Beiträge von Langstreckenfahrer

    cupra Das ist dann in der Tat ein Fall, in dem die Batterieheizung sinnvoll ist. Für meinen Geschmack sollte die auch Serie sein und auch in die alten Enyaqs per Update einziehen. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich will mit meinen Workarounds nicht die Unfähigkeit des VW-Konzerns an dieser Stelle schönreden, sondern Fahrern von Enyaqs ohne Batterieheizung aus meiner langjährigen Erfahrung mit meinem alten Enyaq ein paar Tipps und Hilfestellungen geben, wie es auch halbwegs ohne Batterieheizung gehen kann.

    cupra In dem gerade von Dir skizzierten Fall ist der Trick dann, kurz (5 bis 10 Min.) zu laden und dann weiter zum nächsten HPC. Aber falls Du im Skiurlaub warst, also eh nur 10 km zwischen Piste und Hotel fährst und halt nicht auf der Langstrecke bist, hilft in der Tat die Batterieheizung nichts. Auch hier muss der SoC unter - sagen wir mal 30% liegen, damit man annähernd am theoretischen Peak laden kann und benötigt die Heizung je nach AT auch mal 45 Minuten.

    Meine Gedanken direkt in Deiner Nachricht

    Ganz kurz, aber wichtig:


    Ich habe drei Winter mit SW 3.7 und kleiner gefahren, dabei viele Langstrecken absolviert, da ich in 3 Jahren 100.000 km mit meinem alten Enyaq gefahren bin. Die Methode B.L.O.E.D. benötigt man nicht. Man muss die alten SW-Versionen einfach auf einstellige Soc-Stände herunterfahren. Optimal sind so rund 5% SoC, dann lädt der Enyaq auch im Winter mit rund 120 kW. Ja, ich weiß, dazu braucht man Nerven und das ist auch nicht jedermanns Sache. Aber so funktioniert es auch ohne Akku-Heizung. Das mache ich auch mit meinem neuen mit SW 5.x hin und wieder so, weil die Akkuheizung auch einen Nachteil hat. Der Energieverbrauch steigt deutlich an.

    Die Dauerleistung hat nichts mit dem Akku zu tun. Der E-Motor allerdings schon.

    Da wage ich es - Dir als KfZ-Meister? ausnahmsweise mal zu widersprechen. Die Dauerleistung eines E-Autos hat tatsächlich sehr viel mit dem Akku und dem Batteriemanagement zu tun. Und die Leistung eines E-Motors ist sowieso abhängig von der Zellspannung der Batterie. Hier liegt einer der großen Unterschiede zum Verbrenner. Die Leistung des Verbrennungsmotors ist völlig unabhängig vom Tankinhalt, die Leistung eines E-Motors aber stark an die Kapazität der Batterie gebunden. Da gibt es übrigens auch ein sehr schönes, bestimmt schon drei oder vier Jahre altes Video von Alex Bloch dazu.

    Wir behelfen uns tagsüber mit dem Schlechtwetterlichtschalter links unten damit die

    Heckbeleuchtung an ist.


    Wir haben Matrix.

    Wir sind doch irgendwie Seelenverwandt. Genau so mache ich es auch.


    Aber auch dafür muss man den Blick von der Straße nehmen. Da bin ich immer für den TA dankbar. Aber immerhin zeigt der Enyaq im Kombiinstrument das Schlechtwetterlicht an. Genau dort würde ich mir auch eine dezente Anzeige wünschen, die das Abblendlicht anzeigt.

    Dauerhaft 180 km/h über 40 km ist schon sportlich. Wo schafft man das 😉

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Dauerleistung nicht ausreicht, um 22 Minuten Vollgas zu fahren. Dazu kommt, dass sich die Batterie während der Entnahme der für 180 km/h benötigten Energie deutlich erwärmt und irgendwann die Leistung drosselt. Das Verlangsamen, Anhalten und Ausschalten passt dann zu meiner These. Da konnte Dein Enyaq mal „Durchatmen“ und anschließend wieder die volle Leistung abgeben. Apropos, bei sinkendem Akkustand (physikalisch korrekt eigentlich sinkender Zellspannung) steht auch weniger Leistung zur Verfügung.