Beiträge von jens__k

    Zum Thema Ersatzmobilität meinte er, dass er dafür jetzt ein Ticket erstellt hat (vermutlich bei Skoda?) und in ein paar Tagen eine Antwort erwartet. Was habe ich hier zu erwarten? Gibt es da keine klaren Regeln, die definieren wann Skoda ein Ersatzwagen stellt?

    Du hast ja ähnlich wie ich bestellt.

    Ich hatte dann mal zwischen den Feiertagen Ende 2022 beim 8) angefragt, wie es denn so mit Ersatzmobilität aussieht.

    Durch Urlaub und Feiertage bekam ich dann Anfang Januar die Info, dass Skoda die Kosten für die Ersatzmobilität ab Mitte Januar übernimmt - was für ein Auto es wird, konnte man mir aber noch nicht sagen.

    Dann habe ich eine Woche später (weil erst noch Winterreifen gesucht werden mussten) einen Golf GTE mit 12km auf der Uhr überlassen bekommen ... mit einem Benutzungsvertrag ohne Kosten für mich und mit dem End-Datum "bis Lieferung NFZ" ...


    Angewiesen war ich jetzt nicht drauf, es hat mir aber ermöglicht, mein bisheriges Diesel-Kfz privat verkaufen zu können.

    Dementsprechend gab es auch noch etwas von der Versicherung und vom Zoll zurück.


    Wer die Kosten für den Golf träge (Händler/Skoda) kann ich nicht sagen, ich bin es jedenfalls nicht.

    Aktuelle Info vom Freundlichen: Feste Einplanung für KW 10/3023 ... dieses Datum hat sich seit ca. 4 Wochen nicht verändert ... gutes Zeichen?

    20€ seitens Skoda Deutschland, scheint aber schwierig zu werden da ran zu kommen. Da sperrt sich scheinbar Skoda Deutschland. Die wollen anscheinend nur bezahlen bei gleichwertiger Ersatmobiltät. Das würde bedeuten laut Autohaus Enyaq als Ersatz.

    Wir haben ein Kamiq als Mietwagen bekommen, letztes Jahr im Juli. 10€ pro Tag, rest übernimmt Skoda.

    Ich fahre seit ca. 4 Wochen einen Golf GT-E als "ausgedehne Probefahrt bis Lieferung NFZ" ... die Kosten werden lt. Autohaus von Skoda übernommen, aber ob und wie die das intern abrechnen weiß ich nicht ... ist mir auch egal.

    Bekommen tue ich für die ersten 1000kWh/Jahr 37,22ct von 1001-2000 29,33ct und ab dann 24ct.

    Wenn ich meinen eingespeisten Strom so vergütet bekommen hätte, wären das 1.742 Euro gewesen.

    Real habe ich 588 Euro bekommen.


    Was muss ich den da klären?

    Bin doch Unternehmer?

    Wenn Du etwas (hier: Strom) für Geld verkaufst, bist Du Unternehmer.


    Das mit dem FA ist aber im Grunde kein Hexenwerk.

    Du füllst binnen Monatsfrist nach Aufnahme Deiner unternehmerischen Tätigkeit (also wenn Du das erste Mal mit der Anlage Strom einspeist) per Elster den "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" aus. Dort gibst Du an, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen zu wollen (im Gegensatz zur Regelbesteuerung). Dann musst Du noch den prognostizierten Umsatz für das aktuelle und das Folgejahr angeben und gut ist.

    Damit reicht im Grunde eine jährliche Umsatzsteuererklärung aus, in der Du jeweils diese beiden Zahlen angibst. Evtl. mal beim FA nachfragen, ob das überhaupt notwendig ist, wenn keine weiteren unternehmerischen Umsätze dazukommen.

    Umsatzsteuer auf deinen eigenverbrauchten PV-Strom als unentgeltliche Wertabgabe muss dann auch nicht mehr gezahlt werden.


    Seit 2022 dürfen Unternehmer, die PV-Anlagen <= 30 kWp betreiben, keine EÜR mehr abgeben. Somit sind diese Einkünfte nicht mehr der Einkommensteuer zu unterwerfen (allerdings können auch keine Kosten wie z.B. Abschreibung mehr gegengerechnet werden).

    16,8 kWp * 1.000 kWh/kWp * 20 Jahre * 8,2 Cent/kWh Einspeisevergütung = 27.552 Euro Erträge


    Minus Deine 21.700 Euro Anschaffungskosten ergibt das eine Totalgewinnprognose von +5.852 Euro (steuerfrei).

    Ich muss mich übrigens selbst korrigieren.

    Es sind ja nicht 8,2 Cent Einspeisevergütung sondern (weil über 10 kWp) nur 7,75 Cent ...


    Also 26.040 Euro Ertrag minus 21.700 Euro Anschaffungskosten = 4.340 Euro Gewinn, von dem evtl. mal ein neuer WR bezahlt werden muss.

    Plus die Vermeidung des Netzbezuges über die 20 (oder 25, 30, ...) Jahre.


    Gestehungskosten wären bei der Annahme dann 21.700 Euro / 16.800 kWh/Jahr * 20 Jahre = 6,46 Cent/kWh ... immer noch unterhalb der Einspeisevergütung.

    Mal ganz grob gerechnet (damals, als das steuerlich noch relevant war):


    16,8 kWp * 1.000 kWh/kWp * 20 Jahre * 8,2 Cent/kWh Einspeisevergütung = 27.552 Euro Erträge


    Minus Deine 21.700 Euro Anschaffungskosten ergibt das eine Totalgewinnprognose von +5.852 Euro (steuerfrei).

    Realistisch gesehen müsste man davon in der Lebenszeit der Anlage noch einen Wechselrichter-Tausch mit einbeziehen ...


    Dabei unberücksichtigt ist noch der ersparte Netzbezug, also unterm Strich wird die Anlage auf jeden Fall rentabel sein.


    (Bei Volleinspeisung würde die Anlage nach 20 Jahren mit 12,15 Cent/kWh Vergütung insgesamt 19.124 Euro Ertrag eingefahren haben, also 956 Euro pro Jahr oder 4,4% Rendite)


    Mit Speicher würdest Du nie im Leben auf einen positiven Betrag kommen ...

    Aber da kommen dann doch noch die Netzentgelte usw. dazu oder ist das der Endkundenpreis?

    Die in der Tabelle aufgeführten Werte sind schon die Endkundenpreise (brutto).

    Die Netzentgelte sind halt auch für jedes Netz unterschiedlich.


    Das hier sind die Börsenstrompreise für morgen inkl. Umsatzsteuer, ohne Netzentgelte:


    Quelle: StromMail


    Zum Vergleich



    Es kann aber auch mal anders aussehen:

    Aber irgendwie hab ich doch bedenken das der kWh Preis doch zu hoch wandern könnte.

    Du kannst doch monatlich kündigen ... Ein Versuch über zwei, drei Monate wäre es wert.

    Letztes Jahr im August waren die Börsenpreise extremst hoch, gingen danach aber wieder auf ein halbwegs moderates Level runter.


    Und wer es nicht über die Tibber-App sehen kann/will, der kann sich über die StromAmpel jeden Tag eine Mail senden lassen, in der die Börsenpreise für den Folgetag aufgeführt werden.

    Da muss man dann nur noch die ca. 16 Cent Netzentgelte und weiteren Abgaben draufrechnen und man hat immer eine schöne Übersicht in der Tasche, wie die Preise am kommenden Tag so liegen werden.

    Ich glaube die Werte des SMA Chargers sind Mittelwerte bezogen auf die 15 Minutenintervalle in denen er Werte darstellt.

    Ich würde Dir ja zustimmen ... wenn ich nicht beim Ladevorgang die Weboberfläche des EV Chargers beobachtet hätte und dort auch wirklich Werte deutlich unter 1.400 Watt gesehen habe.

    Morgen soll es wieder mehr Sonne geben ... da werde ich das mal beobachten.

    3-phasig mit 1.400 Watt? Das wären nur 2A pro Phase ... ich bin jetzt kein Elektriker, aber geht das überhaupt?

    Ich dachte bisher immer, dass mindestens 6A pro Phase anliegen müssen, damit der Lader anspringt.


    Wobei ich beim Laden des Golfs grade wieder feststelle, dass mein SMA EV Charger auch mal nur 600 Watt ins Auto pustet und da auch relativ fix mit der Anpassung an den Sonnenstrom ist.

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