Beiträge von A 662 E

    Genau so ist es. Kenne ich. Es gab Geld für Verbesserrungsvorschläge. Da haste richtig

    viel Zeit invenstiert mit dem Ergebnis........geht nicht und Geld gab es auch nicht. Das war

    bei mir im Handwerk so und bei meiner Frau in der Verwaltung auch so. Aber irgendwie Jahre

    später gab es eine hochamtliche Anweisung ..........ab jetzt wird es in abgewandelter Form

    mit folgenden Vorgaben umgesetzt.


    Niemals die Vorgesetzen zum Jagen nötigen. Die streuen dir Sand in die Augen und du bist

    weg vom Fenster.


    Beispiel:

    In einem mittelständigen Betrieb konnte eine Feuerschutztür nicht verschlossen werden.

    An der Tür innen außen eine großer Hinweiß " Bei Betriebsende zuschließen ". Ging aber

    nicht. Ich habe in meiner Pause das Schließblech passend gefeilt damit der Riegel dort

    passte. Eine Woche später bekam ich eine Abmahnung mit der Begründung ohne Auftrag

    gehandelt zu haben.

    Meine Frau und ich drücken schon aus Gewohnheit bei jeder Fahrt wenn es hell ist

    auf die Schlechtwettertaste. Ansonsten ist das Heck dunkel und der angehängte

    Anhänger auch.

    Die Degradion ist im ersten Jahr hoch und in der Folgezeit geringer. Unser IV 60 hatte nach 3 Jahren

    und 48.000 Kilometer laut Schnelltest 91 % SOH wo wir den zurückgegeben haben. Lt. Autohaus

    wurde er exportiert. So wollte es die Leasingbank.


    Ich vermute die angebotenen E-Fahrzeug werden im Kundenauftrag verkauft. Somit ist der

    Händler aus der Haftung. Wenn das so ist, befindet sich auf dem Angebot ein Hinweiß

    " im Kundenauftrag ". Ist da nichts zu lesen, hat der Händler das Fahrzeug von dem Vorbesitzer

    gekauft. Das macht aber keiner mehr. Das ist Kapitalbindung und kostet Steuer.

    Ich kann nur das berichten was wir in Sachen E-Mobilität selbst erlebt haben. Natürlich

    fragen "unbeleckte" Neueinsteiger wie ist das mit dem Akku. Die gleiche Sorge hatten wir

    ja schon vor unserem IV 60 weil wir schon 3 Jahre einen E-Smart gefahren haben. Daher

    hatten wir keine Sorge mehr einen IV 60 und jetzt einen Elroq 85 zu fahren. Alle 3 Fahrzeuge

    haben uns immer ein Grinzen ab dem ersten Meter Fahrt beschert. Es war gut erstmal bedacht

    also geleast in die E-Mobilität einzusteigen als Privatmensch. Schon nach dem ersten Jahr stand

    fest.......wir bleiben bei der E-Mobilität und haben kein Verbrennerrückfallfahrzeug, aber mehr

    Geld auf dem Konto wie zuvor.


    Das Leasingende ist bekannt. Vorher schaut man sich um nach ein Folgefahrzeug und das

    geleaste Fahrzeug wird zurückgegeben. Haste dir aber das Auto gekauft musste dir einen

    Käufer suchen. Stellt der Käufer nach dem Kauf fest, oh da ist doch was, steht der bei dir

    auf der Matte und du hast das Problem dem Käufer nachzuweisen, das da nichts war.

    Vor unserem Elroq 85 hatten wir einen IV 60. Superfahrzeug. Langstrecke von 450 Km mit

    Anhänger kein Problem. Immer schön 95 bis 100 gefahren. Zwei Ladestops a. 30 Minuten

    und ein Ladestop von 45 Minuten ( Mittagspause ) war kein Problem um entspannt am

    Urlaubsziel nach 6 bis 7 Stunden anzukommen, je nachdem wie die Staus ausgefallen sind.


    Gleiche Streck mit unserem Elroq 85. OK 2 Ladestops. Aber Staus und zähfliesender Verkehr

    waren es 8 Stunden.


    Aber für den alltäglichen Gebrauch hat es der IV 60 voll und ganz getan. Geladen wurde zu Hause.

    Selten mal unterwegs. Und was haben wir uns über die werksseitige Anhängerkupplung gefreut.

    Es gab Veränderrungen im täglichen Leben die nicht vor dem Kauf absehbar waren. Insgesammt

    haben wir 9 Monate auf den gewartet.


    Neueinsteiger sollten das erste E-Fahrzeug leasen und das angesparte Geld gut auf 3 Jahre

    anlegen. Da haste keine Sorge um den Akku.