moscia" (Ortsteil von Ascona) italienisch korrekt ausgesprochen habe, das auch im Infotainment richtig geschrieben angezeigt wurde, dann aber Moskau als Ziel angegeben wurde. Der Fehler war reproduzierbar. Ich habe dann noch überprüft, dass Moscia als Ziel tatsächlich auf den Skoda-Navikarten zu finden war. Daran hat es also nicht gelegen.
Allgemein zum Update von 4.x auf 5.4. Meine Softwareversion 4.1.2 (von 4.0 im Autohaus upgedated) läuft flüssig und annähernd fehlerfrei. Die gelisteten Änderungen scheinen mir nicht matchentscheidend zu sein. Bin aber mal gespannt, wie sich 5.4 dann im Alltag anfühlt...
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Ich war am Wochenende unterwegs. Vom Aargau (Höhe 333 m), nahe der Grenze zu Deutschland, ins Tessin bis hinter Ascona (Höhe 239 m) durch den Gotthardtunnel (Höhe >1100 m). Am nächsten Tag zurück mit Zwischenstopp auf 1390 m Höhe zum Wandern am Lago Ritom. Gesamtstrecke am Wochenende über 480 km. Und dennoch bin ich mit einer Ladung hin und zurückgekommen. Daheim gestartet mit 100% SOC und daheim angekommen mit 2% SOC.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit zurück war recht langsam mit viel Stau und längerem totalem Stillstand, wobei die Klimaanlage viel Strom gezogen hat. Es war sehr heiss mit Temperaturen stets über 30°C. Am Lago Ritom habe ich das Auto zudem vor dem Einsteigen 20 min vorgekühlt.
Vom Parkplatz in der Nähe des Lago Ritom auf 1390 m Höhe nach Hause lag der Verbrauch gemäss Anzeige bei 10.8 kWh/100 km, was ich dem Höhenunterschied und der langsamen Durchschnittsgeschwindigekeit zuschreibe.
Insgesamt ein sensationell niedriger Verbrauch!
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Ich war mit einem meiner Enkel mit meinem ENYAQ beim Fahrsicherheitstraining und da haben wir auch die Funktion Parkbremse als Notbremse getestet. Notbremse heißt, dass der kleine Kipphebel für die Parkbremse hochgezogen und oben gehalten wird. Solange dies so ist, lässt sich das Bremsen nicht übersteuern.
Dann verstehe ich aber nicht, warum der Enyaq nicht für Lehrfahrten zugelassen ist. Mit der beschriebenen Funktion ist aus meiner Sicht die Voraussetzung für eine begleitete Fahrt erfüllt.
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Hmm, aber es hindert dich doch niemand daran, die Parkbremse nochmal kurz loszulassen und wieder zu ziehen, falls der Lernende nochmal aufs Gaspedal tritt... 🤔
Spätestens hier wird es aber absurd. Bei all dem vergeht so viel Zeit, dass es in der Zwischenzeit ohnehin schon gerummst hat...
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Danke für die Info zu diesem Thema. Kommt für mich aber zu spät: Mein Sohn hat regelmässig bei mir im Enyaq das Autofahren mit dem „L“ hintendrauf gelernt. Zum Glück wurden wir nicht angehalten.