ich habe vorhin einen Fehler gemacht:
Ob rekuperiert wird oder ob mit der Betriebsbremse verzögert wird, ist schon ein Unterschied......
Rekuperiert wird bei den Heckantriebs-Enyaqs ja ausschließlich mit den Hinterrädern.
Bei der Betriebsbremse verteilt sich die Bremskraft aber grundsätzlich (vorn mehr , hinten weniger), so dass die Räder einer Achse dadurch nicht ausschließlich belastet werden.
vermutlich ist das einer der Gründe, weswegen man zumindest ab iV80 einen breiteren Hinterreifen hat....von der Tragfähigkeit her, wäre der nämlich nicht unbedingt nötig.
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Vor ca. 3,5 Jahren hatte unser erstes BEV, ein Smart EQ forfour, nach 15.000 km auf der Antriebsachse einen, für uns kaum vorstellbaren Reifenverschleiß. Selbst die Nippel der Abfahrgrenze waren schon fast verschwunden. Unser IV 60 hat auch recht gut Gummi gelassen.
Verantwortlich ist:
1. die Gummimischung.
2. die Rekuperation.
Ich gehe von unserem IV 60 aus. Was passiert wenn die Rekupereration genutzt wird. Der E-Motor in unserem Fall 180 PS Leistung und das Untersetzungsgetriebe. Das Fahrzeuggewicht und die Geschwindigkeit. So wie Rekupperiert wird, treibt die bewegte Masse 1.das Untersetzungsgetriebe mit dem starr verbundenen E-Motor an. Dadurch entstehen Kräfte, die der Reifen ausgleichen muss. Zwangsläufig entsteht Schlupf. Bekanntlich ist die Hinterachse für die Fahrstabilität verantwortlich. Das ist ein Grund genau dort Sicherkeit durch überdiemensionierte Auflagefläche ( Latsch) der Reifen zu haben.
Schaut einfach mal auf das Infortement. Je nach dem sind das bis zu 60 kw und mehr zu sehen.
Eine Bekannte, 5 Grundstücke weiter in unserer Straße, fährt einen Dacia Spring. Der hat Frontantrieb. Bei der ersten Inspektion viel die aus allen Wolken. Wörtlich " das kann doch gar nicht sein das nach 18.000 km die Sommerreifen
hinnüber sind". Nachdem ihr Mann die abgelutschten Gummis gesehen hat, wurden Ganzjahresreifen rundum montiert.
Ob das was hilft ?