Beiträge von bljack

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    Das tut er aber nur bei erhöhter Geschwindigkeit, nicht bei Tempofreigaben.


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    Abgesehen davon, dass ich den Satz nicht verstehe, wäre mein erster Vorschlag: stell es mal ein und nach ein paar Stunden wieder aus. Das klingt so, als ob sich da ein Steuergerät seine eigene Meinung (entgegen der Anzeige im Infotainment) gebildet hat. Das könnte durch erneutes Triggern der Einstellung mit etwas Glück schon wieder behoben sein.

    [...] Frage mich, warum das die Werkstatt nicht hinkriegt und mir Garantieverlust androht?

    Weil das der bequeme Weg ist -> da ist irgendwas nicht Serie, also muss das ausschlaggebend sein und wir sind raus. Das das Problem erst nach einem Jahr auftritt, liegt in der Logik dann daran, dass durch die anderen Lautsprecher "langsam" in einem Steuergerät was kaputt gegangen ist.

    Also erstmal genau so, wie bei jeder handelsüblichen 11kW-Wallbox zzgl. der (logischen) Anforderung an ein HEMS samt Kommunikation. Kein Hexenwerk auf elektrischer Seite :)

    Wobei ich mich da schon frage, was die Wallbox denn da überhaupt großartig machen sollte? Das ist eine etwas teure Steckdose, die prüft, ob ein Fahrzeug dran hängt (was sie ja beim Ladestart erfolgreich gemacht hat) und über die Kodierung im Kabel eine maximale Stromstärke vorgibt, die das Kabel kann (wenn er mit 11kW startet, scheint auch das zu klappen) und dann über PWM noch die Kommunikation, welche Stromstärke aktuell gezogen werden darf. (s. auch hier). Dabei wird nirgendwo 2/3-phasig ausgehandelt und es gibt meiner Kenntnis nach auch keine Wallboxen, die 2/3-phasig umschalten können (ich kenne nur 1/3-phasig, wobei die Phasen 2&3 über ein gemeinsames Schütz zugeschaltet werden.)


    Rein von der Wallbox wird also immer auf 3 Phasen Strom bereitgestellt; wenn der OBC nur noch auf 2 Phasen zieht, ist das in meinen Augen ganz klar ein Problem des OBC, der eine Phase abwirft (warum auch immer er dann nicht direkt ganz abbricht, denn das scheint mir kein sinnvoller "zulässiger" Anwendungsfall zu sein :/ ).

    Diesen Update von 3.7 auf 3.8 benötigt man doch um weiterhin online auf das Fahrzeug zugreifen zu können nach der erfolgten 3G Abschaltung?

    So ist auch mein Kenntnisstand: mit 3.8 wird der Onlinezugriff über 4G dargestellt und die Abschaltung der 3G-Netze führt dann zu keinen Einschränkungen.

    Je nachdem, wie lange Du Deinen Enyaq (und in welchen Ländern) Du den fahren willst, kriegst Du aber evtl. auch ohne Update kein Problem :S

    Du darfst die am anderen Ende von Deutschland lebende Oma nicht vergessen, der man garantiert dann dringend zu Hilfe eilen muss, wenn man das Auto mit leerem Akku gerade an die Wallbox angeschlossen hat.

    Stimmt, die stirbt dann auch; wobei das aber wohl erst in der Zukunft ein Problem sein dürfte, wenn die Krankenwagen auch elektrisch fahren und dann immer leer am Straßenrand stehen, oder? :/

    Sollte man also lieber mit Apps AbRP planen und nicht mit dem Skoda eigenen Navi App? Man kann ja sobald die Routenplaner abgeschlossen ist im Auto die Ladestops sich angucken und ggf anpassen an IONITY usw.

    Was man da macht ist sicherlich stark von individuellen Präferenzen abhängig. Da es wohl um einen neuen Enyaq geht: da ist die Ladeplanung im Navi (bis auf fehlenden Anbieterfilter abseits von "Powerpass kompatibel") deutlich besser als bei den älteren (Software ME3.x). Wenn Du also ein Powerpass-Abo nutzt, dann reicht das interne Navi inzwischen mMn vollkommen aus und macht wohl einen recht guten Job (s. Videos von z.B. Speicher elektrisiert). Wenn Du einen anderen Anbieter hast (in D z.B. EnBW oder Ionity), dann ist es aus meiner Sicht immer noch ratsam, vorher mal die Route mit ABRP zu planen und einen groben Überblick zu haben, wo man den ersten Ladestopp machen wird. (Alternativ kann man auch bei Going-E... den Routenplaner bemühen, der wirft einem auf Wunsch auch alle Säulen des Anbieters entlang der Route aus.)


    Mein Vorgehen (Achtung: alte Software): ich plane vorab mit ABRP und schaue mir die möglichen Routenoptionen an, ggf. schaue ich auch noch nach einem bevorzugten Lader kurz vor Ziel, falls ich nicht am Ziel direkt laden kann. Mit der Info schaue ich dann bei Abfahrt nochmal auf den Verkehr bei Google Maps, ob es aktuell einen starken Grund gäbe, die Route doch nochmal zu überdenken. Beim ersten Ladestopp werfe ich dann wieder kurz ABRP am Handy an und schaue, wieviel ich bis zum nächsten sinnvollen Stopp laden muss oder bei längeren Stopps (Mittagessen) im Anschluss an das Essen, wieviel ich noch laden müsste oder ob ich schon etwas schneller als ursprünglich geplant fahren könnte.

    Klingt komplizierter, als es ist und man hat damit mMn schnell die Unzulänglichkeiten des Navis ausgeglichen (im meinem Fall mit Software 3.x sogar die fehlende Berücksichtigung der Höhenunterschiede).


    Da hat es doch ein paar Infos dazu :)

    Ich hätte mich über Anbieterfilter noch etwas mehr gefreut als über die Akku-Vorkonditionierung, aber freue mich jetzt auch erstmal über diesen Schritt :)

    Siehst Du mMn genau richtig - wenn man sich bei Langstrecken innerhalb von einem Ladestopp bewegt, ist zeitlich mMn kein wirklicher Unterschied merkbar (zumindest für mich nicht, der da eh mal eine Pause macht zum Essen), bei zwei-drei Ladestopps ist es für mich auch noch ok, an die zusätzliche Pause gewöhnt man sich schnell. Wenn es auf Grund hohen Verbrauchs (der für deutsche Foren typische große Anhänger mit zwei Araber-Hengsten drin z.B.) und langer Strecke (die beiden wollen laut deutschen Foren in der Regel einmal am Wochenende einen Ausflug vom Häuschen am Bodensee zum Häuschen auf Sylt machen), dann merkt man den Nachteil der langsameren Energieaufnahme im BEV recht deutlich gegenüber dem Verbrenner.

    Wenn Du von den 150-160km/h im ersten Schritt mal auf 130km/h gehst, wird die Reichweite schon deutlich besser; wenn dann mit der Zeit der Mut dazu kommt, die Ladesäule mit niedrigen einstelligen SoC-Ständen anzufahren, dann wird es auch nochmal etwas besser ;) (Schnelllader direkt an der Autobahn haben übrigens recht selten abgeschnittene Kabel und wenn man E-Off meidet, sind die idR auch in Funktion - plane die Strecken vorab ruhig mal mit ABRP durch und stell die Anzahl der Ladepunkte auf 6, dann ist auch ein defekter Schnelllader kein Problem.


    Das vorab laden auf 100% ist auch kein Problem für den Akku; lass den nur nicht tagelang mit 100% rumstehen, alles andere schockt den Akku nicht (sagt sogar Skoda im Handbuch ;) Die 80% sind wirklich nur so ein Ding für den Alltag, wenn man ihn abends einfach ansteckt und dann in Ruhe laden lässt.


    Handerkennung ist kapazitiv - meiner Erfahrung nach haben die Hände da durchaus einen Einfluss, etwas feuchter scheint bei mir besser zu klappen als knochentrocken. Position hat bei unserem kaum Einfluss (außer auf 6 Uhr beim Logo, da ist kein Sensor), wenn er sich mal meldet hilft schon, etwas fester zu drücken, dann fühlt er sich wieder geliebt und ist ruhig.


    Wir fahren inzwischen sorgenfrei bis 0% SoC runter - wir mussten mal "aus Versehen" mit 0% noch ~15km zur Ladesäule fahren (wollten kurz vor dem geplanten EnBW-Lader nochmal kurz am Rastplatz ein paar Prozent mitnehmen, leider war E-Off der Meinung, uns keinen Strom geben zu wollen...). Nachdem wir dann die letzten 10km auf der Landstraße in stiller Zweisamkeit hinter uns gebracht hatten, war a) die Ehe gerettet und b) die Reichweitenangst sowohl bei mir als auch meiner Frau kein Thema mehr. Am Freitag als wir nach Bamberg gefahren sind erst wieder gemütlich mit 0% und TA 130km/h die letzten 5km zur Abfahrt gefahren, es kam erst ca. 1km vor dem Lader die gelbe Schildkröte, davor kam nur der Hinweis, dass wir keine Restreichweite mehr haben und doch bitte Laden mögen ^^

    Wenn ich das richtig sehe, hat der ja schon die "neue" Software (ME4 bzw. ME5) und damit die neue Infotainmenthardware, die Batterievorkonditionierung, den APP550 und die Berücksichtigung des Höhenprofils bei der Ladeplanung im Navi. Das wäre (von der Farbe abgesehen) nach aktuellem Stand mein liebster Enyaq, also die alte Front mit der neuen Hardware (ich klammere ME6 jetzt mal aus).

    Da sehe ich zum Facelift dann nur noch die Unterschiede in der Optik und die auf dem Papier leicht verbesserten Fahrwerte (die Du in der Realität vermutlich nicht bemerken wirst). Wenn der Preis für euch passt und die Ausstattung auch -> zuschlagen (und im Anschluss ggf. in Mamba-Grün folieren ;) )