Beiträge von Selenium

    Inzwischen sind meine Teile angekommen.


    Ich habe mich entschieden das Kufatec-Set bei Need4Street zu bestellen. CarSystems liefert aus Polen, Need4Street liefert das Kufatec-Set aber ohne Anleitungen, was für mich kein Problem ist, da ich mich eh nicht auf deren Anleitung verlassen würde, sondern lediglich als Teilequelle nutze.


    Ich war sehr erstaunt; das Kufatec-Set beinhaltet alle 12 Sensoren, das Steuergerät, die Klebehalter, 4 Dichtringe (für die zusätzlichen, neuen Sensoren), die verschiedenen vorgefertigten Kabelbäume und ein Codier-Dongle. Erstaunlicherweise sind die Sensoren die aktuelle Revision "B". Ich hätte gedacht, dass sie Restbestände einer älteren Revision wären. Die vorderen, mittleren Sensoren sind Revision "A", wobei es hier eine neuere Revision "C" gibt.


    Hier kann ich also nur sagen: Tip-Top.


    Die Lieferzeit war im Shop mit 1-3 Tagen angegeben, tatsächlich hat es aber 2 Wochen gedauert.


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    Erwähnenswert ist, dass die vorderen mittleren Sensoren bereits tiefschwarz lackiert sind, die anderen 10 Sensoren werden grundiert ausgeliefert.

    opiate Wenn es für Dich gesetzt ist, dass Du einen RS bestellst, dann nimmt die Angaben des Users West-Ost als gegeben.


    Unter der Hand gesprochen:


    Bestelle den RS (egal ob Coupé oder SUV) bis Ende Juli, so wie West-Ost sagt!


    Dann bekommst Du mit Deiner Wartezeit ein Modell 2024. Und dieses Modell hat einen neuen Antrieb. Dieser neue Antrieb leistet beim Nicht-RS dann 210kW (286PS). Aktuell leistet der Nicht-RS 150kW (bzw. 195kW als 80x). Das Modelljahr 2024 startet dieses Jahr in der KW 42. Bei offiziell 37 Wochen Wartezeit bist Du da auf jeden Fall drin.


    Vom neuen Abtrieb im RS war bisher in offiziellen Meldungen noch keine Rede. Wenn man aber 1 und 1 zusammenzählt, dann läuft die Leistung des RS mit neuem Antrieb auf 340PS und 545Nm hinaus. In Sachen Beschleunigung liegt der dann bei (ich zitiere hier den Wert von West-Ost) 5,5sek statt der aktuellen 6,5sek.


    Um das mal für Dich einzuordnen: der User West-Ost gilt als gut informiert. ;) Noch konkreter werden die Infos erst, wenn Skoda selbst damit raus rückt.

    Danke, plane am kommenden Wochenende fast die gleiche Strecke.

    Hoffe es wird ähnlich entspannt, weil es meine erste längere Strecke bei sommerlichen Temperaturen wird. :)

    Dann wird Dich evtl. der Verbrauch interessieren:


    Wir waren zwei Erwachsene, zwei Kinder plus "Gebäck". Ich würde sagen (kurz überschlagen...) Enyaq-Gewicht plus 330kg. Gefahren bin ich zu 99% mit pACC, so dass immer die Geschwindigkeit gefahren wurde, die erlaubt war: also auch 130km/h. Die letzten 100km bin ich mit 110km/h gefahren. Einfach rollen lassen...


    Am Ende hatte ich einen Verbrauch von 18,8kWh/100km, wobei wenn es 22 gewesen wären, hätte es mich auch nicht gegrämt. Dann hätte ich halt statt 16 Minuten 21 Minuten geladen. ;)


    Es war wirklich kein Akt.


    Da einzige was ich beim nächsten Mal checken würde: wir haben einfach an einer X-beliebigen Ladesäule "mit Restaurant" gehalten. Da hat sich dann herausgestellt: "hä? wie kein McDonalds?". Wenn man also eine bestimmte Raststätte bevorzugt, dann muss man halt genauer gucken, dass Ladesäule und bevorzugte Fressbude aufeinander fallen. Wenn einem das egal ist, dann findet sich immer irgendwo eine freie Säule.

    Ich war die vergangenen Tage in Wien. Ich habe die Route vorher mal mit ABRP und im Navi eingegeben, um mal zu überblicken, wieviele Ladestops nötig sind. Letztendlich sind wir aber einfach losgefahren. Sonntag morgen mit 100% im Akku eingestiegen und los.


    Unterwegs hab ich eigentlich nur den Akkustand im Auge behalten (so wie ich es auch mit 'nem Tank gemacht hätte). Und als es dann auf 20% zu ging, haben wir nach einen Schnellladesäule Ausschau gehalten, sind rangefahren haben ca. 10 Minuten mit 87kW geladen und sind dann weitergefahren.


    Möglicherweise hätten wir die 426km auch ohne Ladestopp geschafft, aber wir wollten unser Glück auf unserer ersten längeren Tour nicht überstrapazieren.


    Auf der Rücktour sind wir etwas überstürzt losgefahren. Eigentlich wollten wir erst heute zurück, haben uns aber kurzfristig dazu entschlossen schon gestern Nachmittag loszufahren. Dementsprechend war das Auto nur zu 80% geladen. Aber auch da bin ich einfach solange gefahren, bis ich bei rund 20% begonnen habe nach einer Schnellladesäule Ausschau zu halten. Da haben wir an einer 120kW Säule angesteckt und 16 Minuten lang durchgehend mit 119,7kW geladen. Damit sind wir dann den Rest gefahren.


    Auf den letzten 100km hab ich das Tempo von 130km/h auf 110km/h reduziert, da der Abstand von Restdistanz zum Ziel zu Restreichweite im Akku immer kleiner wurde. Letztlich hätte ich das aber doch nicht unbedingt tun müssen. Ich bin mit 16% Zuhause reingerollt.


    Insgesamt hat das also wunderbar geklappt. 426km von München nach Wien und zurück, mit jeweils einem Ladestopp den wir praktisch nicht gemerkt hätten. Wir sind jedenfalls keine Minute länger gefahren, als wir es mit dem Verbrenner getan hätten, außer dass ich mit einem Verbrenner in Deutschland mehr als Strich-130 gefahren wäre. In Österreich ist das aber sowieso egal, da hier 130km/h gesetzt ist.


    Mit dem pACC zu fahren hat da übrigens wunderbar geklappt. Die Tempolimits wurden zu 95% richtig erkannt und automatisch gesetzt. Ein Schreckmoment hatte ich, als ich am Fahrbahnrand einen Blitzer gesehen habe und instinktiv auf die Bremse gelatscht bin. War unnötig: das pACC hatte die Geschwindigkeit bereits richtig erkannt und eingestellt.


    Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit der Performance der Fahrassistenten. Die Hands-on-Detection ist ein bisschen "hypersensibel". Ich muss das Lenkrad entweder an der richtigen Stelle antouchen, oder an meiner natürlichen Handstellung ordentlich "zupacken". Ansonsten machen die Assistenten das Fahren über lange Strecken zu einer Easy-Peasy-Nummer. Ich bin sehr zufrieden.


    Der Kern für diesen Beitrag ist eigentlich:


    Minutiöse Routenplanung halte ich mittlerweile für überflüssig (zumindest in den gut ausgebauten Ländern wie Deutschland und Österreich) UND die durchgehende Ladeleistung von 120kw von 19% bis 60% in 16 Minuten begeistern mich.


    Oder anders gesagt: solange wie ich hier nur um Forum mitlesen konnte, hatte ich die Befürchtung, wie furchtbar kompliziert die Routenplanung wäre, wie schlimm Ladeleistungen von unter 175kW wären und wehe dem, der nicht mit einem Management-und-Ladeplan auf reisen geht.


    Heute wo ich das selber erlebe würde ich mal behaupten 50% des hier beschriebenen Aufwands ist überflüssig. Und so kommuniziere ich das auch an interessierte Verbrennerfahrer, die mal horchen wollen, wie es denn so ist. ALLES HALB SO WILD.

    Enyaq.PNG

    Ich habe heute vom Händler eine FIN bekommen aber Erwin sagt folgendes (Bild).

    Was hat das denn jetzt zu bedeuten...

    :(

    Das bedeutet, dass die Produktion begonnen, aber noch kein Werksausgang hat.


    Wenn man eine FIN hat, hat die Produktion begonnen. Als nächstes geht dann die Kopplung der FIN mit dem Powerpass.


    Nachdem die Produktion beendet ist, geht das Handbuch.


    Wenn der Werksausgang erfolgt ist ist das Auto im Transport und dann geht die Abfrage im erWin.


    Die MySkoda App geht erst, wenn das Auto bei der Übergabeinspektion aktiviert wurde.

    Der Akku fühlt sich am wohlsten im Ladefenster von 50% bis 50%. Da dieses aber in der Handhabung total unpraktisch ist, hat sich das tatsächliche Ladefenster zwischen 20% und 80% als praxistauglich und gleichzeitig akkuschonend herauskristallisiert, obwohl es noch akkuschonender geht. Es ist halt ein guter Kompromiss.


    Wenn Du mit einem Ladefenster von 45% bis 55% im Alltag auskommst und es Dir keinen Aufwand bereitet, dann ist dieses Ladefenster noch akkuschonender als 20-80%. Für die meisten dürfte das aber lästig sein.


    Wenn es mal auf Reichweite ankommt, wie bei einer Urlaubsfahrt über große Distanz, dann lädst Du auf 100% auf und fährst runter bis auf z.B. 10% oder 5%.


    Es ist auch da akkuschonender die 800km von Kiel bis München im Ladefenster von 40% bis 60% zu fahren. Dann musst Du halt 30 mal für 10 Minuten laden. Wenn Dir das nichts ausmacht...


    Es geht halt darum, dass langsames laden besser ist, als schnelles laden. Wer sein Akku 5 Jahre lang IMMER am HPC mit 150kw voll prügelt, hat am Ende eine höhere Degradation, als jemand der den Akku IMMER mit 2kw vollstreichelt.


    Jemand der IMMER bis 100% auflädt hat nach Jahren eine höhere Degradation als jemand, der nur ausnahmsweise mal bis 100% volllädt.


    Jemand der den Akku immer bis 1% leer fährt und dann 1 Woche rumstehen lässt hat eine höhere Degradation als jemand, der den Akku immer etwas geladen hält: idealerweise irgendwo bei 50%.


    Am Ende ist es aber ein Auto, das zum Gebrauch vorgesehen ist. Jemand der sein Auto auf 50% lädt und sich niemals traut zu fahren, weil der Akku auf lebensverkürzende 49% fallen könnte, der hat zwar nach Jahren eine fantastisch niedrige Degradation, aber er hätte sich das Auto insgesamt sparen können. Das Auto ist zum Nutzen da.

    Was denkt ihr? Wurden schonmal nach der Produktionswoche nochmals Autos nach hinten geschoben?

    Aber Hallo, das ist schon mehrmals vorgekommen. In letzter Zeit ist es aber häufiger so, dass er in der avisierten Woche nicht gebaut wurde, aber in der darauf folgenden (oder zweit-folgenden).


    Es ist nachwie vor, besonders für die 80x-er so, dass auf den Bautermin kein Verlass ist. Erst wenn Du den Schlüssel in der Hand hältst, kannst Du dich auf die Übergabe verlassen.


    Selbst wenn er gebaut ist, kann es bis zur Übergabe noch mehrere Wochen dauern. Meiner stand z.B. nach Produktionsbeginn noch zwei Wochen im Banking, war dann aber 4 Tage nach Werksausgang schon beim Händler. Bei anderen dauerte der Transport 6 Wochen. Wenn er beim Händler auf dem Hof steht, vergeht auch nochmal Zeit für Zulassung und Übergabe (bei mir z.B. 2 Wochen).


    Wenn ihr jetzt euer Auto verkauft habt, kann es sein, dass ihr jetzt 5 Wochen ohne Auto dasteht. Mal davon abgesehen, dass das Auto doch nochmal aus der Produktion geflogen sein kann.


    Einen Produktionstermin zu haben ist in der Regel aber ein gutes Zeichen; nur keine 100% sichere Bank.